Hier für bidok unterschreiben: https://tinyurl.com/bidok-unterschrift


Zum Ende der Finanzierung des Projekts bidok

Das Sozialministeriumservice (SMS) Tirol beendet im Zuge massiver Einsparungen seine Förderung für das Projekt bidok. Das SMS beschränkt seine Förderung nurmehr auf individuelle Leistungen der Arbeitsmarktintegration. Das Projekt bidok wurde seit 2005 vom Sozialministeriumservice Tirol mit Personalkosten gefördert und diente der Information und Forschung zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen sowie der öffentlichen Sensibilisierung für Inklusion in Arbeit und Bildung.

Das Projekt wurde vom Verein bidok Österreich getragen. Der Verein bidok ist Teil der Bildungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck (UIBK) und der Universitäts- und Landesbibliothek Innsbruck (ULBT). Er wurde 1997 von Volker Schönwiese gegründet und wird seit 2017 von Lisa Pfahl geleitet. Der Verein soll bestehen bleiben, aber das Projekt endet am 31.12.2025.

Wir informieren darüber, dass mit dem Ende des Projekts bidok auch unser Projektbetrieb stoppt.

Das bedeutet: bidok nimmt ab sofort keine Aufträge mehr an, weil wir alle Mitarbeiter:innen verlieren. Wir bearbeiten keine Texte mehr und spielen auch keine neuen Texte oder Materialien mehr in die Bibliothek auf. Wir versuchen in der verbleibenden Zeit die Inhalte von bidok zu archivieren und abzusichern.

Die barrierefreie digitale Bibliothek bidokbib und die Internet-Seite von bidok bleiben online, da sie über den Verein in Kooperation mit der UIBK und ULBT betrieben werden. Wir hoffen, in Verhandlungen mit der UIBK und dem Land Tirol eine Aufrechterhaltung des Projekts bidok in neuem Format zu erreichen und sind auf der Suche nach Fördermitteln für die Personalkosten.

Wenn Sie bidok unterstützen möchten und wollen, dass der Verein bidok die Projektinhalte und die Angebote an barrierefreien, öffentlich und kostenlos zugänglichen Texten, (Lehr-)Materialien und Beratungen fortsetzt, dann bitten wir Sie um Ihre Unterschrift auf unserer Unterstützer:innen-Liste. Hier können Sie für den Erhalt von bidok unterschreiben: 

https://tinyurl.com/bidok-unterschrift

Wir bitten Sie auch um die Beantwortung von ein paar Fragen zur Nutzung von bidok (3 Minuten). Dies hilft uns bei der Beantragung neuer Fördermittel: 

https://tinyurl.com/bidok-umfrage

Wir freuen uns über persönliche Nachrichten oder aufmunternde Worte an integration-ezwi@uibk.ac.at. Bitte haben Sie Verständnis, wenn wir Ihnen nicht individuell antworten können.

Weitere Informationen


Unterstützung für den Erhalt von bidok

Mit Stand 26.11.2025 dürfen wir uns für bereits über 1.100 Unterschriften und über 250 Stellungnahmen bedanken!

Hier eine Auswahl von Stellungnahmen zum Erhalt von bidok:

Stop-Schild: Eine Blume wächst durch die Barriere. Darunter steht: Ohne inklusive Idee keine gesellschaftliche Entwicklung!

Prof. Dr. Marianne Hirschberg (Professorin Universität Kassel):
"Ohne Bidok wäre nicht nur die wissenschaftliche Welt ärmer, meine Studierenden hätten eine fundierte Recherchequelle weniger - bidoks Aufklärungsleistung ist unersetzlich."

Julia Golser (Selbstbestimmt Leben Innsbruck):
"bidok ist eine Plattform mit unschätzbarem Wert für Menschen mit Behinderungen und deren Sichtbarkeit. Sowohl der Mehrwert im universitären Kontext, als auch für interessierte Menschen im Allgemeinen ist enorm. Bidok sollte als Vorbild dienen und gestärkt werden. Die Streichung der Mittel ist im Gesamtbild der aktuellen Sparpolitik ein weiteres klares Zeichen über die Prioritäten der politisch Verantwortlichen."

Univ.-Prof.in Dr.in Gundula Ludwig (Center Interdisziplinäre Geschlechterforschung Innsbruck (CGI), Universität Innsbruck):
"Bidok ist nicht nur eine wichtige Wissensressource sondern auch Ausdruck eines Bekenntnisses zu einer demokratischen, solidarischen Gesellschaft. Die drohende Schließung von bidok wäre daher ein riesiger Verlust von Wissen, Informationen und Ressourcen sowie ein großer Einschnitt auf dem Weg in eine gerechte(re) Gesellschaft."

Dr. Birgit Rothenberg (MOBILE-Selbstbestimmtes Leben Behinderter e.V./Vorstand/Selbstvertreterin, Dortmund):
"bidok ist für uns in der Selbstvertretung und für die Weiterbildung und die Lehre unersetzlich"

Andrea Gerber PhD (Dozentin Soziale Arbeit, Olten/Schweiz):
"Diese Einsparungen sind ein Skandal und kurzfristig gedacht. Die Einsparung widerspricht auch der UN BRK! In einer digitalen Welt ist (digitale) Inklusion umso wichtiger. bidok ist von unschätzbarem Wert und eine Plattform für Wissenschaft und Zivilbevölkerung. bidok informiert, vernetzt und macht wichtiges Wissen und Positionen von Selbstvertretungen sichtbar und hörbar. Das ist zentral für eine Demokratie! Ich bin empört."

Prof. Dr. Tobias Buchner (PH Oberösterreich, Linz):
"BIDOK stellt einen Leuchtturm der österreichischen Disability Studies und Inklusionsforschung dar. Darüber hinaus ist es ein best practice Projekt im Bereich der beruflichen Inklusion. Für mich war BIDOK als Doktorand ein 'game changer' und ich nutze BIDOK heute noch fast jeden Tag in der Lehre. Ohne BIDOK hätte es herausragende Projekte, wie jenes zur Historie der österreichischen Behindertenbewegung, nicht gegeben. Oder 'bidok gegen Gewalt', als wichtige Plattform für Gewaltprävention an Menschen mit Behinderungen. Zudem muss ich bei BIDOK sofort an die Verdienste von BIDOK als Lernplattform denken - und ihre zentrale Rolle bei der Verbreitung des empowernden Unterstützungsansatzes des personenzentrierten Arbeitens. BIDOK macht einen wichtigen Unterschied, ist international renommiert und ein Aushängeschild der österreichischen akademischen Landschaft - weshalb ich die Kürzungen für eine Katastrophe halte."

Prof. Dr. Rebecca Maskos (Professur für Disability Studies im Bereich Soziale Arbeit, Alice Salomon Hochschule Berlin):
"Bidok ist unverzichtbarer Teil der Disability Studies Landschaft in deutschsprachigen Ländern. Gäbe es Bidok nicht, man müsste es erfinden: Ein open access zugängliches Archiv, barrierefrei, inklusiv und mit Texten, die einen historischen und aktuellen Bogen spannen zwischen akademischer, emanzipatorischer Forschung zu Nicht_Behinderung, und praxisnahmer "grauer Literatur" aus der Behindertenbewegung. Die Disability Studies in deutscher Sprache sind ohne Bidok nicht vorstellbar. Gerade in Zeiten von gesellschaftlicher autoritärer Formierung, Anti-Inklusions- und Anti-Diversity-Rhetorik, und auch in Zeiten eines demographischen Wandels mit einer Zunahme von beeinträchtigen Menschen brauchen wir keinen Abbau, sondern im Gegenteil einen Ausbau von Bidok!"

Dr. Justin J.W. Powell (Professor für Bildungssoziologie, Luxemburg):
"bidok ist eine unverzichtbare Wissensquelle für Forschung, Lehre und Praxis im deutschsprachigen Raum! Ohne die Online-Bibliothek zu Inklusion und Behinderung hätte ich damals meine Dissertation ("Barriers to Inclusion: Special Education in the US and Germany") nicht vollenden können. Eine Schließung wäre ein herber Verlust für die Inklusionsbewegung, für Bildungseinrichtungen und für die Rechte behinderter Menschen. Wir dürfen nicht zulassen, dass dieses zentrale Archiv der Inklusionsforschung und Disability Studies geschlossen wird."

Mag. Mag. Dr. Sabrina Bacher (Universität Innsbruck):
"Ein Ende der Förderung von bidok hätte gravierende Auswirkungen auf Inklusion."

Dr. Josefine Wagner (Dozentin, Halle):
"Der Verlust von Bidok ist nicht zu verzeihen. Dieses einzigartige Projekt und seine Mitarbeiter:innen bedeuten Bildung, Demokratie und Hoffnung auf Wandel und Gleichberechtigung. Bleibt stark."

Sebastian Fehr (Projektmanagement Landesmusikdirektion, Innsbruck):
"Durch meine ehrenamtliche Arbeit im Tiroler Monitoringausschuss zur Überwachung der UN-Konvention und als Selbstbetroffener hab ich sehr von der wissenschaftlich wertvollen Pionierarbeit von Gründer Volker Schönwiese und seinem (Nachfolge-)Team profitiert. Das Bidok muss unbedingt weiter bestehen - ALLE profitieren von der wertvollen Arbeit des bidok, nur wissen das viele offensichtlich nicht. Ich habe genug von den Lippenbekenntnissen und Sonntagsreden von verschiedenen politischen VerantwortungsträgerInnen: Wenn wir wirklich den Weg in eine inklusivere Gesellschaft gehen wollen, wie es die UN-Konvention vorsieht, ist die Schließung einer angesehenen Einrichtung wie bidok der Weg in die falsche Richtung und zeigt einmal mehr, welcher Stellenwert den Schwächsten in der Gesellschaft wirklich eingeräumt wird.

'Den Wert einer Gesellschaft erkennt man daran, wie sie mit den Schwächsten ihrer Glieder verfährt' (G. Heinemann)."

Natascha J. Taslimi Bakk.phil MSc (Gesamtkoordination Elementarbildung PH Wien):
"bidok muss erhalten bleiben, als zentrale Einrichtung für gleichberechtigte Teilhabe an Bildung. Nur durch den Fortbestand von bidok bleibt inklusive Bildung für alle erreichbar."

NeBÖ (Netzwerk elementare Bildung Österreich):
"bidok bedeutet Bildung, Dokumentation und Barrierefreiheit. Die Streichung der Mittel des Sozialministeriums würde bidok unmöglich machen und seine wichtige Arbeit gefährden.
Dagegen protestieren wir entschieden: der Erhalt von bidok ist unverzichtbar für Teilhabe und Chancengleichheit! Let's get loud!"

Petra Wontorra (Selbstvertretung, Bremen):
"Wissen ist Macht. Die Bibliothek muss erhalten bleiben, damit jede*r Zugang zu Wissen hat."

Mag. Dr. MSc Marion Linska (Psychotherapeutin in Freier Praxis (Schwerpunkt u.a. kö & geistige Beeinträchtigung), Projektmanagement Pflege & Betreuung, Thalheim b. Wels):
"Sparen am falschen Ort ist eine Schwächung unserer Gesellschaft. bidok nicht weiterzuführen wäre ein gesellschaftlicher Schaden!"

Nadja Körner MA (Mitarbeiterin bei Beratungsstelle zu Behinderung und Flucht, Deutschland):
"Ich habe BiDok sowohl während meines Studiums, meiner Tätigkeit in der Lehre an der Universität genutzt und auch jetzt - als Sozialarbeiterin - nutze ich BiDok regelmäßig für meine Kolleginnen und mich, um schnell, unkompliziert, niedrigschwellig auch in der Hektik der sozialarbeiterischen Praxis Inhalte, Themen, Debatten aus den Disability Studies für meine tägliche Arbeit anwendbar zu machen. Gerade für Personen, die auch außeruniversitär tätig sind, aber dennoch Schnittstellen zu dem Themenbereich haben - sonst aber erschwerte Zugänge haben, weil sie nicht in der Akademie sind - ist BiDok ein unverzichtbare Möglichkeit zur Weiterbildung."

Nina Luckow (GenesungsbegleiterInnen und Aktivistin, Berlin):
"Ihr müsst bleiben. Was ist mit den Politikern, den Geldgebern und den Menschen, die solche wichtige Dinge für unwichtig halten los."

Moe Pinola (Kubiz Wallenberg, Berlin):
"Wenn wir wirklich anders leben wollen (und WIR wollen verdammt noch mal anders leben), ist die Praxis der Artikulation eine notwendige Übung, um unsere Fähigkeit zu entwickeln, die Beziehungen, in denen wir existieren, zu analysieren und für die Art und Weise einzutreten, wie wir leben wollen. Das ist nichts, was man anderen überlassen kann, denn du bist die einzige Person, die jemals für dich sprechen kann. Du bist der einzige Mensch, der genau weiß, auf welche Weise diese Welt dir Leid zufügt. Du bist der einzige Mensch, der weiß, wie es ist, in dem spezifischen Beziehungsgeflecht zu existieren, das du verkörperst. Niemand kann für dich sprechen, und jeder, der behauptet, diese Fähigkeit zu haben, will dir entweder etwas verkaufen oder dich verkaufen.

Du musst für dich selbst sprechen und anderen helfen, dasselbe zu tun.

DER KAMPF FÜR EIN LEBENSWERTES LEBEN
ERFORDERT SO VIEL MEHR ALS WORTE
ABER ER ERFORDERT WORTE
ALSO SPRICH"

Dr. Petra Wegscheider (Ärztin, Oberösterreich):
"Bidok muss erhalten werden; die Abschaffung steht Menschenrechten und Inklusion entgegen."

Christian Mayrhofer (Regionalleitung Lebenshilfe Oberösterreich):
"Unvorstellbar, etwas so Wertvolles Einsparungen zum Opfer fallen zu lassen."

Nadine van der Meulen MA (Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit, Aachen):
"Stellungnahme des DBSH Landesverbandes NRW zum drohenden Aus von bidok – behinderung inklusion dokumentation:
Der DBSH Landesverband Nordrhein-Westfalen zeigt sich zutiefst betroffen über die Nachricht, dass das österreichische Projekt bidok – behinderung inklusion dokumentation nach über 20 Jahren erfolgreicher Arbeit vor dem Aus steht. Das Ende der vollständigen Förderung durch das österreichische Sozialministerium bedroht eine der wichtigsten Plattformen für Inklusion, Disability Studies und barrierefreie Bildungsarbeit im gesamten deutschsprachigen Raum.

Ein Leuchtturmprojekt für Inklusion und Barrierefreiheit: Seit seiner Gründung 1997 durch den Behindertenaktivisten und Erziehungswissenschaftler Volker Schönwiese hat bidok Maßstäbe gesetzt:

  • Die Plattform bietet eine barrierefreie Onlinebibliothek mit wissenschaftlichen und praxisorientierten Texten zu Behinderung, Inklusion und Teilhabe.
  • Sie stellt Materialien in Leichter und Einfacher Sprache bereit – ein unverzichtbarer Beitrag zur Teilhabe am wissenschaftlichen Diskurs.
  • Sie dokumentiert die Geschichte der Behindertenbewegung in Österreich und unterstützt den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Praxis.

Gerade diese Verbindung von Forschung, Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe macht bidok zu einem europaweit einzigartigen Projekt. Für die Sozialarbeitswissenschaft, die Behindertenpädagogik und die Inklusionsforschung ist bidok seit zwei Jahrzehnten eine zentrale Ressource – auch für Studierende, Lehrende und Fachkräfte in Deutschland.

Ein Rückschritt für Inklusion: Die angekündigte Streichung der Fördermittel ist nicht nur ein Schlag für die Beschäftigten von bidok, sondern ein Rückschritt für die gesamte inklusive Bewegung.
Inklusion ist keine Randaufgabe, sondern ein Grundprinzip sozialer Gerechtigkeit, das in der UN-Behindertenrechtskonvention verbindlich verankert ist. Projekte wie bidok tragen dazu bei, die dort formulierten Rechte in Bildung, Arbeit und gesellschaftlicher Teilhabe mit Leben zu füllen.

Wenn eine solche Plattform verschwindet, bedeutet das:

  • den Verlust einer zentralen Wissensbasis für die inklusive Praxis,
  • den Rückbau von barrierefreier wissenschaftlicher Infrastruktur,
  • und ein fatales politisches Signal für alle Menschen mit Behinderungen, die auf Partizipation und Sichtbarkeit angewiesen sind.

Solidarität und Appell: Der DBSH Landesverband NRW erklärt sich solidarisch mit den Mitarbeiterinnen von bidok und allen Unterstützerinnen in Österreich, Deutschland und der Schweiz.
Wir schließen uns den zahlreichen Stimmen aus Wissenschaft und Praxis an, die die Entscheidung des Sozialministeriums kritisieren und eine Fortführung der Finanzierung fordern.

Wir appellieren an:

  • die österreichische Bundesregierung, insbesondere das Sozialministerium, die Entscheidung zu revidieren,
  • die Universität Innsbruck und das Land Tirol, eine Übergangsfinanzierung sicherzustellen,
  • und die europäische Wissenschafts- und Sozialcommunity, gemeinsame Wege zur Rettung und langfristigen Sicherung von bidok zu suchen.

Abschließend: Die drohende Schließung von bidok wäre nicht nur ein österreichisches, sondern ein gesamtgesellschaftliches Versagen. Inklusion braucht Wissen, Vernetzung und barrierefreie Zugänge – genau das, was bidok seit 20 Jahren beispielhaft ermöglicht. Der DBSH NRW steht an der Seite von bidok und allen, die für eine inklusive Gesellschaft eintreten."

Dr. Benjamin Haas (Post-Doc Inklusionsforschung, Deutschland):
"Insbesondere durch die Bereitstellung wissenschaftlicher Texte sowie Publikationen in leichter Sprache hat bidok eine kritisch informierte Beschäftigung mit dem Gegenstand Behinderung ermöglicht und damit einen kritischen Diskurs in den deutschsprachigen Ländern angeregt, dessen Bedeutung nicht zu unterschätzen ist."

Prof. Dr. Boris Traue (Professor für Soziale Arbeit, Luxembourg):
"Als Archiv von Behindertenbewegungen, Quelle leicht zugänglicher Literatur und Plattform für die Institutionalisierung von Forschung und Policy ist bidok unverzichtbar. Es ist unerträglich, wenn akademisch und aktivistisch orientierte Modellprojekte, die längst zur Infrastruktur der Sozial- und Menschenrechte gehören, gegen Regelangebote sozialer Dienste ausgespielt werden. Hier ist Solidarität und ein Umdenken gefragt!"

Prof. iR Dr., LL.M. Theresia Degener (Professorin iR für Recht und Disability Studies, Bochum):
"Bidok ist die Perle am Strand der Disability Studies!"

Anita Rotter PhD (Fakultät für Bildungswissenschaften, Innsbruck):
"bidok ist eine zentrale Instanz für Inklusion. Daher kann die Schlussfolgerung nur lauten, dass bidok erhalten bleiben und weiterhin unterstützt werden muss!"

Prof. a.D. Dr. phil. Petra Fuchs (Berlin):
"Ich schätze bidok, weil es mit seinem barrierefrei, öffentlich und kostenlos zugänglichen Angebot – wissenschaftliche und nicht-wissenschaftliche Volltexte, (Lehr)-Materialien und Beratungsangebote zu den Themen Behinderung und Inklusion – Inklusion konsequent umsetzt und damit wirksame Teilhabe für alle ermöglicht, stetig weiterdenkt und weiterentwickelt.

Eine weitere Qualität sehe ich darin, dass bidok wissenschaftliche Forschung, inklusive Praxis und behindertenpolitischen Aktivismus miteinander verbindet und damit Selbstbestimmung, soziale Teilhabe und Inklusion über die unterschiedlichen Zugänge und Expertisen befördert. bidok überzeugt nicht nur fachlich, bidok ist auch gesellschaftlich bedeutsam und trägt entscheidend zur Demokratisierung und Diversifizierung von Gesellschaft bei.

Persönlich und beruflich schätze ich das Projekt zur Geschichte der Behindertenbewegung in Österreich ganz besonders. Es leistet einen maßgeblichen Beitrag zur Dokumentation und systematischen Erforschung der national und international weitgehend unbekannten sozialen Bewegungen Selbsthilfe, 1918-1938 und Selbstbestimmt Leben Bewegung ab den 1970er Jahren. Das Projekt belegt mit seinem aktuellen Bestand und den Zeitzeug*inneninterviews nicht nur die frühe Existenz emanzipatorischer Behindertenbewegungen, sondern auch deren Fortführung im Rahmen des politischen Kampfes behinderter Menschen um soziale Gleichstellung, Selbstbestimmung und Teilhabe in Österreich von den 1970er-Jahren bis zur Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention 2008.

Ich nutze bidok nunmehr seit Jahrzehnten für die eigene pädagogische wie medizinhistorische Forschungs-, Lehr- und Publikationstätigkeit bezogen auf den Kontext Geschichte der ersten Behindertenbewegungen in Deutschland (1919-1945), Österreich und der Schweiz, NS-Medizinverbrechen an behinderten, psychisch erkrankten und sozial unerwünschten Menschen, Geschichte der Sonderpädagogik im NS und Dis/ability History.

Auch im Rahmen meiner mehrjährigen Tätigkeit als Professorin des Studiengangs Heilpädagogik/Inclusion Studies an der Hochschule Zittau/Görlitz war bidok eine unverzichtbare Quelle für alle Fragen zur Theorie und Praxis von Inklusion, insbesondere zu Fragen der Umsetzung von Selbstbestimmung und Teilhabe in und außerhalb der bestehenden Einrichtungen der Behindertenhilfe und für das Empowerment behinderter Menschen vor Ort. In der Arbeit mit Studierenden kam bidok zentraler Stellenwert zu.

Ich würde bidok weiterhin Leiter*innen und Mitarbeitenden von Institutionen empfehlen, die die NS-Medizinverbrechen an behinderten, psychisch erkrankten und sozial unerwünschten Menschen erforschen, dokumentieren und der breiten Öffentlichkeit präsentieren und deren Ziel es ist, historische Informationen allen Interessierten zugänglich zu machen und vor allem jenen die Möglichkeit der Information und aktiven Informationsvermittlung zu eröffnen, die in der NS-Diktatur zu den potentiellen Opfern der medizinischen Verbrechen gezählt hätten.

Grundsätzlich ist bidok empfehlenswert für alle, die zu den Themen Behinderung – in Vergangenheit und Gegenwart – und Inklusion forschen, lehren und veröffentlichen. Auch für Erstveröffentlichungen und Re-Publikationen von wissenschaftlichen Arbeiten, historischen Quellen und Texten behinderter Menschen sowie Vordenker*innen der Inklusion eignet sich die digitale Plattform. Behinderte Menschen, Angehörige und Zugehörige auf der Suche nach Information und Orientierung werden auf bidok ebenso fündig wie Praktikerinnen der Behindertenhilfe und inklusiver Einrichtungen. Und nicht zuletzt ist bidok für politisch Interessierte, Aktive und die Aktivist*innen der Behindertenbewegung als Ort der Forschung, Reflexion, Vernetzung und des produktiven Austausches von zentraler Bedeutung."

Privatdozent Dr.habil. Bernd Lederer (Uni Innsbruck, Fakultät für Bildungswissenschaft, Senior Lecturer):
"Sparen an der völlig falschen Stelle! Der soziale, kulturelle und wissenschaftliche Mehrwert einer Plattform wie bidok übertrifft das kurzfristige Einsparvolumen mittel- und langfristig bei weitem, sogar in rein pekuniärer Hinsicht!"

Elena Koller BA, MA (Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Innsbruck):
"Ich benutze BIDOK seit vielen Jahren und erachte es als unerlässliches Element für die Forschung. Ohne BIDOK und die so verfügbaren Informationen und Texte wären meine wissenschaftlichen (Abschluss)Arbeiten nicht in dieser Form möglich gewesen. Gleichzeitig ist BIDOK im Kontext inklusiven Zugangs zu Wissen unersetzbar. Es ist für mich unvorstellbar, dass dieses Projekt nicht weiter finanziert werden soll - das ist ein enormer Rückschritt in diesem Bereich. Danke für all die bisherige Arbeit!"

Marianne Leitl („Selbst Person mit Behinderung, die von der Arbeit des Bidok profitiert“, Innsbruck):
"Informationen sind die wichtigste Währung, die wir haben. Die Sammlung, Pflege und Verbreitung von Informationen über Behinderungen und Leute wie mich, die mit ihnen leben, sind fundamental für meine/unsere Möglichkeit, gleichwertig in der Gesellschaft teilnehmen zu können. Daher schätze ich die Arbeit des Bidok enorm."

Mag. Hansjörg Nagelschmidt (Interessenvertretung Menschen mit Behinderungen, Wien):
"
Als Informations-Projekt ist bidok in Österreich unverzichtbar! Bedauerlich ist auch, dass durch eine Schließung Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen verloren gehen!"

Nikolaus Janovsky (Kirchliche Pädagogische Hochschule Edith Stein, Innsbruck/Salzburg/Feldkirch):
"Der Wert der Plattform bidok ist für das gesamte Handlungsfeld unschätzbar, die Vernetzung der Interessen ist gerade im Bereich der Inklusion ebenso wichtig wie das umsichtig aufgebaute Archiv. Der Schaden der durch die Einstellung entsteht erscheint vielleicht politisch irrelevant, für die gesamtgesellschaftliche Entwicklung jedoch höchst bedenklich und ganz sicher spürbar. Als Pädagogische Hochschule sind wir über die Entwicklung besorgt und bedauern die nicht erfolgte Zusage der Subventionen außerordentlich!"

Dr.in Silvia Kramreiter (KPH Wien/NÖ Hochschulprofessorin für Inklusive Pädagogik/Gebärdensprachpädagogik & Gebärdensprachdidaktik):
"Ich hoffe sehr stark, dass diese Entscheidung nochmals überdacht wird. Engagement und innovative Ideen im Bereich einer Inklusiven Bildung ist ein wunderbarer Mehrwert für unsere Gesellschaft und darf nicht einfach eingespart werden."

Mag. Dr. Wolfgang Meixner (Hochschullehrer, Tirol):
"
Eine gesellschaftspolitisch wichtige Einrichtung, die ich gerne mit meinen Steuergeldern unterstütze. Subventionen sind weitergereichte Steuergelder."

Univ.Prof. Dr. Suzanne Kapelari (Fakultät für Lehrer:innenbildung Universität Innsbruck):
"
bidok ist für die Lehrer:innenbildung an der Universität Innsbruck eine wichtige Ressource. Inklusion und der bewusste Umgang mit Intersektionalität sind handlungsleitende Leitlinien der österreichischen Lehrplänen und dementsprechend auch der Lehrer:innenausbildung. Auf bidok zurückgreifen zu können, ist für Lehrende und Studierende aller Unterrichtsfächer demnach hoch relevant."

Dr.in Christa Hölzl (KPH Edith Stein, Innsbruck):
"
Nur wenn bidok weiterbesteht, bleibt das zentrale Archiv der Inklusionsforschung und der freie Zugang zu barrierefreiem Wissen für alle Menschen auch in Zukunft gesichert.
Ohne bidok verlieren wir nicht nur eine Plattform, sondern ein Stück unserer gemeinsamen Hoffnung auf echte Teilhabe, Gleichberechtigung und Menschlichkeit."

Dr. Eva Lichtenberger (Hall in Tirol):
"
Wenn man weiß, wie schwer es oft ist, zu relevanten Informationen in diesem Bereich zu kommen, ist erschüttert, dass diesem Projekt die Unterstützung entzogen werden soll!"

Prof. Mag. Dr. Alfred Schabmann (Universität zu Köln / Professor im Förderschwerpunkt Lernen):
"An dieser Stelle zu sparen ist nahezu unverzeihlich - trotz der Krise."

Alina Strmljan MA (Technisches Museum Wien):
"bidok ist eine unersetzbare Forschungs- und Quellenplattform für alle, die Inklusion in die Praxis umsetzen und sich über Bewegungsgeschichte informieren wollen! So gut und einfach zugänglich ist das Wissen nirgends aufbereitet - deshalb muss bidok bleiben!"

Gabriele Kleinschmid (Sonderkindergartenpädagogin der Stadt Innsbruck):
"Es gibt Nachrichten, da würde man sich wünschen, sie wären einfach nicht wahr – so geht es mir mit der Meldung, dass bidok vor dem Aus steht. Für mich war bidok immer mehr als nur eine Website: Es war ein Ort, an dem Wissen über Inklusion frei zugänglich war und wo Menschen mit und ohne Behinderung gleichermaßen gehört wurden. Zu wissen, dass dieses Angebot verschwinden könnte, macht mich traurig und wütend zugleich. Wir brauchen solche Plattformen, weil sie zeigen, dass Teilhabe und Barrierefreiheit nicht nur schöne Worte sind, sondern gelebt werden können. Ich hoffe sehr, dass sich eine Lösung findet – denn bidok darf einfach nicht verloren gehen."

Dr. Maria Wolf (Universität Innsbruck):
"Eine inklusive Gesellschaft und ein allen Menschen zugängliches Wissen, wie diese zu gestalten ist, ist eine Voraussetzung von Arbeitsmarktinklusion und beruflicher Teilhabe von Menschen mit Behinderung."

c_hrista Fuchs (Akademische*r Bibliotheks- und Informationsexpert*in, Innsbruck):
"Als ich gehört habe, dass die Fördermittel für bidok gestrichen werden, war ich erschüttert. Es darf nicht sein, dass einem solchen Projekt die Grundlage entzogen wird. bidok stellt ein einzigartiges Projekt dar und nimmt eine Vorreiter_innenrolle in Bezug auf die barrierefreie Gestaltung von Texten ein. Eine solche Gestaltung ist für die Inklusion äußerst wichtig, denn damit wird sichergestellt, dass jede Person Zugang zu Texten und Informationen erhält. Dies ist wiederum wichtig, damit Personen an gesellschaftlichen Prozessen teilhaben können."

Inge Rosenberger (Mutter einer Tochter mit komplexen Behinderungen, Kleinkahl, Deutschland):
"Als Mutter einer schwerstbehinderten Tochter weiß ich, wie überlebenswichtig der Zugang zu verlässlichen Informationen und wissenschaftlich fundierten Materialien ist. Das Projekt bidok war für uns nicht nur eine Quelle des Wissens, sondern auch ein Zeichen der Teilhabe und Wertschätzung. Die geplante Beendigung bedeutet für Familien wie meine einen massiven Verlust an Unterstützung und Orientierung. Ich fordere daher eindringlich, dieses Projekt fortzuführen – im Interesse der Menschen mit Behinderungen und ihrer Angehörigen, die auf solche Ressourcen angewiesen sind."

Prof. Dr. phil. Mai-Anh Boger (Professorin für Allgemeine Sonderpädagogik, Universität Koblenz):
"Für meine Studierenden sowie für mich als Wissenschaftlerin ist bidok eine unerlässliche Ressource in der täglichen Arbeit. Eine vergleichbare Plattform gibt es für unseren Forschungs- und Studienbereich nicht. Mit Blick auf die Form sowie die Inhalte handelt es sich bei bidok um ein einzigartiges und hoch innovatives Projekt, das weit über Österreich hinaus große Strahlkraft besitzt. Mit dem Beenden dieses Projektes würde Österreich einen Leuchtturm verlieren, der nicht nur mit Blick auf die behinderten- und inklusionspädagogische Praxis hoch bedeutsam ist, sondern der auch zu einem deutlich erhöhten impact österreichischer Forschung im deutschsprachigen Raum beiträgt."

Matthias Hasenbichler BA (Student, Graz):
"Das Ende der Förderung von bidok wäre ein herber Verlust für Inklusion, Bildung und Gleichberechtigung.
Seit Jahren bietet bidok barrierefrei zugängliches Wissen zu Behinderung, Diversität und Inklusion – kostenlos und für alle. Diese Plattform unterstützt Studierende, Fachkräfte und Betroffene gleichermaßen und steht für das, was eine gerechte Gesellschaft ausmacht: Zugang zu Bildung ohne Barrieren.
Wer bidok die Förderung entzieht, schwächt die Inklusion in Österreich.
Gerade jetzt braucht es Projekte, die Wissen teilen und Barrieren abbauen – nicht deren Stilllegung."

Prof. Dr. Anja Hackbarth (Professorin für Erziehungswissenschaft, Bielefeld):
"bidok ist eine äußerst wichtige Plattform für barrierefreie und kostenlos zugängliche Texte. Es ist ein sehr kostbares Projekt, ein Leuchtturm der Zugänglichkeit. Das Projekt muss unbedingt fortgeführt werden."

Carina Ruttinger (Obfrau Autistenhilfe Tirol und www.eikib.at, Hall i. T.):
"Bidok war in den letzten Jahren für mich immer wieder eine wichtige Quelle für Informationen zu verschiedensten Inklusionsthemen und geschichtliche Hintergründe der österreichischen Behindertenbewegung. Besonders wertvoll finde ich auch die Tipps zu barrierefreier Textgestaltung und leichter Sprache sowie die Lehrmaterialien. Hier ginge eine sehr wertvolle Ressource verloren. Danke für eure bisherige Arbeit! Ich hoffe, dass es gelingt diese auch in Zukunft fortzusetzen!"

Dr.in Cornelia Kogoj (Initiative Minderheiten, Wien):
"Es ist beschämend, dass dem wichtigsten Archiv des Landes zur Geschichte der Behindertenbewegung und der Stelle zur Erforschung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen vom Sozialministeriumservice (SMS) Tirol die Mittel entzogen werden."

Dietmar Ogris (Selbstbestimmt Leben Steiermark, Graz):
"bidok ist das einzige wissenschaftliche Fundament und damit eine bedeutende, literarische Quelle für Inklusion und damit für die Selbstbestimmt Leben Bewegung."

Prof. Dr. Dieter Katzenbach (Goethe-Universität, Institut für Sonderpädagogik, Frankfurt a. M.):
"Bidok leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur fachlichen Qualität des Inklusions-Diskurses. Die von Bidok gesammelten Beiträge werden nicht nur in Österreich, sondern im gesamten deutschsprachigen Raum in Lehre und Forschung an zahllosen Hochschulen genutzt. bidok trägt zudem maßgeblich dazu bei, dass Fragen von Teilhabe und Ausschluss von Menschen mit Behinderung in der Öffentlichkeit präsent bleiben. Damit ist bidok als einer der wichtigen Akteure in der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention anzusehen. Eine Einstellung der Aktivitäten von bidok wäre daher in jeder Hinsicht fatal."

Josipa Karaca BA (Gehörlosenverband Tirol / Projekt KommBi, Innsbruck):
"Liebes bidok-Team, ich bin fassungslos und kann es kaum glauben, dass bidok ab 2026 nicht weiterfinanziert werden soll. bidok ist weit mehr als ein Projekt – es ist eine Plattform des Wissens, der Teilhabe und der gelebten Inklusion. Euer Engagement, eure unermüdliche Arbeit und der wertschätzende Austausch mit so vielen Menschen haben in den letzten Jahren Großartiges bewirkt. Gerade in Zeiten, in denen Barrierefreiheit und Bildung für alle wichtiger denn je sind, braucht es Einrichtungen wie bidok. Nicht zuletzt seid ihr Mitarbeiter:innen, die mit Herz, Haltung und Fachwissen Inklusion tagtäglich lebendig machen. Davon profitieren wir gesamtgesellschaftlich. Ich hoffe sehr, dass diese Entscheidung noch einmal überdacht wird, denn bidok bedeutet Zugang, Vernetzung und Sichtbarkeit für viele, die sonst oft übersehen werden."

MMag.a DDr.in Ursula Naue (Universität Wien, Institut für Politikwissenschaft):
"Es ist ein Skandal und eine tatsächliche Tragödie zugleich, dass bidok nicht mehr finanziert wird und eingestellt werden muss. Österreich verliert damit eine wesentliche Informationsquelle für Forschung und Praxis."

Franz Bittersam MA (Geschäftsführer einer Sozial- und Gesundheitseinrichtung, Innsbruck):
"Ich nutze bidok seit mittlerweile Jahrzehnten. Es war und ist eine unverzichtbare Dokumentations- und Wissensquelle für Beruf und Studium."

Mag.a Elisabeth Udl (Ninlil - Empowerment und Beratung für Frauen mit Behinderung, Wien):
"Schon seit Beginn meiner Arbeit bei Ninlil vor 25 Jahren kenne und schätze ich die Arbeit von bidok. Das Sammeln und Verfügbarmachen von (sowohl wissenschaftlichem als auch aktivistischem) Wissen ist eine unverzichtbare Grundlage für die Arbeit im Bereich der Inklusion - nur so kann sichergestellt werden, dass wir nicht immer wieder bei 0 beginnen müssen! Danke für Eure Arbeit!"

DSA Ottmar Miles-Paul (LIGA Selbstvertretung Deutschland, Kassel):
"bidok spielt eine solch wichtige Informationsquelle zur Behindertenpolitik und -arbeit im deutschsprachigen Raum. Es wäre ein riesiger Verlust, wenn das Angebot eingestellt werden müsste."

Sonja Tollinger (Obfrau Integration Tirol und Mutter eines Kindes mit Behinderung, Landeck):
"Ich habe so viel durch bidok gelernt – über Inklusion, über Barrieren, über die Geschichte des Ausschlusses.
Vieles davon hat mein Denken und mein tägliches Handeln geprägt.
bidok war für mich nicht nur eine Plattform, sondern ein Ort des Verstehens, der Reflexion und des Respekts.
Es tut weh, zu sehen, dass dieses Projekt endet.
Was hier verloren zu gehen droht, ist mehr als ein Archiv: Es ist ein Stück gelebter Inklusionsgeschichte – ein gemeinsamer Lernraum, den wir gerade in Zeiten des Rückschrittes in so vielen Bereichen... dringend bräuchten."

Dott. Mag. Arjun Pfaffstaller (Experte für Ableismus, Barrierefreiheit und Inklusion, Wien):
"bidok muss bleiben! Es darf nicht sein, dass ein international anerkanntes Projekt der Disability Studies und für die Sichtbarkeit von Menschen mit Behinderung, das es seit über 30 Jahren gibt, wegen massiven Sparens zu Ende geht."

Hannah Wahl (Autorin, Wien):
"Bidok muss unbedingt weiter bestehen!"

Prof. Dr. Oliver Koenig (Professor für Inklusive Pädagogik, St. Pölten):
"Bidok war und ist das kollektive Gedächtnis der österreichischen und deutschsprachigen Integrations-und Inklusionsgeschichte sowie der Behindertenrechts- und Selbstbestimmt Leben Bewegung. Ohne solch ein Gedächtnis droht schnell das Vergessen, und ein solches ist gerade in Zeiten wie diesen wichtiger als jemals zuvor."

Mag.a Renate Schick (Lehrende am Institut für Sozialpädagogik, Stams):
"Ich hoffe, dass das wichtige Angebot von bidok erhalten werden kann. Sowohl für die Ausbildung von Sozialpädagog:innen, als auch für die Begleitung von Klient:innen stellt bidok eine wertvolle Ressource dar!"

Mag.a Monika Schmerold (Sozialarbeiterin, Salzburg):
"Es wäre ein großer Rückschritt in der Inklusion, wenn bidok nicht weiter bestünde!!!"

Lukas Ladner B.F.A. (ehemaliger, persönlicher Assistent & Filmemacher mit Themenbezug, Innsbruck):
"bidok ist eine essenzielle Plattform für mehr Sichtbarkeit von Menschen mit Behinderungen. Ohne verlieren wir in Österreich einen wichtigen Beitrag zu einer diverseren und inklusiveren Gesellschaft."

Ina Fischer (Zentrum für selbstbestimmtes Leben Behinderter, Erlangen):
"Ich hoffe auf ein weiterbestehen des Angebots. Es ist für viele Menschen sehr wichtig."

Christine Bazalka (Universitätsbibliothek Wien, Literaturservice für blinde und sehbeeinträchtigte Menschen):
"Ich hoffe sehr, dass bidok weiter bestehen kann - einem so wichtigen, etablierten Vorreiterprojekt mit einem Mal die Förderung zu entziehen, wäre ein furchtbares Signal. Aus beruflicher Erfahrung weiß ich, wie wichtig der barrierefreie Zugang zu Wissen ist - und leider nach wie vor wie wenig selbstverständlich."

Dr.in Sabine Krause (Professorin für Erziehungswissenschaft, Fribourg):
"Liebes bidok-Team, die Nachricht vom Ende der Förderung trifft mich sehr. Eure Leistung und die des Vereins in den vergangenen Jahren kann nicht genug gewürdigt werden. Ich ziehe meinen Hut vor all der Arbeit in Sachen Forschung und Sichtbarmachung von Forschung sowie Vermittlung von Inklusionsthemen in die Gesellschaft. Ich hoffe, dass sich mit der Uni eine passable Lösung findet in Zeiten, in denen im Sozialbereich immer weiter gestrichen wird und Gelder für inklusive Maßnahmen nicht bewilligt werden. Die UIBK könnte hier wirklich ein Zeichen setzen."

Prof. Dr. Levke Harders (Geschlechtergeschichte, Universität Innsbruck):
"Kritische, intersektionale Geschlechterforschung kann es nur mit Einrichtungen wie dem Projekt Bidok geben."

Mag. Alexandra Brunner-Schwaiger (Universität Innsbruck):
"Das Projekt bidok mit seinen vielfältigen Initiativen und der digitalen barrierefreien Bibliothek leistet einen wichtigen Beitrag zur Sensibilisierung, Wissensvermittlung und zum Wissenstransfer. Diese wertvolle Expertise gilt es auch in Zukunft zu bewahren."

Dr. Veronika Kourabas (Wissenschaftlerin, Mönchengladbach):
"Ich bin sehr bestürzt über die Streichung der Finanzierung von bidok. Eine so wichtige Plattform, die ich und viele weitere Menschen nutzen und dringend benötigen. Ich sende viele herzliche und solidarische Grüße!"

BEd Elvira Seitinger (Absolventin Universität Wien):
"Ich habe bidok häufig zur Recherche im Rahmen meines Studiums Inklusive Pädagogik verwendet, es war wie eine Schatztruhe für mich! Umso mehr war es für mich ein Privileg, als meine Bachelorarbeit dort veröffentlicht wurde. Es ist eine großartige Möglichkeit für junge Forscher:innen, ihre Arbeiten dort einer Öffentlichkeit zugänglich zu machen."

Prof. i. R. Dr. Swantje Köbsell (Bremen):
"Bidok als für alle zugängliche Internetbibliothek bietet allen im Bereich Inklusion Tätigen, Lehrenden und Forschenden den Zugang und Überblick über zentrale Veröffentlichungen in diesem Bereich, die einzigartig ist und unbedingt erhalten bzw. fortgeführt werden muss!"

Helen Schindler (Projektleitung Bus der Habseligkeiten, Innsbruck):
"Ich bin bestürzt zu erfahren, dass dieses tolle Projekt nicht weitergefördert wird! Bidok leistet einen unschätzbaren Beitrag für Barrierefreiheit und Dialog!"

Evelyne Walser-Wohlfahrter MA (Tiroler Landeskonservatorium, Mozarteum Dep. Innsbruck, Co-Leitung der Initiative tanzfähig):
"bidok ist eine Wissensquelle für Forschung, Lehre und Praxis im deutschsprachigen Raum, die nicht mehr wegzudenken ist. bidok ist somit unverzichtbar. Es sollten alle Hebel in Bewegung gesetzt werden, dass dies auch erkannt und weitergeführt werden kann!!"

Veronika Kinsky (Fachkoordinatorin Elementare Musikpädagogik, mdw, Wien):
"bidok ist großartig und muss bleiben!!!"

Andreas Jeitler BSc BA (Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Uniability, DiStA, BVP):
"Ein Großteil der verfügbaren Literatur ist nach wie vor nicht in barrierefreien Formaten zugänglich. Bidok ist hier eine Ausnahme, und bietet barrierefreie Literatur zur Forschung über Behinderung, die auch möglichst alle Menschen mit Behinderung rezipieren können. Es ist daher als Grobe vernachlässigung, ja sogar als Skandal zu werten, dass dieses seit langem erfolgreich tätige Projekt, das über die Grenzen von Österreich hinaus bekannt ist, von staatlicher Stelle nicht mehr gefördert wird.
So lange nicht sichergestellt ist, dass 100% der Literatur für alle Menschen barrierefrei nutzbar ist vernachlässigen die Behörden damit ihre Verpflichtung aus der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung sicherzustellen, dass Menschen mit Behinderung gleichgestellt an den gesellschaftlichen Diskursen teilnehmen und sich weiterbilden können.
Es ist daher eine Förderstruktur zu finden, die das Weiterbestehen des Projektes sicherstellt."

Petra Linecker MA (Interessengemeinschaft Musik inklusiv Österreich, Wels):
"Die Interessengemeinschaft Musik inklusiv Österreich (igmi) erachtet die Einstellung der Finanzierung für die Mitarbeiter*innen des Vereins bidok als schwere Einbuße nicht nur für die eigene Lehr- und Forschungstätigkeit im Bereich Inklusion von Menschen mit Behinderung, sondern sehen dies auch als Zeichen mangelnden Bewusstseins für die Relevanz dieser Ressource bezüglich der gesellschaftlichen Entwicklung in Richtung eines teilhabegerechten gemeinsamen Lebens.
Wir brauchen die kontinuierliche Sammlung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse zu diesem Bereich, die Dokumentation der neuen Arbeiten vor allem auch in barrierefreiem Format und fordern daher die Weiterfinanzierung der Mitarbeiter*innen von bidok, um die Weiterführung dieser einzigen deutschsprachigen Online Bibliothek zu gewährleisten!"

Mirjam Leitner BA MA (Senior Lecturer im Bereich Inklusion, Orff-Institut, Universität Mozarteum Salzburg):
"Diese Ressource ist für den inklusiven Bereich so wichtig und wertvoll! Sie muss bitte unbedingt erhalten bleiben! Danke für die tolle bisherige Arbeit!"

Mag. Armin Staffler (UIBK / spectACT / Kulturbeirat des Landes Tirol (Legislatives Theater für das Tiroler Teilhabegesetz, Veranstalter von "WECHSELSPIEL - Festival inklusive Theater"):
"Als Dokumentationsarchiv und als Portal für die Rechte und Anliegen von allen Menschen ist bidok Wegbereiter, Vorreiter und ein Vorzeigeprojekt mit Alleinstellungsmerkmal. In der Wirtschaft würde man sagen, ein "Hidden Champion". Das darf nicht sang- und klanglos verschwinden. Alle, die sich Inklusion auf die Fahnen schreiben, sollten gemeinsam mit dafür Sorge tragen, dass es bestehen bleibt. Allen, die dort wirken, ein großes Dankeschön, Hochachtung und toi, toi, toi für die Zukunft!"

Mag.a Flavia Guerrini PhD (Assistenzprofessorin am Institut für Erziehungswissenschaft und am Center Interdisziplinäre Geschlechterforschung der Universität Innsbruck):
"BiDok hat im deutschsprachigen Raum seit 1997 Pionierarbeit im Gebiet der Information und Forschung zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen sowie der öffentlichen Sensibilisierung für Inklusion in Arbeit und Bildung geleistet. Die archivierten und bereitgestellten Informationen und Inhalte sind für die Wissenschaft und für die Öffentlichkeit von großer Bedeutung. Ich hoffe stark, dass es gelingt, eine Fortführung des Projektes zu erreichen."

Rouven Seebo MA (Universität Innsbruck):
"bidok ist eine herausragende und unverzichtbare Plattform für Forschung und Lehre im Bereich Inklusion. Eine Einstellung der Förderung ist ein Rückschritt für die wissenschaftliche Teilhabe. Mit bidok habt ihr freien Zugang zu Texten, Studien und insbesondere auch zu Stimmen aus der Selbstvertretung ermöglicht. bidok muss deshalb unbedingt erhalten bleiben!"

Univ.-Prof. Mag. Dr. Veronika Wöhrer (Universität Wien):
"BIDOK ist eine unverzichtbare Dokumentations- und Wissensquelle für Lehre und Forschung im Bereich der Disability Studies und der Intersektionalitätsforschung. Die Einstellung der Finanzierung wäre ein großer Verlust für die Wissenschaft und die Zivilgesellschaft."

Mag. Karina Lokosek (VertretungsNetz, Öffentlichkeitsarbeit, Wien):
"Ich bin entsetzt, dass eine so wichtige Plattform wie bidok einfach eingestellt werden soll! Immer wieder waren und sind die historischen Infos zur Behindertenbewegung wichtig für meine Arbeit. Ich hoffe sehr, dass eine Lösung gefunden werden kann, damit uns bidok auch in Zukunft erhalten bleibt."

Angelika Holzer MA, Bakk.art (Professorin für Musik- und Tanzpädagogik, Rhythmik, Graz):
"Bidok ist eine sehr bereichernde und wichtige Plattform. Meine Studierenden, KollegInnen und ich nutzen sie für die Recherche, für Wissensaustausch und als Grundlage von Forschungsarbeiten. Ich fände es einen großen Rückschritt für die Inklusionsbewegung, wenn bidok wirklich nicht mehr weiter bestehen sollte. Ich bitte die Verantwortlichen, die Verantwortung wahrzunehmen und die professionelle Plattform bidok weiterhin lebendig zu halten."

Mag.a Doris Köb-Hagleitner (Lehrperson, Kathi-Lampert-Schule, SOB Götzis):
"bidok ist ein einzigartiger, frei zugänglicher Wissensschatz zu Behinderung, zur Geschichte der österreichischen Behindertenbewegung, zu Inklusion und zu den Rechten von Menschen mit Behinderung. Die Plattform bietet Fachliteratur, Texte in einfacher Sprache und Beiträge von Menschen mit Behinderung – ihre Erfahrungen und Expertise werden hier sichtbar!
Für mich ist bidok ein großer Fundus für meinen Unterricht. bidok macht Wissen zugänglich – und das muss erhalten bleiben!"

Dipl.-Ing. Dr. techn. Wilhelm Wahler (Fachkundiges Organ der Hauptstelle der AUVA, Wien):
"Es tut mir sehr leid, dass ein derart wichtiges Organ, das zur wissenschaftlichen Aufarbeitung der Behindertenbewegung beigetragen hat, aufgegeben wird."

Dr. Timo Finkbeiner (Professor für Inklusive Pädagogik, Wien):
"Die barrierefreie digitale Bibliothek „bidokbib” und die Internetseite von „bidok” sind eine wesentliche Säule meiner Lehre und bieten allen interessierten Personen und insbesondere Studierenden einen wahren Fundus gut strukturierter und zugänglicher Informationen. Dieses Werk überaus engagierter Personen ist enorm wichtig und bedarf auch weiterhin dringend Unterstützung!"

Anna Müller BA (Studentin der Klinisch Sozialen Arbeit, Vorarlberg):
"Ich verfasse gerade meine Masterarbeit zum Thema ‚Die Situation von Menschen mit Behinderungen am regulären Arbeitsmarkt in Vorarlberg‘. Ohne die wertvollen Beiträge auf bidok könnte ich meine wissenschaftliche Arbeit gar nicht zu meiner Zufriedenheit verfassen. Die Inhalte auf bidok sind so wichtig für das historische und gesellschaftliche Verständnis. Zudem ist es die einzige barriere- und kostenfreie Möglichkeit sich zu diesem Thema selbständig zu informieren. Man kann sich sicher sein, dass alles wissenschaftlich fundiert ist. Das ist einfach wundervoll. Behinderung ist nicht einfach nur ein behördlicher Bescheid, eine Assoziation in den Köpfen der Menschen oder ein Gefühl. Behinderung ist eine Tatsache, mit der wir uns als Gesellschaft auseinandersetzen müssen, damit ein gutes Miteinander gelingen kann. Daher ist es für mich unverständlich hier einzusparen - zumal es die einzige Plattform dieser Art in ganz Österreich ist."

Ksenia Scharr (Schriftdolmetscherin, Innsbruck):
"Das Angebot für Barrierefreiheit darf nicht geschmälert werden, weil der Bedarf noch nicht annähernd abgedeckt ist."

Anton van Gerven (Kolping Südtirol eO, Bozen):
"Wer an der Inklusion spart, schwächt Demokratie, weil Teilhabe ihr Fundament ist."

Prof. Dr. Christian Stöger (KPH Edith Stein, Innsbruck):
"Bidok ist mehr als ein digitales Textarchiv, das man kurzfristigen Sparzwängen opfern dürfte. Denn bidok realisiert seit Jahrzehnten das, worüber hierzulande hauptsächlich geredet wird: Barrierefreiheit und Inklusion. Bidok ist ein Fundament – auch für die Inklusive Lehrer:innenbildung in Österreich und weit über die Landesgrenzen hinaus.

Es kann nicht hingenommen werden, dass leichtfertig zerstört werden soll, was über Jahrzehnte hinweg unermüdlich aufgebaut wurde und durch nichts zu ersetzen ist."

Michael Grof-Korbel MA (Geschäftsführer der Kommunikationsagentur bettertogether GmbH, Wien):
"Mein Vater, Franz Korbel, hat sein Leben lang für Integration gekämpft und war nachfolgenden Generationen selbst ein Vorbild und Hoffungsspender, dass Inklusion in Bildung und Beruf möglich ist. Sein Leben hat deutlich gemacht, wie wichtig Information und Sensibilisierung für erfolgreiche Inklusion sind. Mein Vater ist vergangenen Mittwoch verstorben. Im Sinne seines Vermächtnisses werden wir mit einem Aufruf zur Spende für bidok um einen Beitrag zum Fortbestand des Vereins bitten."

Dipl. Sozialbetreuerin Claudia Felbermayer BA (Betreiberin der Plattform www.fachsozialbetreuer.co.at, Wiener Neustadt):
"Eine Gesellschaft zeigt ihren Wert daran, wie sie jene schützt, die am wenigsten Möglichkeiten haben. bidok stärkt Teilhabe, Wissen und Sichtbarkeit – und genau das müssen wir erhalten."


bidok - behinderung inklusioIn einer Sprechblase steht geschrieben: "Herzlich willkommen bei bidok!"n dokumentation

bidok ist eine Plattform für Informations- und Wissensvermittlung. Ziel ist die Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen.

Ein zentrales Projekt von bidok ist die barrierefreie digitale Bibliothek bidokbib. In der bidokbib werden wissenschaftliche und nicht-wissenschaftliche Texte zu den Themen Behinderung und Inklusion kostenlos zur Verfügung gestellt (Open Access). Alle veröffentlichten Texte werden mit hohem Aufwand barrierefrei gemacht und stehen im PDF/UA-Format ("universeller Zugang") zur Verfügung.

Weitere wichtige Projekte von bidok sind zum Beispiel:


(EN): Presentation of bidok

bidok is a platform for information and knowledge transfer. An important bidok project is the digital library bidokbib. There you can find free scientific and non-scientific texts (Open Access) in PDF/UA format that meet the accessibility criteria.

bidok offers the possibility for the first and re-publication of essays, anthology contributions, monographs, outstanding theses, as well as lectures. Currently, the majority of the texts are in German. However, bidok is trying to increase the number of publications in English language. If you want to become an author for bidok, check out the information for authors.

bidok realizes many other projects on the topics of disability and inclusion. For example, the award winning project "Digital Archive of the Disability Rights Movement in Austria"


Bildbeschreibung LeseZeichen Heft 26 Cover: Bücher-Strudel mit vielen unterschiedlichen bunten Büchern. Damit soll die unübersichtliche Informations-Gesellschaft dargestellt werden, die keine Rücksicht auf Barriere-Freiheit nimmt.bidok LeseZeichen (Heft 26) 

Das bidok LeseZeichen, Heft 26 ist erschienen. Es beschäftigt sich diesmal mit dem Thema inklusive Bibliotheken.
 
Der Großteil veröffentlichter Informationen sind für viele Menschen nicht zugänglich. Außerdem gibt es immer noch kein inklusives Bildungs-System. Inklusive Bibliotheken haben daher die wichtige Aufgabe möglichst allen Menschen in einer Gesellschaft ein Bildungs-Angebot zu machen. Sie sind nämlich Orte, an dem alle einen gleich-berechtigten Zugang zu Wissen, Kultur und Gemeinschaft bekommen sollen. Das muss unabhängig von Behinderung, Herkunft, Alter, Bildung, Geschlecht und sozialem Status sein.
 
Inhalte: Was eine Bibliothek inklusiv macht, ein Interview mit Susanne Blumesberger von der Kommission Barriere-Freiheit in Bibliotheken, sowie Berichte von der 13. ALTER-Tagung, dem Österreichischen Bibliotheks-Kongress und vieles mehr.
 
Die Druck-Version des neuen bidok LeseZeichens ist ab Mitte September 2025 bei uns im Büro in der Sillgasse 8 (1. Stock) verfügbar. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
 
Das aktuelle Heft finden Sie HIER in der Internet-Ausgabe.
 
Alle bisher veröffentlichten Internet-Versionen des bidok LeseZeichens finden Sie, wenn Sie HIER klicken.


39. IFO-Jahrestagung in Bremen

Das IFO-Team der Universität Bremen lädt zur 39. Jahrestagung der Inklusions-Forscher:innen. Diese wird von 18. Februar bis 20. Februar 2026 stattfinden. Die Tagung trägt den Titel: "Forschung - Haltung - Aktivismus? Inklusionsforschung zwischen Bildungsutopie und Systemkonformität"

[schwierige Sprache]: "Dem Titel der Tagung entsprechend wird in verschiedenen Formaten die Möglichkeit bestehen, sich mit dem Verhältnis von wissenschaftlichen und aktivistischen Ansprüchen, der Vereinbarkeit der Rollen sowie der Frage, welche Haltung mit unseren Perspektiven auf Inklusion(-sforschung) verbunden ist, auseinanderzusetzen. Inwieweit ist Inklusion in den Schulsystemen und anderen gesellschaftlichen Bereichen weiterhin eine weit entfernte, aber dennoch anzustrebende (Bildungs-)utopie, eine bereits (in Teilen) existierende Realität oder eine durch systemische, ökonomische oder politische Barrieren verunmöglichte Illusion? Wie verhalten wir uns als Forschende und Praktiker:innen in diesem Feld zu diesen Fragen?"
 
Der "Call for Papers" und die Tagungs-Anmeldung sind bereits online (siehe Links).
 
Links:

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*Hinweis: Es werden zirka 6 bidok Newsletter pro Jahr versandt. Unser E-Mail-Versand-Partner CleverReach sorgt für eine DSGVO-konforme Verarbeitung Ihrer Daten (DSGVO bedeutet Daten-Schutz-Grund-Verordnung. Das ist ein Gesetz, welches Daten-Missbrauch verhindern soll). Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutz-Erklärung.

Zuletzt versandte Newsletter:

Mailing-Liste für Inklusions-Forscher:innen

Die Mailing-Liste dient zur Vernetzung der Inklusions-Forscher:innen, zum Beispiel für Stellen-Ausschreibungen, Ankündigungen von Tagungen oder Veranstaltungen und für den Aufruf zur Einreichung von Beiträgen ("Call for Papers"). Sie umfasst über 600 Adressat:innen und wird von bidok verwaltet.

Eine Anmeldung zum beziehungsweise Abmeldung vom Verteiler ist jederzeit selbständig möglich. Eine Anleitung und weitere Informationen zur Mailing-Liste finden Sie hier.


Hinweis: Texte der alten bidok-Bibliothek nicht mehr verfügbar

2022 wurde mit der bidokbib (www.bidokbib.at) ein langjährig vorbereitetes Koorperations-Projekt zwischen bidok und der ULB (Universitäts- und Landes-Bibliothek Tirol) realisiert. In der neuen digitalen Bibliothek sind nun alle bidok-Texte "open access" und nach neuesten Standards der Barrierefreiheit aufbereitet (PDF/UA) für eine breite Öffentlichkeit zugänglich.

Wie vorab umfassend angekündigt, wurde im Oktober 2022 die alte bidok-Bibliothek von unserer Internet-Seite genommen. Im Rahmen der Umstellung auf das neue Bibliotheks-System wurden und werden auch alle Autor:innen-Verträge neu ausgearbeitet, um aus rechtlicher Sicht allen aktuellen Anforderungen zu entsprechen.

Einige Texte der alten bidok-Bibliothek konnten bis vor kurzem weiterhin über Suchmaschinen gefunden werden. Mit 6. August wurden nun sämtliche noch über Suchmaschinen auffindbare Texte vom Netz genommen. Wir bitten Sie dies zur Kenntnis zu nehmen und danken für Ihr Verständnis!

Wir bieten Ihnen in diesem Zusammenhang an, Texte von der alten bidok-Bibliothek bei Bedarf prioritär in die neue bidokbib zu übersiedeln. Schreiben Sie uns hierfür bitte eine E-Mail mit Ihrem Text-Wunsch an integration-ezwi@uibk.ac.at


Info-Heft über Gewalt

Titelbild des Info-Hefts über Gewalt. Vier Bilder stellen beispielhaft unterschiedliche Formen von Gewalt dar. Das Logo für Leichte Sprache ist ebenfalls abgebildet.

Frauen und Mädchen mit Behinderungen sind besonders häufig von Gewalt und Mehrfach-Diskriminierung betroffen. Trotzdem ist Gewalt an Menschen mit Behinderungen nach wie vor ein Tabuthema.

bidok hat jetzt das "Info-Heft über Gewalt" in Leichter Sprache neu aufgelegt. Darin werden die unterschiedlichen Formen von Gewalt erklärt und mit Bildern dargestellt (Visualisierungen). Außerdem gibt es im Info-Heft eine Auflistung von Beratungs-Stellen in Tirol und Österreich.

Das Info-Heft kann in kleiner Stückzahl zu unseren Büro-Zeiten kostenlos abgeholt werden. Bei größeren Bestell-Mengen (zum Beispiel für Organisationen) bitten wir um ein E-Mail an integration-ezwi@uibk.ac.at 

Link zur PDF-Version des Info-Hefts.

Das Infoheft wurde vom Land Tirol gefördert.

Bildrechte: © Reinhild Kassing, © Lebenshilfe Bremen, e.V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013, © Europäisches Zeichen für leichte Sprache: Inclusion Europe


bidok bei Mastodon

Folge bidok jetzt im freien sozialen Netzwerk Mastodon: mastodon.social/@bidok


bidokbib - Die digitale Volltext-Bibliothek von bidok

bidok arbeitet seit mehreren Jahren an der Entwicklung einer neuen barrierefreien digitalen Bibliothek. Diese Bibliothek heißt bidokbib. Sie ist Teil der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol und wurde mit Beginn des Jahres 2022 mit über 100 Texten gestartet.

Logo der neuen Bibliothek bidokbibDas Angebot der bidokbib bietet freien und direkten Zugang zu Volltexten in Form von barrierefreien PDF-Dateien ("Open Access"). Diese Dateien entsprechen dem internationalen UA-Standard (= "Universal Accessibility", das ist Englisch und bedeutet universeller Zugang).

Nach und nach werden die Texte der alten Bibliothek in die neue bidokbib übersiedelt, Neuaufnahmen werden bereits in der bidokbib veröffentlicht.

Unter folgendem Link finden Sie die bidokbib: www.bidokbib.at 


Unterstützen Sie bidok!

Projekte

Laufende Projekte sind unter anderem "bidok gegen Gewalt", "Geschichte der Behinderten-Bewegung in Österreich", "Plattform Arbeitswelt", Angebote in Leichter Sprache und die Sammlung "UN-Dokumente zu Inklusion und Bildung".

Vernetzung

bidok vernetzt international und regional über Veranstaltungen, Lern-Plattformen und Mailing-Listen. Darüber hinaus versendet bidok regelmäßig Newsletter mit Infos zu neuen barrierefreien Texten aus der digitalen Bibliothek bidokbib.




Wollen Sie bidok unterstützen? Dann haben Sie zum Beispiel die Möglichkeit Mitglied des Förder-Vereins bidok zu werden: Hier kommen Sie zur Seite des Förder-Vereins!

Außerdem freuen wir uns, wenn Sie folgenden Hand-Zettel (Größe A4) ausdrucken und in Ihrer Organisation / Ihrem Verein / Ihrem Institut etc. aufhängen. Sie helfen damit bidok noch bekannter zu machen: Zum bidok Hand-Zettel in A4

bidok Flyer mit Pflanze


Projekt Arbeit

Das Projekt zielt darauf ab, langfristig eine Verbesserung der beruflichen Inklusions-Chancen von Menschen mit Behinderungen zu erreichen. Durch eine Reihe von Angeboten möchten wir zu den Themen-Bereichen Arbeitswelt, Inklusion und berufliche Integration den Informations- und Wissenstand erhöhen, die Kommunikation und Vernetzung unterstützen und so zu einer Qualitäts-Entwicklung beitragen.

HIER kommen Sie zum Projekt Arbeit


Kontakt

bidok - behinderung inklusion dokumentation
Sillgasse 8 (1. Stock)
6020 Innsbruck

Büro-Öffnungszeiten:

  • Dienstag (10:00-12:00 und 13:00-15:00)
  • Mittwoch (10:00-12:00 und 13:00-15:00)

E-Mail: integration-ezwi@uibk.ac.at

Barrierefreie Bibliothek: www.bidokbib.at

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Telefon: 0043 (0)512 507 400 38


Das Projekt bidok wird finanziert von:

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