Handeln

Es ist oft nicht leicht zu entscheiden, ob und wann ich reagiere, handle, eingreife. Gewaltvolle Situationen sind verstörend. Wer ist von Gewalt betroffen? Wer sind die Täter_innen? Habe ich überhaupt das Recht, mich in die Angelegenheiten anderer Leute einzumischen?

Das Einschätzen von Gewaltsituationen und von Verantwortlichkeiten hängt stark von der eigenen Persönlichkeit und von den eigenen Erfahrungen mit Gewalt ab.

Vom Handeln und Nichthandeln

Die Grundlage von Unsicherheiten bzgl. Entscheidungen und Handlungen setzt sich aus folgenden Faktoren zusammen:

  • Territoriales Verhalten
  • Abgabe von Verantwortung
  • Angst vor Fehlern
  • Angst, durch Handeln selbst von Gewalt betroffen zu werden

Die Steigerung der Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit wird bewirkt durch:

  • Wissens- und Kompetenzerweiterung
  • Festgelegte Felder für Verantwortlichkeiten
  • Schaffung von Handlungsalternativen
  • Selbstschutz

Präventives Handeln

Die Frage nach der Prävention ist die Frage danach, was wir tun können, damit Gewalt gar nicht erst geschieht bzw. möglichst schnell gestoppt wird.

Veränderungen gehen mit der Erweiterung von Handlungskompetenzen einher. In Bezug auf Gewalt an Menschen mit Behinderungen werden Veränderungen im Zusammenwirken von drei Faktoren entstehen.


Quellen und weiterführende Literatur

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