bidok – behinderung inklusion dokumentation

Disability Pride Flagge vor dem Ágnes-Heller-Haus der Universität Innsbruck

bidok ist eine Plattform für Information, Vermittlung und Archivierung von Wissen zu Inklusion.

Sie bietet fundierte Inhalte zu Behinderung und Inklusion und trägt zur Sensibilisierung für Barrierefreiheit bei. Im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) arbeitet bidok partizipativ nach europäischen Barrierefreiheits-Standards und setzt sich für die Gleichstellung und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen in Österreich ein.

Die Plattform stellt ein im deutschsprachigen Raum einzigartiges Angebot dar: Sie fördert die digitale Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und ist kostenlos, öffentlich und barrierefrei für alle zugänglich. Im Zentrum steht dabei die barrierefreie digitale Bibliothek www.bidokbib.at. Sie umfasst eine umfangreiche Sammlung von Texten und Materialien zu Behinderung und Inklusion in den Bereichen Bildung, Arbeit, Familie, Politik und Gesundheit.

In der bidokbib werden wissenschaftliche und praxisorientierte Texte angeboten. Alle dort veröffentlichten Inhalte werden digital barrierefrei aufbereitet und stehen Open Access im PDF/UA-Format („Universal Accessibility“) zur Verfügung.

Weitere wichtige Projekte von bidok sind zum Beispiel:

Bildrechte: © Helen Schieber


(EN): Presentation of bidok

bidok is a platform for information and knowledge transfer. An important bidok project is the digital library bidokbib. There you can find free scientific and non-scientific texts (Open Access) in PDF/UA format that meet the accessibility criteria.

bidok offers the possibility for the first and re-publication of essays, anthology contributions, monographs, outstanding theses, as well as lectures. Currently, the majority of the texts are in German. However, bidok is trying to increase the number of publications in English language. If you want to become an author for bidok, check out the information for authors.

bidok realizes many other projects on the topics of disability and inclusion. For example, the award winning project "Digital Archive of the Disability Rights Movement in Austria"


Beendete Förderung des SMS

Das Sozialministeriumservice (SMS) Tirol beendete im Zuge massiver Einsparungen seine Förderung für das Projekt bidok. Das SMS beschränkt seine Förderung nurmehr auf individuelle Leistungen der Arbeitsmarktintegration. Das Projekt bidok wurde seit 2005 vom Sozialministeriumservice Tirol mit Personalkosten gefördert und diente der Information und Forschung zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen sowie der öffentlichen Sensibilisierung für Inklusion in Arbeit und Bildung.

Das Projekt wird vom Förder-Verein bidok Österreich getragen. Der Verein ist Teil der Bildungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck (UIBK) und der Universitäts- und Landesbibliothek Innsbruck (ULBT). Er wurde 1997 von Volker Schönwiese gegründet und wird seit 2017 von Lisa Pfahl geleitet.

Weitere Informationen


Bildbeschreibung LeseZeichen Heft 26 Cover: Projektleitung Andrea Urthaler hält einen Ordner mit Zeitschriften in der Hand. Sie trägt schwarze Kleidung und eine Halskette mit großen roten Holzperlen. Im Hintergrund ist eine Bücherwand.bidok LeseZeichen (Heft 27) 

Das vorläufig letzte bidok LeseZeichen, Heft 27 ist erschienen. Aufgrund des Förder-Stopps kann es "nur" als digitale Ausgabe - ohne Layout und Print-Version - veröffentlicht werden. Format: PDF/UA, Größe: zirka 7 MB.
 
  • Titel: "Das Ende des Projekts bidok? Inhaltliches Thema: 'Stadt-Barrieren' - Hindernisse und Herausforderungen im städtischen Alltag. Fokus: Rollstuhl-Nutzung"
  • Inhalte: Zum Ende der Finanzierung des Projekts bidok, Das letzte bidok LeseZeichen?, Stadt für alle, Städtische Barrieren, Alte und neue Barrieren der Stadt - Bild-Beispiele, Interview über Stadt-Barrieren mit Expertin Sara Vindl, Dokumentation aus der Rollstuhl-Perspektive, Barriere-Freiheit nützt allen, Auswahl von Stellungnahmen zum Erhalt von bidok
Das bidok LeseZeichen, Heft 27 finden Sie HIER in der Internet-Ausgabe.
 
Alle bisher veröffentlichten Internet-Versionen des bidok LeseZeichens finden Sie, wenn Sie HIER klicken.

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Zuletzt versandte Newsletter:

Mailing-Liste für Inklusions-Forscher:innen

Die Mailing-Liste dient zur Vernetzung der Inklusions-Forscher:innen, zum Beispiel für Stellen-Ausschreibungen, Ankündigungen von Tagungen oder Veranstaltungen und für den Aufruf zur Einreichung von Beiträgen ("Call for Papers"). Sie umfasst über 600 Adressat:innen und wird von bidok verwaltet.

Eine Anmeldung zum beziehungsweise Abmeldung vom Verteiler ist jederzeit selbständig möglich. Eine Anleitung und weitere Informationen zur Mailing-Liste finden Sie hier.


bidok barrierefrei

Wir alle können dazu beitragen, Text-Dokumente barrierefreier zu gestalten. Warum ist das wichtig? Eine klare Struktur hilft assistiven Technologien, wie etwa Vorlese-Anwendungen (Screenreader), das Dokument überhaupt zugänglich zu machen oder es besser verarbeiten zu können.

Die folgenden Tipps enthalten praktische Empfehlungen für die Gestaltung von Text-Dokumenten:

(EN):

We can all help make text documents more accessible. Why is this important? A clear structure helps assistive technologies, such as screen readers, make the document accessible or process it more effectively.

The following guidelines provide practical recommendations for designing documents.


Hinweis: Texte der alten bidok-Bibliothek nicht mehr verfügbar

2022 wurde mit der bidokbib (www.bidokbib.at) ein langjährig vorbereitetes Koorperations-Projekt zwischen bidok und der ULB (Universitäts- und Landes-Bibliothek Tirol) realisiert. In der neuen digitalen Bibliothek sind nun alle bidok-Texte "open access" und nach neuesten Standards der Barrierefreiheit aufbereitet (PDF/UA) für eine breite Öffentlichkeit zugänglich.

Wie vorab umfassend angekündigt, wurde im Oktober 2022 die alte bidok-Bibliothek von unserer Internet-Seite genommen. Im Rahmen der Umstellung auf das neue Bibliotheks-System wurden und werden auch alle Autor:innen-Verträge neu ausgearbeitet, um aus rechtlicher Sicht allen aktuellen Anforderungen zu entsprechen.

Einige Texte der alten bidok-Bibliothek konnten bis vor kurzem weiterhin über Suchmaschinen gefunden werden. Mit 6. August wurden nun sämtliche noch über Suchmaschinen auffindbare Texte vom Netz genommen. Wir bitten Sie dies zur Kenntnis zu nehmen und danken für Ihr Verständnis!

Wir bieten Ihnen in diesem Zusammenhang an, Texte von der alten bidok-Bibliothek bei Bedarf prioritär in die neue bidokbib zu übersiedeln. Schreiben Sie uns hierfür bitte eine E-Mail mit Ihrem Text-Wunsch an integration-ezwi@uibk.ac.at


Info-Heft über Gewalt

Titelbild des Info-Hefts über Gewalt. Vier Bilder stellen beispielhaft unterschiedliche Formen von Gewalt dar. Das Logo für Leichte Sprache ist ebenfalls abgebildet.

Frauen und Mädchen mit Behinderungen sind besonders häufig von Gewalt und Mehrfach-Diskriminierung betroffen. Trotzdem ist Gewalt an Menschen mit Behinderungen nach wie vor ein Tabuthema.

bidok hat jetzt das "Info-Heft über Gewalt" in Leichter Sprache neu aufgelegt. Darin werden die unterschiedlichen Formen von Gewalt erklärt und mit Bildern dargestellt (Visualisierungen). Außerdem gibt es im Info-Heft eine Auflistung von Beratungs-Stellen in Tirol und Österreich.

Das Info-Heft kann in kleiner Stückzahl zu unseren Büro-Zeiten kostenlos abgeholt werden. Bei größeren Bestell-Mengen (zum Beispiel für Organisationen) bitten wir um ein E-Mail an integration-ezwi@uibk.ac.at 

Link zur PDF-Version des Info-Hefts.

Das Infoheft wurde vom Land Tirol gefördert.

Bildrechte: © Reinhild Kassing, © Lebenshilfe Bremen, e.V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013, © Europäisches Zeichen für leichte Sprache: Inclusion Europe


Kontakt

bidok – behinderung inklusion dokumentation
Netzwerk für Inklusion
Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Innsbruck
Innrain 52a (9. Stock), 6020 Innsbruck

E-Mail: integration-ezwi@uibk.ac.at

Barrierefreie Bibliothek: www.bidokbib.at

Mastodon: mastodon.social/@bidok
Facebook:
facebook.com/projektbidok
Instagram: instagram.com/projektbidok

Telefon: 0043 (0)512 507 400 38


 

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