Gesellschaftskritik (72 Beiträge, Seite 7/8)

Integration ist nicht teurer als Separation!

Bietet ein neuer Gang vor das Bundesverfassungsgericht Aussicht auf Erfolg?

AutorIn: Manfred Rosenberger

Copyright: © Luchterhand 1999

Aufspieldatum: 12.09.2005

Zum Urteil des OLG Köln vom 8.1.1998 - Behindertenurteil

AutorIn: Wolfgang Enders

Copyright: © Luchterhand 1998

Aufspieldatum: 12.09.2005

Zusammenfassung: Urteil: "...zwischen dem 1. April und dem 31. Oktober durch geeignete Maßnahmen zu verhindern, daß von den auf seinem Grundstück ... untergebrachten geistig behinderten Personen Lärmeinwirkungen wie Schreien, Stöhnen, Kreischen und sonstige unartikulierte Laute zu folgenden Tageszeiten auf das Grundstück des Klägers dringen ..." Die unter dem Aspekt des Art. 3 III 2 GG heikelste Aussage des OLG betrifft den behindertenspezifischen "Lästigkeitsfaktor" der Geräuscheinwirkung. Damit knüpft die Ermittlung der Wesentlichkeit der Einwirkung unmittelbar an der Behinderteneigenschaft an.(Auszug aus dem Text)

Wirkung und Bedeutung des Bundesverfassungs-gerichtsbeschlusses vom 08. 10. 1997 - 1 BvR 9/97

für Eltern und Elterninitiativen gegen Aussonderung

AutorInnen: Annegret König, Helmut-Joachim König

Copyright: © Luchterhand 1998

Aufspieldatum: 06.09.2005

Zusammenfassung: Die auf das Leben der Betroffenen wirkende Essenz des Beschlusses ist die faktische Wirkungslosigkeit des Benachteiligungsverbotes. Aufbauen läßt sich zunächst auf der Feststellung des BVG, daß eine vergleichsweise nicht unbeachtliche Zahl von Schülern künftig zu integrieren ist, da eine Sonderschulüberweisung gegen ihren Willen verfassungswidrig wäre. Darüber hinaus läßt sich aufbauen auf der erhöhten Begründungspflicht, der die Schulbehörden bei Überweisungen in die Sonderschule nachkommen müssen. (Zusammenfassung von BIDOK, RB, 20. Jänner 99)

Juristische Anmerkungen zum ersten Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Auslegung des Benachteiligungsverbotes

AutorIn: Peter Mrozynski

Copyright: © Luchterhand 1998

Aufspieldatum: 05.09.2005

Zusammenfassung: Der Aufsatz ist eine kritisch-juristische Auseinandersetzung mit dem deutschen BVG-Urteil vom 8. Okt. 1997. Zuerst einmal muss zwischen den Grundrechten von Abwehr- und Teilhaberechten unterscheiden werden. "Das Benachteiligungsverbot des Art. 3 Abs. 2 Satz 2 GG ist zunächst einmal ein klassisches Grundrecht mit Abwehrfunktion. ... Wenn man nun auf rein rechtlicher Ebene gegen das Urteil etwas einwenden will, dann wird man sagen müssen, daß das Bundesverfassungsgericht zu sehr auf Teilhabefunktion des Grundrechts und hierbei wiederum zu sehr auf die Finanzierbarkeit abgestellt hat." Mroyznski beschreibt in sechs Punkten seine Anmerkung zum Urteil. (Zusammenfassung von BIDOK, RB, 20. Jän. 99)

Satt, Sauber und im Warmen? - Pflege sichern ist zu wenig

AutorIn: Volker Schönwiese

Copyright: © Volker Schönwiese 2001

Aufspieldatum: 30.08.2005

"Verkrampfte" Beziehungen

Geschichte einer Epilepsie

AutorIn: Jutta Lercher-Schwarzwälder

Copyright: © Jugend und Volk 1982

Aufspieldatum: 29.08.2005

"ENTHINDERUNG" - Neue Wege beruflicher Integration für Menschen mit besonderen Bedürfnissen.

AutorInnen: Theresia Haidlmayr, Maria Pfaffenbichler, Elisabeth Löffler, Kai Leichsenring, Volker Schönwiese, Rajmund Kosovic, Brigitte Husinsky, Birgit Schlichterle, Renata Neukirchen

Copyright: © bei den Autoren 1995

Aufspieldatum: 22.08.2005

ZUR LEBENSSITUATION SEHBEHINDERTER ELTERN

unter besonderer Berücksichtigung gesellschaftlicher Bedingungen

AutorIn: Manuela Finding

Copyright: © Finding Oktober 2000

Aufspieldatum: 22.08.2005

Achtung, Anerkennung und Gerechtigkeit

AutorIn: Josef Fragner

Copyright: © Josef Fragner 2002

Aufspieldatum: 11.07.2005

Die politischen Konsequenzen der Identifikation mit dem Aggressor

Das Bedürfnis, bestrafen zu müssen Dieser Artikel basiert auf "Der Fremde in uns" von Arno Gruen, erscheint Herbst 2000 bei Klett-Cotta, Stuttgart.

AutorIn: Arno Gruen

Copyright: © Arno Gruen 2000

Aufspieldatum: 05.07.2005

Zusammenfassung: Eine Identität, die auf Identifikation mit Autorität basiert, hat nichts mit Eigenständigkeit zu tun. Mit solch einer Entwicklung kommt es dazu, dass aus menschlicher Identität eine Attrappe wird, die zwar die Sprache des Menschseins nachahmt, das Herz des Menschen aber verrät. Solch eine Entwicklung hat politische Konsequenzen, die zur freiwilligen Knechtschaft und das Bestrafen anderer führen.

zum Textanfang | zum Seitenanfang | zur Navigation