Technisches zur Website

Die bidok Website allgemein und die Volltext-Bibliothek im Besonderen, sollen Informationen und wissenschaftliche Beiträge einer möglichst großen Zahl von InteressentInnen zugänglich machen.

Daher kommen auf unserer Website Technologien zum Einsatz, die eine Entsprechung mit den Standards für Barrierefreiheit ermöglichen, die die Langlebigkeit der Informationen garantieren, die flexibel und erweiterbar sind und die auch der Erfüllung ästhetischer Kriterien zweckdienlich sind.

Folgende Open Source Software bildet die Basis, auf der das bidok-System aufgebaut ist: Apache, AxKit, libxml2, libxslt, mod_perl, und XIMS. Diese Basis wird bidok vom Zentralen Informatikdienst der Universität Innsbruck zu Verfügung gestellt.

Standards

Das gesamte bidok-System wurde entsprechend den Spezifikationen des W3C und mit besonderer Berücksichtigung der neuesten Barrierefreiheits-Standards aufgebaut, und wird 2010 schrittweise überarbeitet, um die vorhandenen Möglichkeiten auch voll zu nutzen. Details zum aktuellen Stand der Barrierefreiheit von bidok lesen Sie in unserer Konformitätserklärung.

In bidok wird ein XML basiertes System verwendet. Das Vorliegen rein nach Funktion definierter Inhalte in XML, kombiniert mit der Steuerung der Ausgabe an die Benutzer_innen via XSLT, gewährleistet eine strikte Trennung von Daten und deren Präsentation, die eine grundlegende Voraussetzung zur Erfüllung der genannten bidok-Ansprüche ist.

DocBook XML

bidok verwendet als internes Format zur Speicherung der Volltextdokumente DocBook-XML. DocBook-XML ist speziell auf die Speicherung von Büchern und Dokumenten zugeschnitten, und ermöglicht die Ausgabe der Informationen in verschiedenen Formaten.

Gewählt wurde dieses Format aufgrund der breiten Unterstützung durch verschiedene kommerzielle und freie Anbieter einerseits und die Effizienz in der Verarbeitung strukturierter Daten andererseits. Besonders die langfristige Unabhängigkeit von der Form der endgültigen Präsentation, die XML bietet, war das Hauptargument, um DocBook-XML zu benutzen.

Die Speicherung erfolgt in XML datenorientiert und nicht ausgabeorientiert. Die endgültige Präsentation wird erst über spezielle Ausgabeschablonen festgelegt, die im Allgemeinen erst bei der HTTP-Anfrage des Web-Benutzers auf die XML-Rohdaten angewandt werden.

Das bidok-System

Zur Verwaltung der Website-Inhalte und der Volltextbibliothek wird in bidok ein zweistufiges System eingesetzt:

  • Die erste Stufe unterstützt die redaktionelle Arbeit an den Inhalten.
  • Die zweite Stufe dient dem Bereitstellen der Daten über das Internet.

Stufe 1: bidok Redaktion

Die redaktionelle Arbeit von bidok wird über das Content-Management-System XIMS abgewickelt. XIMS wurde deshalb ausgewählt, weil es zum einen umfangreiche XML Funktionalität und Erweiterungsmöglichkeiten bietet und zum anderen über eine ausgereifte Rechteverwaltung verfügt, die die redaktionelle Arbeit von bidok erleichtert. XIMS bietet ebenfalls die Möglichkeit, das Erscheinungsbild der gesamten Website über XSLT Stylesheets barrierefrei und benutzerfreundlich zu gestalten.

Die Vorbereitung der Bibliothekstexte

Quelltexte für die bidok Bibliothek werden ausschließlich als Word Dokumente oder als RTF Dokumente akzeptiert.
Dadurch brauchen AutorInnen keine spezielle Kenntnisse über XML zu erwerben. Ein XML fähiger Editor wird auch nicht benötigt.

Die Orginaldaten werden vom bidok Team in DocBook-XML umgewandelt. Dieses Konvertieren wird derzeit mit Hilfe des Logictran RTF Converter bewerkstelligt. Die umgewandelte Datei bildet die Grundlage für den bidok-Eintrag.

Aufspielen der Daten in das Bibliothekssystem

Zusätzlich zum XIMS-Basissystem kommen Erweiterungen zum Einsatz, die speziell der Verwaltung der bidok Bibliothekstexte dienen. Die wichtigsten Erweiterungen sind ein Teilsystem zur Verwaltung der Texte (BidokEntry) und die Definition der Übersichtsseiten (BidokIndex).

  • Das BidokEntry Teilsystem
    ist das Herz der Verwaltung von bidok. Es strukturiert die Informationen der Rohdaten für den besseren Zugriff und ordnet die Texte in die unterschiedlichen Themenbereiche ein. Gleichzeitig stellt dieses Teilsystem sicher, dass tatsächlich nur DocBook-konforme Daten im System abgelegt sind.
  • Die BidokIndex Erweiterung
    erlaubt es, verschiedene Übersichten der komplexen Daten regelbasiert zu generieren. Solche Übersichten sind zum Beispiel die Liste der AutorInnen oder die Liste der Neuaufnahmen. Dadurch kann die Arbeit im Projekt auf die redaktionelle Arbeit beschränkt werden, da XIMS vlibrary die Verwaltung dieser Informationen automatisiert übernimmt.

Stufe 2: die öffentliche Website

Nach dem Einspielen der Bibliothekstexte in XIMS können zusätzliche redaktionelle Kontrollen durchgeführt werden, bevor die Inhalte im öffentlichen Bereich der bidok Website zugänglich gemacht werden.

Der letzte Aufbereitungsschritt aller bidok Inhalte erfolgt erst beim Abrufen der Daten via Internet. Erst zu diesem Zeitpunkt wird z.B. das Erscheinungsbild der Seiten (Farben, Textgrößen, Layout), die Navigation, sowie zusätzliche Navigationshilfen (z.B. Inhaltsverzeichnisse und Sprungmarken in den Bibliothekstexten) mittels maßgeschneiderter XSL-Anweisungen definiert und eingebunden.

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