bidok - behinderung inklusion dokumentation

bidok steht für die Entwicklung und Durchführung von Projekten zu Inklusion und Behinderung. Dazu zählen etwa die "Geschichte der Behindertenbewegung", "Plattform Arbeitswelt Tirol", "bidok gegen Gewalt" oder die Unterstützung des Buch-Projekts "Worte_Gebärden_Bilder finden" sowie viele weitere Projekte.

bidok stellt außerdem den Zugang zu barrierefreien Texten und Materialien zur Verfügung. Jährlich nutzen dieses Angebot über 150.000 Menschen. Für Autor:innen bietet bidok eine Plattform zur Erst- und Wiederveröffentlichung von Aufsätzen, Sammelband-Beiträgen, Monographien, hervorragenden Abschlussarbeiten sowie Vorträgen. Wenn Sie Autor:in für bidok werden möchten, schreiben Sie bitte eine E-Mail an integration-ezwi@uibk.ac.at.

Link zur neuen barrierefreien digitalen Bibliothek bidokbib:

Logo der neuen bidokbib

ENGLISH: bidok offers a platform for many different projects on the topics of disability and inclusion and also the possibility for the first and re-publication of essays, anthology contributions, monographs, outstanding theses, as well as lectures. Currently, the majority of the texts are in German. However, bidok is trying to increase the number of English publications. If you want to become an author for bidok, please write an email to integration-ezwi@uibk.ac.at.


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Unsere Geduld ist erschöpft! Handelt endlich!

Protestierende Menschen mit einem Transparent. Darauf steht: Unsere Geduld ist erschöpft! Handelt endlich!

Inklusions-Demo für die Umsetzung der Menschenrechte von Menschen mit Behinderungen am 28. September 2022: Die UN-Behindertenrechtskonvention muss endlich umgesetzt werden.

"Bereits vor 14 Jahren hat Österreich die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) unterschrieben und sich damit zur Umsetzung verpflichtet. Dennoch sind Menschen mit Behinderungen in vielen Bereichen von der gesellschaftlichen Teilhabe ausgeschlossen. Um viele der Menschenrechte von Menschen mit Behinderungen kümmert sich Österreich nicht oder nur unzureichend. Dass Bund und Länder nicht beabsichtigen, das in den nächsten Jahren zu ändern, zeigt der im Juli beschlossene Nationale Aktionsplan Behinderung [NAP].

So ist Persönliche Assistenz außerhalb der Arbeitswelt bis heute in jedem Bundesland anders geregelt und gewisse Personengruppen, beispielsweise Menschen mit Lernschwierigkeiten oder psychischen Erkrankungen, sind meist davon ausgeschlossen.

Weiterhin werden kaum barrierefreie (Wohn-)Gebäude errichtet und Online-Anwendungen entwickelt (z.B. Internet-Banking), die Menschen mit Behinderungen aufgrund fehlender Barrierefreiheit nicht nutzen können.

Besonders beschämend und fatal ist es, dass Inklusion in der Schule noch immer nicht flächendeckend umgesetzt ist. Kinder und Jugendliche mit Behinderungen werden weiterhin getrennt von ihren Alterskolleg:innen in Sonderschulen unterrichtet.

Der Weg aus der Sonderschule führt oftmals direkt in eine „Tagesstruktur“ (Werkstatt), wo Menschen mit Behinderungen für ihre Arbeit keinen Lohn, sondern Taschengeld bekommen.

Wenn Menschen mit Behinderungen den Weg in den ersten Arbeitsmarkt finden, sind sie häufiger und länger von Arbeitslosigkeit betroffen, weil die entsprechenden Unterstützungsstrukturen fehlen.

Das ist nur einer der Gründe, warum Menschen mit Behinderungen stärker von Armut betroffen sind als Menschen ohne Behinderungen. Die aktuelle Teuerung stellt viele Menschen mit Behinderungen vor große Probleme, von der Leistbarkeit persönlicher Assistenz bis hin zur Mobilität.

Die politischen Entscheidungsträger:innen haben mit dem Beschluss des untauglichen „Nationalen Aktionsplan Behinderung – NAP“ am 6. Juli 2022 bewiesen, dass es am politischen Willen fehlt, diese Situation zu ändern.

Wir fordern von der Bundesregierung und den Landesregierungen:

  • ein inklusives Bildungssystem und die Überführung von Sonderschulen in Regelschulen mit einem Etappenplan,
  • bedarfsgerechte Persönliche Assistenz für alle Menschen mit Behinderungen in ganz Österreich einheitlich und für alle Lebensbereiche
  • barrierefreie Gebäude, Kommunikation und Online-Anwendungen
  • existenzsichernde Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen
  • dauerhafte Direktzahlungen, mit denen die Armut von Menschen mit Behinderungen bekämpft wird. Die Auswirkungen der Teuerung müssen kompensiert werden."

WANN: 28. September 2022 von 11:00 bis 13:00 Uhr
WO: Annasäule in der Maria Theresien Straße, Innsbruck

Quellen: dabei Austria & Behindertenrat Österreich

Flyer zur Mahnwache in Innsbruck


Cover LeseZeichen Heft 19 mit mehreren Büchern als Symbolbild für die Bibliothek bidokbibDas neue bidok LeseZeichen ist ab sofort als Druck- oder Online-Version erhältlich

NEU: Die Online-Ausgabe des aktuellen bidok LeseZeichens (1. & 2. Ausgabe 2022, Heft 19) finden Sie HIER.

Die Druck-Version des neuen bidok LeseZeichens kann ab sofort zu unseren Bürozeiten (Montag bis Donnerstag, 10:00-14:00) bei bidok in der Sillgasse 8 (1. Stock) kostenlos abgeholt werden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Alle bislang veröffentlichten Ausgaben des bidok LeseZeichens finden Sie in der Online-Version, wenn Sie HIER klicken.


bidokbib - Die neue barrierefreie digitale Volltext-Bibliothek von bidok

bidok arbeitet seit mehreren Jahren an der Entwicklung einer neuen barrierefreien digitalen Bibliothek. Diese Bibliothek heißt bidokbib. Sie ist Teil der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol und wurde mit Beginn des Jahres 2022 mit über 100 Texten gestartet.

Logo der neuen Bibliothek bidokbibDas neue Angebot der bidokbib bietet freien und direkten Zugang zu Volltexten in Form von barrierefreien PDF-Dateien. Diese Dateien entsprechen dem internationalen UA-Standard (= "Universal Accessibility", das ist Englisch und bedeutet universeller Zugang).

Nach und nach werden die Texte der alten Bibliothek in die neue bidokbib übersiedelt, Neuaufnahmen werden bereits in der neuen digitalen Bibliothek veröffentlicht.

Unter folgendem Link finden Sie die neue bidokbib: www.bidokbib.at 


Internationale Auszeichnung für bidok!Beispielbild des "Public disability history awards"

bidok hat für sein Projekt „Geschichte der Behindertenbewegung“ den „Public disability history award 2021-2022" erhalten.

Der Preis wird alle zwei Jahre von der US-amerikanischen Disability History Association [DHA] vergeben. Die Auszeichnung würdigt hervorragende Forschungsarbeiten zur Geschichte von Behinderung, die auch ein breites Publikum ansprechen, und ist symbolisch mit 200 US-Dollar dotiert: http://dishist.org/?page_id=1230

Das ausgezeichnete Projekt dokumentiert die Geschichte der Behindertenbewegung und Selbstbestimmt Leben Bewegung in Österreich über 100 Jahre. Neben einer mit vielen Dokumenten verbundenen Zeitleiste stehen die Gesamtausgabe der behindertenpolitischen Zeitschrift LOS (1983-1992) und 14 Interviews von Zeitzeug:innen zur Verfügung: HIER kommt man direkt zur Projektseite.

Das Team von bidok freut sich über die internationale Anerkennung!


Unterstützen Sie bidok!

Projekte

Laufende Projekte sind unter anderem "bidok gegen Gewalt", "Geschichte der Behindertenbewegung Österreich", "Plattform Arbeitswelt", Angebote in Leichter Sprache und die Sammlung "UN-Dokumente zu Inklusion und Bildung".

Vernetzung

bidok vernetzt international und regional über Veranstaltungen, Lernplattformen und Mailinglisten. Darüber hinaus versendet bidok regelmäßig Newsletter mit Neuigkeiten aus der neuen barrierefreien digitalen Bibliothek bidokbib.




Wollen Sie bidok unterstützen? Dann haben Sie zum Beispiel die Möglichkeit Mitglied des Fördervereins bidok zu werden: Hier kommen Sie zur Seite des Fördervereins!

Außerdem freuen wir uns, wenn Sie folgenden Flyer (Größe A4) ausdrucken und in Ihrer Organisation / Ihrem Verein / Ihrem Institut etc. aufhängen und dabei helfen, bidok noch bekannter zu machen: Link zum bidok Flyer in A4

bidok Flyer mit Pflanze


Heft STIMME der Initiative Minderheiten - 100 Jahre Behindertenbewegung

Hier finden Sie das Heft STIMME der Initiative Minderheiten - 100 Jahre Behindertenbewegung in schwerer und "Leichter Sprache" sowie den Langtext zu Siegfried Braun in schwerer Sprache.


Projekt Arbeit

Das Projekt zielt darauf ab, langfristig eine Verbesserung der beruflichen Inklusionschancen von Menschen mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen zu erreichen. Durch eine Reihe von Angeboten möchten wir zu den Themenbereichen Arbeitswelt, Inklusion und berufliche Integration den Informations- und Wissenstand erhöhen, die Kommunikation und Vernetzung unterstützen und so zu einer Qualitätsentwicklung beitragen.

HIER kommen Sie zum Projekt Arbeit


Kontakt

E-Mail: integration-ezwi@uibk.ac.at
Facebook: www.facebook.com/projektbidok
Instagram: www.instagram.com/projektbidok
Telefon: +43 (0)512 507 400 38


bidok wird gefördert von:

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