Behinderte in Familie, Schule und Gesellschaft (1/2000) (6 Beiträge)

Eine Gesellschaft für alle Menschen - ohne besondere Bedürfnisse

AutorIn: Walther Dreher

Copyright: © Walter Dreher 2000

Aufspieldatum: 24.10.2006

Zusammenfassung: Günter Dörr hat 1998 ein Buch herausgegeben mit dem Titel "Neue Perspektiven in der Sonderpädagogik". Mein dortiger Beitrag stand unter dem Thema "Vom Menschen mit geistiger Behinderung zum Menschen mit besonderen Erziehungsbedürfnissen". Die folgenden Ausführungen wollen damit fortfahren, nach neuen Perspektiven Ausschau zu halten. Allerdings stelle ich mir heute die Frage, ob es der richtige Weg ist, (nur) in der Sonderpädagogik weiter nach neuen Perspektiven zu suchen. Ist es nicht eher angezeigt, allgemein in der Pädagogik die Horizonte zu verschieben? Und wenn wir uns darum bemühen zu erkennen, dass wir den Perspektiven einer neuen Pädagogik verpflichtet sind, die Eine Gesellschaft für alle - ohne besondere Bedürfnisse vorbereiten können, dann entsteht hieraus ein schöpferisches Ethos für die Zukunft.

Neue Perspektiven in der Sonderpädagogik - Vorwort

AutorIn: Josef Fragner

Copyright: © Josef Fragner 2000

Aufspieldatum: 09.03.2006

Schwerpunktthema: Neue Perspektiven in der Sonderpädagogik

AutorIn: Verein "1% für behinderte Kinder und Jugendliche"

Copyright: © Verein "1% für behinderte Kinder und Jugendliche" 2000

Aufspieldatum: 19.12.2005

Selbstbestimmung und Erziehung von Menschen mit Behinderung

Ein Widerspruch

AutorIn: Barbara Fornefeld

Copyright: © Barbara Fornefeld 2000

Aufspieldatum: 29.11.2005

Von der moralisch-pädagogischen Urszene zur Gerechtigkeit

AutorIn: Josef Fragner

Copyright: © Josef Fragner 2000

Aufspieldatum: 05.07.2005

Zusammenfassung: Das Wissensmeer in der Sonderpädagogik steigt ständig an. Dabei stellt sich die Frage, ob durch den Zuwachs von Wissen auch das Verstehen wächst. Die Gefahr der Gewissheit geht oft einher mit Gleichgültigkeit.Dies begünstigt die Mythen der Moderne - Humangenetik, Gentechnologie, "Euthanasie" und individuelles Glück.Wie gewinnen wir eine ethische Dimension, die vom Mitsein zum Fürsein kommt und ist diese Dimension die Keimzelle für eine gerechte Gesellschaft? Jedenfalls müssen wir wieder einen kritischen öffentlichen Diskurs führen.

Die politischen Konsequenzen der Identifikation mit dem Aggressor

Das Bedürfnis, bestrafen zu müssen Dieser Artikel basiert auf "Der Fremde in uns" von Arno Gruen, erscheint Herbst 2000 bei Klett-Cotta, Stuttgart.

AutorIn: Arno Gruen

Copyright: © Arno Gruen 2000

Aufspieldatum: 05.07.2005

Zusammenfassung: Eine Identität, die auf Identifikation mit Autorität basiert, hat nichts mit Eigenständigkeit zu tun. Mit solch einer Entwicklung kommt es dazu, dass aus menschlicher Identität eine Attrappe wird, die zwar die Sprache des Menschseins nachahmt, das Herz des Menschen aber verrät. Solch eine Entwicklung hat politische Konsequenzen, die zur freiwilligen Knechtschaft und das Bestrafen anderer führen.

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