bidok - behinderung inklusion dokumentation

bidok steht für die Entwicklung und Durchführung von Projekten zu Inklusion und Behinderung. Dazu zählen etwa die "Geschichte der Behinderten-Bewegung", "Plattform Arbeitswelt Tirol", "bidok gegen Gewalt" oder die Unterstützung des Buch-Projekts "Worte_Gebärden_Bilder finden" sowie viele weitere Projekte.

bidok stellt außerdem den Zugang zu barrierefreien Texten und Materialien zur Verfügung. Jährlich nutzen dieses Angebot über 150.000 Menschen. Für Autor:innen bietet bidok eine Plattform zur Erst- und Wieder-Veröffentlichung von Aufsätzen, Sammelband-Beiträgen, Monographien, hervorragenden Abschluss-Arbeiten sowie Vorträgen. Wenn Sie Autor:in für bidok werden möchten, schreiben Sie bitte eine E-Mail an integration-ezwi@uibk.ac.at.

Zur digitalen Bibliothek bidokbib mit barrierefreien Volltexten:

Logo der neuen bidokbib

ENGLISH: bidok offers a platform for many different projects on the topics of disability and inclusion and also the possibility for the first and re-publication of essays, anthology contributions, monographs, outstanding theses, as well as lectures. Currently, the majority of the texts are in German. However, bidok is trying to increase the number of English publications. If you want to become an author for bidok, please write an email to integration-ezwi@uibk.ac.at.


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#16Tage16Fälle: 16 Tage gegen Gewalt an Frauen

"Gewalterfahrungen im Zusammenhang mit Behinderungen oder  Beeinträchtigungen sind vielfältig und meistens auch vielschichtig. Sie betreffen nicht nur Mädchen und Frauen mit Behinderungen selbst, sondern vor allem auch ihre Angehörigen, sehr oft die Mütter. Das soll durch eine Aktion im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen deutlich gemacht werden. Unter dem Titel „16 Tage – 16 Fälle" wird ab 25. November 2022 über die sozialen Medien und auf der Website von Integration Tirol jeden Tag ein kurzer Text veröffentlicht, in dem eine real erlebte Geschichte oder ein realer Vorfall prägnant dargestellt ist.
 
Der Titel beinhaltet jeweils die konkrete(n) Form(en) der erlebten Gewalt und den Kontext, in dem die Gewalterfahrung stattgefunden hat, z.B. bei einer Behörde, in einer Bildungseinrichtung oder in der Öffentlichkeit. Es werden konkrete Vorfälle von körperlicher, psychischer und sexueller Gewalt geschildert, gleichzeitig wird in vielen Situationen deutlich, wie dominant strukturelle Gewalt im Alltag von Mädchen und Frauen mit Behinderungen sowie ihren Angehörigen ist.
 
Der Großteil der Fälle stammt aus der langjährigen Beratungs- und Unterstützungstätigkeit von Integration Tirol, andere Fälle sind entweder persönliche Mitteilungen oder aus verschiedenen Medien, Veröffentlichungen der Volksanwaltschaft, entnommen. Die Veröffentlichung der 16 Fälle soll einerseits sensibilisieren, andererseits zum Hinschauen und Handeln auffordern, denn es braucht viel mehr zivilgesellschaftliches Engagement und Solidarität, damit ein Leben ohne Gewalt irgendwann für alle Mädchen und Frauen möglich ist." (Quelle: Integration Tirol)
 
HIER finden Sie ab 25. November 2022 die 16 Fälle auf der Internet-Seite von Integration Tirol. 

Info-Heft über Gewalt

Titelbild des Info-Hefts über Gewalt. Vier Bilder stellen beispielhaft unterschiedliche Formen von Gewalt dar. Das Logo für Leichte Sprache ist ebenfalls abgebildet.Frauen und Mädchen mit Behinderungen sind besonders häufig von Gewalt und Mehrfach-Diskriminierung betroffen. Trotzdem ist Gewalt an Menschen mit Behinderungen nach wie vor ein Tabuthema.

bidok hat jetzt das "Info-Heft über Gewalt" in Leichter Sprache neu aufgelegt. Darin werden die unterschiedlichen Formen von Gewalt erklärt und mit Bildern dargestellt (Visualisierungen). Außerdem gibt es im Info-Heft eine Auflistung von Beratungs-Stellen in Tirol und Österreich.

Das Info-Heft kann in kleiner Stückzahl zu unseren Büro-Zeiten (Montag bis Donnerstag 10:00-14:00) kostenlos abgeholt werden. Bei größeren Bestell-Mengen (zum Beispiel für große Organisationen) bitten wir um ein E-Mail an integration-ezwi@uibk.ac.at 

Das Infoheft wurde vom Land Tirol gefördert.

Bildrechte: © Reinhild Kassing, © Lebenshilfe Bremen, e.V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013, © Europäisches Zeichen für leichte Sprache: Inclusion Europe


bidok kinoabend

Eva Maria Filmplakat - zum Vergrößern anklicken!

Am Montag, 12. Dezember 2022 findet ein bidok kinoabend statt.

Um 18:30 wird der Film „Eva-Maria“ vom Innsbrucker Filme-Macher Lukas Ladner gezeigt.

Der Eintritt ist frei. Bitte melden Sie sich bei dieser E-Mail-Adresse an und schreiben Sie, wie viele Personen mitkommen werden: disability-studies-iezw@uibk.ac.at. Das ist für die Planung der Veranstaltung wichtig.

„Eva-Maria“ ist eine Dokumentation mit folgendem Inhalt:

„Eva-Maria lässt sich gern von ihrem Optimismus leiten, auch in ihrem Wunsch nach einem Kind. Dass sie seit ihrer Kindheit im Rollstuhl sitzt, war für sie noch nie Grund, ihre Träume aufzugeben. Nun, mit Anfang 30, fühlt sie sich bereit, Leben zu schenken. Dokumentiert von ihrem persönlichen Assistenten, erhalten wir ungewohnt intimen Einblick in ein Leben jenseits konventioneller Familienplanung.“

Daten zur Veranstaltung:

  • WANN: 12.12.2022, 18:30
  • WO: Liebeneggstraße 8, Kursraum (Erdgeschoß)
  • ANMELDUNG (mit Anzahl Platz-Reservierungen): disability-studies-iezw@uibk.ac.at
  • KOSTEN: Freier Eintritt

Das bidok-Team freut sich auf Ihr Kommen!

Bildrechte Filmplakat: © Stadtkino Filmverleih


bidok demonstriert

bidok unterstützt die Anliegen und Forderungen der Demonstration vom 28. September über die Kritik am NAP (Nationalen Aktionsplan) vollinhaltlich! Wir waren daher in gesamter Teamstärke vor Ort.
 
Auch den TAP (Tiroler Aktionsplan zur Umsetzung der UN-BRK) mit den Schwerpunkten "Bildung und Wissen" im sehr gelungenen Gehörlosen-Zentrum Tirol ließ sich bidok nicht entgehen.
 
bidok fordert die Politik zum Handeln auf!
 
Unter anderem wird gefordert:
  • ein inklusives Bildungssystem und die Überführung von Sonderschulen in Regelschulen mit einem Etappenplan,
  • bedarfsgerechte Persönliche Assistenz für alle Menschen mit Behinderungen in ganz Österreich einheitlich und für alle Lebensbereiche
  • barrierefreie Gebäude, Kommunikation und Online-Anwendungen
  • existenzsichernde Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen ("Gehalt statt Taschengeld!")
  • dauerhafte Direktzahlungen, mit denen die Armut von Menschen mit Behinderungen bekämpft wird. Die Auswirkungen der Teuerung müssen kompensiert werden.

  Bilder 1-4: Etwa 250 Menschen sind in der Maria-Theresien-Straße vor der Annasäule und demonstrieren. Es gibt Reden, es wird gesungen, es wird gepfiffen und dadurch auf die Miss-Stände hingewiesen. Danach gibt es einen Marsch zum Landhaus, um der Politik die Forderungen zu überreichen. Bild 5: Mehrzweck- und Veranstaltungs-Raum im Erdgeschoß des Gehörlosen-Zentrums Tirol in der Ing.-Etzel-Straße. Mit einem Licht-Projektor (Beamer) werden die Forderungen an das Land Tirol auf einer Leinwand abgebildet. Das Publikum kommentiert und hinterfragt diese Forderungen und schlägt Verbesserungen vor. Ein Zeichner hält den Prozess in Form von Abbildungen (Visualisierungen) fest.

Bilder 1-4:
Etwa 250 Menschen sind in der Maria-Theresien-Straße vor der Annasäule und demonstrieren. Es gibt Reden, es wird gesungen, es wird gepfiffen und dadurch auf die Miss-Stände hingewiesen. Danach gibt es einen Marsch zum Landhaus, um der Politik die Forderungen zu überreichen.
 
Bild 5:
Mehrzweck- und Veranstaltungs-Raum im Erdgeschoß des Gehörlosen-Zentrums Tirol in der Ing.-Etzel-Straße: Mit einem Licht-Projektor (Beamer) werden die Forderungen an das Land Tirol auf einer Leinwand abgebildet. Das Publikum kommentiert und hinterfragt diese Forderungen und schlägt Verbesserungen vor. Ein Zeichner hält den Prozess in Form von Abbildungen (Visualisierungen) fest.

Cover LeseZeichen Heft 19 mit mehreren Büchern als Symbolbild für die Bibliothek bidokbibbidok LeseZeichen (Heft 19) als Druck- oder Online-Version erhältlich

Die Online-Ausgabe des aktuellen bidok LeseZeichens (1. & 2. Ausgabe 2022, Heft 19) finden Sie HIER.

Die Druck-Version des neuen bidok LeseZeichens kann ab sofort zu unseren Bürozeiten (Montag bis Donnerstag, 10:00-14:00) bei bidok in der Sillgasse 8 (1. Stock) kostenlos abgeholt werden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Alle bislang veröffentlichten Ausgaben des bidok LeseZeichens finden Sie in der Online-Version, wenn Sie HIER klicken.


bidokbib - Die digitale Volltext-Bibliothek von bidok

bidok arbeitet seit mehreren Jahren an der Entwicklung einer neuen barrierefreien digitalen Bibliothek. Diese Bibliothek heißt bidokbib. Sie ist Teil der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol und wurde mit Beginn des Jahres 2022 mit über 100 Texten gestartet.

Logo der neuen Bibliothek bidokbibDas neue Angebot der bidokbib bietet freien und direkten Zugang zu Volltexten in Form von barrierefreien PDF-Dateien. Diese Dateien entsprechen dem internationalen UA-Standard (= "Universal Accessibility", das ist Englisch und bedeutet universeller Zugang).

Nach und nach werden die Texte der alten Bibliothek in die neue bidokbib übersiedelt, Neuaufnahmen werden bereits in der neuen digitalen Bibliothek veröffentlicht.

Unter folgendem Link finden Sie die bidokbib: www.bidokbib.at 


Internationale Auszeichnung für bidok!Beispielbild des "Public disability history awards"

bidok hat für sein Projekt „Geschichte der Behinderten-Bewegung“ den „Public disability history award 2021-2022" erhalten.

Der Preis wird alle zwei Jahre von der US-amerikanischen "Disability History Association" [DHA] vergeben. Die Auszeichnung würdigt hervorragende Forschungsarbeiten zur Geschichte von Behinderung, die auch ein breites Publikum ansprechen, und ist symbolisch mit 200 US-Dollar dotiert: http://dishist.org/?page_id=1230

Das ausgezeichnete Projekt dokumentiert die Geschichte der Behinderten-Bewegung und Selbstbestimmt Leben Bewegung in Österreich über 100 Jahre. Neben einer mit vielen Dokumenten verbundenen Zeitleiste stehen die Gesamtausgabe der behinderten-politischen Zeitschrift LOS (1983-1992) und 14 Interviews von Zeitzeug:innen zur Verfügung: HIER kommt man direkt zur Projekt-Seite.

Das Team von bidok freut sich über die internationale Anerkennung!


Unterstützen Sie bidok!

Projekte

Laufende Projekte sind unter anderem "bidok gegen Gewalt", "Geschichte der Behinderten-Bewegung Österreich", "Plattform Arbeitswelt", Angebote in Leichter Sprache und die Sammlung "UN-Dokumente zu Inklusion und Bildung".

Vernetzung

bidok vernetzt international und regional über Veranstaltungen, Lern-Plattformen und Mailing-Listen. Darüber hinaus versendet bidok regelmäßig Newsletter mit Infos zu neuen barrierefreien Texten aus der digitalen Bibliothek bidokbib.




Wollen Sie bidok unterstützen? Dann haben Sie zum Beispiel die Möglichkeit Mitglied des Förder-Vereins bidok zu werden: Hier kommen Sie zur Seite des Förder-Vereins!

Außerdem freuen wir uns, wenn Sie folgenden Hand-Zettel (Größe A4) ausdrucken und in Ihrer Organisation / Ihrem Verein / Ihrem Institut etc. aufhängen. Sie helfen damit bidok noch bekannter zu machen: Zum bidok Hand-Zettel in A4

bidok Flyer mit Pflanze


Projekt Arbeit

Das Projekt zielt darauf ab, langfristig eine Verbesserung der beruflichen Inklusions-Chancen von Menschen mit Behinderungen zu erreichen. Durch eine Reihe von Angeboten möchten wir zu den Themen-Bereichen Arbeitswelt, Inklusion und berufliche Integration den Informations- und Wissenstand erhöhen, die Kommunikation und Vernetzung unterstützen und so zu einer Qualitäts-Entwicklung beitragen.

HIER kommen Sie zum Projekt Arbeit


Kontakt

E-Mail: integration-ezwi@uibk.ac.at
Facebook: www.facebook.com/projektbidok
Instagram: www.instagram.com/projektbidok
Telefon: +43 (0)512 507 400 38


bidok wird gefördert von:

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