Exklusion/Inklusion: Alison Lapper Pregnant und die Frage behinderter Reproduktion

AutorIn: Ursula Naue
Themenbereiche: Kultur, Geschlechterdifferenz
Textsorte: Zeitschrift
Releaseinfo: erschienen in: Politix 22/2006, 20-23. Verfügbar unter http://public.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/inst_politikwiss/Politix/Politix22online.pdf (4.2.2008)
Copyright: © Ursula Naue 2006

Lapper und Nelson: Behindert/nicht behindert und Frau/Mann

Als am 15. September 2005 Marc Quinns Monumentalplastik "Alison Lapper Pregnant" am Trafalgar Square in London enthüllt wurde (Greater London Authority o. J.), um dort für die nächsten achtzehn Monate bis April 2007 Seite an Seite mit Lord Nelson zu stehen, entbrannte eine heftige öffentliche Diskussion um die/das Dargestellte. Die Debatten erstreckten sich dabei über mehrere, jedoch zusammen hängende Aspekte der 3,6 m hohen Plastik aus weißem Marmor (BBC News 2005): Einerseits ging es um den künstlerischen Wert der Plastik, der von vielen Kritikern angezweifelt wurde und wird. Unter anderem wurde der Vorwurf vorgebracht, es handle sich dabei um "all message and no art" (vgl. Lucas o. J.) und um einen reinen Akt politischer Korrektheit (vgl. Hall 2006). Was sich deutlich in die Debatte um Kunst oder nicht Kunst mischte, war eine ganz andere Frage, nämlich jene, ob diese Plastik an diesem öffentlichen Platz "passend" sei oder nicht. Denn in der Diskussion ging es andererseits und zugleich vordringlich um die Frage, ob eine nackte, hochschwangere und offensichtlich körperlich beeinträchtigte Frau neben einem der bedeutendsten Männer Großbritanniens auf dem wichtigsten öffentlichen Platz Londons stehen dürfe und solle. Die dargestellte Alison Lapper, die selbst Künstlerin ist, meinte dazu kurz und prägnant: "It is so rare to see disability in everyday life - let alone naked, pregnant and proud." Damit umschreibt Lapper den doppelten Aspekt behinderter Reproduktion, denn zum einen geht es um behinderte Frauen und deren Reproduktionswünsche, zu anderen geht es dabei gerade um die Einschränkung eben dieser Reproduktionswünsche behinderter Frauen durch die Gesellschaft.

"Alison Lapper Pregnant" fordert Lord Nelson und das, was er repräsentiert, in dreifacher Weise heraus und zeigt deutlich auf, entlang welcher Grenzlinien hier die Diskussion um Inklusion und Exklusion verläuft. Nigel Reynolds (2005) brachte es aus seiner Sicht der Dinge auf den Punkt, indem er festhielt, dass Alison Lapper "badly disabled" sei und daher "seemed a little out of place ... to join the assortment of military statues that grace the square." Es ist also die Beeinträchtigung und Behinderung von Alison Lapper selbst, die als deplaziert empfunden wird. Behinderung im öffentlichen Raum zu zeigen, sie sichtbar zu machen, erscheint als schockierend. Lapper ist eine körperlich beeinträchtigte Frau, der die Arme fehlen und deren Beine verkürzt sind. Die BetrachterInnen von "Alison Lapper Pregnant" sind durch die Nacktheit der Plastik gewissermaßen gezwungen, sich mit dieser körperlichen Beeinträchtigung auseinander zu setzen. Die Darstellung eines behinderten Menschen am Trafalgar Square wird allerdings - wenn auch nur bedingt - relativiert, denn Admiral Nelson ist ebenfalls körperlich beeinträchtigt. Ihm fehlt ein Arm, jedoch ist seine Beeinträchtigung und Behinderung in einem ganz anderen Kontext als jene von Alison Lapper zu betrachten, gilt er doch als Inbegriff eines männlichen (Kriegs-)Helden (London 2004). Nelsons Gegenpart am Trafalgar Square, Alison Lapper, ist nun zum einen eine Frau und zum anderen keine Heldin im klassisch-militaristischen Sinn des Wortes. Als "contemporary heroine of cultural diversity" bezeichnet (vgl. Millet 2006), ist Alison Lapper als behinderte Frau jedoch in der Lage, Lord Nelson und das, was er verkörpert, in Frage zu stellen und auf diese Weise gewissermaßen neu zu definieren.

Reproduktionsautonomie: Für wen?

Die beiden Bereiche der Exklusion - Geschlecht und Behinderung - werden jedoch in der Monumentalplastik "Alison Lapper Pregnant" durch einen weiteren wesentlichen Aspekt ergänzt, der die Diskussionen vor allem angeheizt hat: Alison Lapper ist nicht bloß eine behinderte Frau, sie ist zudem hochschwanger. Ist Schwangerschaft schon per se etwas, was besser nicht in (nackter) Deutlichkeit abgebildet wird (vgl. Cooke 2005), so ist der schwangere Bauch einer behinderten Frauen ein doppelter Bruch mit jener Tradition, durch die Schwangerschaft in gewisser Weise pathologisiert wird (Hall 2006), zumindest aber im Bereich des Nicht-Sichtbaren bleiben soll.

Die Darstellung einer behinderten und schwangeren Frau löst heute nach wie vor eine Debatte darüber aus, wem Sexualität sowie auch die Entscheidung zur Reproduktion zugestanden wird. Die Grenze zwischen Exklusion und Inklusion, entlang der sich "Alison Lapper Pregnant" im Bewusstsein der Gesellschaft bewegt, wird also auf mehrfache Weise herausgefordert: Nicht nur der Schritt in den öffentlichen Bereich und damit in die Sichtbarkeit stellt diese Grenze in Frage (vgl. Hall 2006). Der schwangere Körper einer behinderten Frau selbst ist es, der diese Grenze ein weiteres Mal ins Wanken geraten lässt. Alison Lapper ist ein offenkundiges Beispiel dafür, dass es behinderte Menschen gibt, die sich fortpflanzen. Auf diese Weise werden normalisierende Praktiken und biopolitische Strategien, die festlegen, was in Bezug auf Reproduktionsautonomie gesellschaftlich akzeptiert wird und was nicht, nicht nur hinterfragt und bewusst gemacht, sondern zugleich auch verworfen (vgl. Naue 2005). Im Moment des Infragestellens bestimmter hegemonialer Vorstellungen über gesellschaftliche und zugleich historisch verfestigte reproduktive Möglichkeiten behinderter Menschen werden auch die dahinter liegenden Normvorstellungen herausgefordert (vgl. Wendell 1997: 260) - Normen, die im Kontext eines Verständnisses des reproduktiven Bereichs als "bio-political space par excellence" (Rabinow and Rose 2003: 21) als Träger von Machtansprüchen (Naue 2005) dienen. Behinderte Frauen sind in diesem Zusammenhang in mehrfacher Weise von Normalisierungs- und Hierarchisierungsstrategien betroffen: Zum einen über die soziale Konstruiertheit der Kategorie Behinderung, zum anderen über jene der Kategorie Geschlecht, wobei beide Aspekte in den Bereich des Privaten verweisen (vgl. Köbsell 2005: 6; Wendell 1996: 40, 52). Passen behinderte Menschen schon per se nicht in die Vorstellung eines "paradigm citizen" (Wendell 1996: 41; vgl. auch Young 1990: 130), stehen behinderte Frauen über beide Kategorien abseits dessen, was im öffentlichen Raum konzeptualisiert wird.

Behinderte Frauen: Von sozialen Konstrukten und politischer Unsichtbarkeit

Bereits seit einigen Jahrzehnten wird in der wissenschaftlichen Diskussion Behinderung ebenso als eine sozial konstruierte Kategorie (vgl. Fine and Asch 1988: 6, Wendell 1996) verstanden wie Geschlecht. Ulrike Schildmann hält in diesem Zusammenhang fest, dass die Gesellschaft durch die Kategorie Geschlecht in zwei mehr oder weniger gleich große Gruppen geteilt wird, wohin gegen die Kategorie Behinderung dazu dient, eine variabel definierbare Minderheit mit einer bestimmten Art der Abweichung von der männlichen beziehungsweise der weiblichen Normalität zu definieren (Schildmann 2003). Vera Moser (1997) stellt eine inhaltliche Verbindung zwischen den Kategorien Geschlecht und Behinderung her. Das historisch verbindende Element zwischen weiblichem Geschlecht und Behinderung sieht sie in einer biologistischen Tendenz und damit in bestimmten Einschreibungen in den Körper (vgl. Schildmann 2003). Diese Einschreibungen in den Körper entsprechen einem bestimmten Verhältnis zwischen der Idealisierung des Körpers und Frau-Sein sowie auch Behindert-Sein (vgl. Wendell 1997: 261), wobei Susan Wendell betont, dass Identitäten und soziale Positionen interaktiv und nicht bloß additiv zu verstehen sind (Wendell 1996: 72). Daraus ergibt sich eine doppelte Stigmatisierung und Unterdrückung behinderter Frauen - einerseits als behinderter Mensch und andererseits und zugleich als Frau (vgl. Wendell 1996: 52; Wendell 1997: 261).

Was die Kategorie Behinderung an sich betrifft, hält Susan Wendell in Bezug auf behinderte Frauen fest, dass Frauen in der Kategorie Behinderung aufgehen, ohne dass auf ihre Position innerhalb der Gruppe der behinderten Menschen und somit auf "gender differences in the experience of disability" (Wendell 1996: 31) besonderes Augenmerk gelegt werden würde (vgl. Fine and Asch 1988). Behinderung wird als Kategorie nach wie vor in erster Linie an männlichen Lebensstrukturen gemessen (vgl. Schildmann 2003), was bewirkt, dass bestimmte Aspekte wie Erwerbsarbeit, Behinderung durch Kriegseinsatz etc. besondere Bedeutung erlangen, wenn es etwa darum geht, Ansprüche auf Unterstützungsleistungen geltend zu machen. Für behinderte Frauen ist es aufgrund dieser Situation noch schwieriger, sich aus ihrer politischen Unsichtbarkeit zu befreien. Wie etwa in Österreich das Projekt "Frau sein - barrierefrei", ein Projekt zur Lebens- und Arbeitssituation behinderter Frauen zeigt, ist es notwendig, auf das "stille Thema" Behinderung und Frauen (Götzinger et al. o. J.) hinzuweisen und es zugleich zu einem öffentlichen Thema zu machen. Die Aufgabe erscheint doppelt schwer, geht es doch darum, sowohl das Thema Behinderung sichtbar zu machen als auch zugleich und vor allem das Thema Frausein mit Behinderung besonders hervorzuheben.

Was es bedeutet, als behinderte Frau weder der Norm noch dem Ideal des weiblichen Körpers zu entsprechen (vgl. Davis1997), wird im Falle der Diskussionen rund um die Aufstellung der Plastik "Alison Lapper Pregnant" offensichtlich: Weder entspricht Alison Lappers Körper dem gängigen Schönheitsideal, noch wird einem von der Norm abweichenden Körper Sexualität - geschweige denn, Reproduktion - zugestanden. Der Fokus auf den Körper, der hierbei deutlich wird, ergibt sich aus dem medizinischen Diskurs um Behinderung (vgl. Naue 2005; Shakespeare 1999), der immer noch vorherrscht, auch wenn es groß angelegte wissenschaftliche sowie auch aktionistische Bestrebungen seitens behinderter Menschen gibt, das zu ändern. Die Debatte um diese Plastik zeigt deutlich auf, dass es zwar unbedingt notwendig ist, eine feministische Theorie von Behinderung zu entwickeln (Wendell 1997), dass es aber zugleich unumgänglich ist, im öffentlichen Raum aufzutreten. Die Diskussionen um "Alison Lapper Pregnant" geben Anlass dazu, anzunehmen, dass der kurze Zeitraum einiger Tage nach der Aufstellung bereits ausgereicht hat, eine Debatte über behinderte Menschen in Gang zu setzen. Diese Debatte wurde und wird zwar kontrovers geführt, zugleich kommt es auf die Weise jedoch zu einer direkten Auseinandersetzung mit einem Thema, das nicht besonders ausgeprägt im sozio-politischen Bewusstsein verankert ist.

Behinderte Reproduktion im Kontext des gegenwärtigen Diskurses um behinderte Menschen

Im vorliegenden Beitrag wurde versucht, den Kontext zwischen der Plastik "Alison Lapper Pregnant" und den Reaktionen, die auf die Aufstellung folgten, herzustellen. Dabei ging es wesentlich darum, darauf hinzuweisen, dass es dabei unterschiedliche, jedoch eng miteinander verknüpfte Argumente gibt, die alle mehr oder weniger direkt zu bestimmten Normvorstellungen führen. In diesem Umfeld ist die Frage der Reproduktionsmöglichkeit und Reproduktionsautonomie behinderter Menschen im Allgemeinen und behinderter Frauen im Besonderen im Zusammenhang damit zu betrachten, wie der herrschende Diskurs um Behinderung und behinderte Menschen gestaltet ist. Behinderung medizinisch individualisiernd zu betrachten (vgl. Naue 2005) bringt es heute mit sich, darüber nachzudenken, wie man behinderte Menschen im Kontext gegenwärtigen biomedizinischer und biotechnologischer Entwicklungen "verhindern" kann (Stichwort "Neue Eugenik"; vgl. etwa Rose 2001: 2), um ihnen ihr per se als leidvoll definiertes Leben zu "ersparen". Leistet also etwa pränatale Diagnostik als eine Möglichkeit eines "Risiko-Managements" während der Schwangerschaft (vgl. Weir 1996: 378 f) gewissermaßen am Beginn des Lebens einen Beitrag dazu, dieses Ziel zu erreichen, und gibt es euthanasistische Tendenzen gegenüber behinderten Menschen in verschiedenen Phasen des Lebens, so stellt der Wunsch behinderter Menschen, sich zu reproduzieren, ein Affront - und im gleichen Moment einen unfreiwilligen oder aber auch beabsichtigten Widerstand - gegenüber diesen Anstrengungen dar. Tom Shakespeare sieht die wesentliche Ursache dafür, dass es heute nach wie vor Bestrebungen gibt, behinderte Menschen erst gar nicht auf die Welt kommen zu lassen, im "Narrativ der Tragödie" (Shakespeare 1999: 673) ausgedrückt, mit dem argumentiert wird, welche Tragödie es darstellt, behindert zu sein (Shakespeare 1999: 675). Diesem Narrativ stellt er ein weiteres zur Seite, das er "Narrativ des Optimismus" nennt; es drückt aus, dass die "Hoffnung" besteht, Behinderungen irgendwann einmal heilen und sie auf diese Weise verhindern zu können. Nun wird jedoch sowohl diese "Tragödie" als auch diese "Hoffnung" durch Reproduktionswünsche behinderter Menschen herausgefordert und missachtet: Der Wunsch nach Reproduktion läuft auch heute noch vorhandenen Bestrebungen, bestimmte Gruppen behinderter Menschen zu sterilisieren und damit zu unterbinden, dass sie sich fortpflanzen können, diametral entgegen.

Es kommt jedenfalls nicht von ungefähr, dass die Wortwahl in der Diskussion um "Alison Lapper Pregnant" durch Begriffe geprägt war (vgl. etwa BBC News 2005 a), die aufzeigen, wie ein Leben mit Behinderung durch nicht-behinderte Menschen empfunden wird. Um mit Iris Marion Young zu sprechen (2000: 74), stehen "empty generalities, false assumptions, or incomplete and biased pictures of the needs, aspirations, and histories of others" im Zentrum der Argumentation. So wurden etwa Worte wie victim (ihrer Behinderung), weak, dependant etc. verwendet, die deutlich machen, wie behinderte Menschen gesehen werden. Zugleich wird dadurch allerdings auch das "Besondere" (der Begriff "extraordinary" wurde in der Debatte etliche Male verwendet) der Tatsache hervorgehoben, dass eben genau diese "schwache, abhängige" behinderte Frau hochschwanger ist und ein Kind gebären wird. Damit wird Alison Lapper wiederum in den Rahmen der Norm eingefügt, um im selben Atemzug außerhalb der Grenzen der Norm eingeordnet zu werden. Denn zwar ist sie schwanger wie andere Frauen auch, sie ist es aber in einer "kurzfristigen Übertretung" dessen, was gesellschaftlich akzeptiert wird. Wird sie von einigen Befürwortern der Plastik für ihren Mut und Stolz bewundert, als behinderte Frau hochschwanger abgebildet zu werden, so kehrt auch hier derselbe Bezug auf Normalität wieder.

Trotz der Problematik dieses hier nur kurz angeführten allgegenwärtigen Bezugs auf bestimmte Normvorstellungen leistet die Plastik "Alison Lapper Pregnant" einen wesentlichen Beitrag für die Wahrnehmung von Behinderung. Iris Marion Young (2000: 117) bezieht sich auf Susan Wendell, wenn sie sagt, dass "When people with disabilities have the opportunity to express their perceptions of biases in the socially constructed environment or expectations of functions needed to perform tasks, then everyone learns how to see the social environment differently". "Alison Lapper Pregnant" hat unter anderem eine Debatte darüber ausgelöst, ob es notwendig ist, neben dem ohnehin behinderten Lord Nelson mit all seiner Bedeutung für Großbritannien eine weitere behinderte Person, in diesem Fall eine hochschwangere behinderte Frau, als Plastik aufzustellen. Zwar bleibt "Alison Lapper Pregnant" dadurch nach wie vor im Schatten eines "männlichen, heroischen behinderten Menschen", sie hat aber in jedem Fall ein nachdenken angeregt, denn dass Admiral Nelson wurde zuvor nie als behinderte Mann definiert. Das scheint symptomatisch für einen beginnenden Umdenkprozess und kann eine ideale Ausgangsbasis dafür bieten, Behinderung neu zu denken.

Literatur:

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Cooke, Rachel (2005): Bold, Brave, Beautiful. The Observer, Sunday September 18, 2005. Verfügbar unter http://observer.guardian.co.uk/review/story/0,6903,1572401,00.html (4.7.2006)

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London (2004): Alison Lapper Pregnant and Hotel for the Birds selected for 4th Plinth. Verfügbar unter http://www.london.gov.uk/view_press_release.jsp?releaseid=2782 (4.7.2006) Lucas, Victoria (o. J.): Pregnant Alison Sculpture no Art? Verfügbar unter http://www.bbc.co.uk/ouch/news/btn/vlucas_plinth4.shtml (4.7.2006)

Millet, Ann (2006). Disarming Venus: Disability and the Re-Vision of Art History. Verfügbar unter www.unm.edu/~femtap/Editions/PDF%20Summer%202006/Millet.FemTAP.2006-3.pdf (4.7.2006)

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Young, Iris Marion (1990): Justice and the Politics of Difference. Princeton: Princeton University Press.

Young, Iris Marion (2000): Inclusion and Democracy. Oxford - New York: Oxford University Press.

Autorin

Ursula Naue

2004-2006 Mitarbeit am Projekt "Disability, Identity and Politics" (Nationalbank/ Jubiläumsfonds)

2006-2008 Mitarbeit am Projekt "Genes without Borders? Towards Global Genomic Governance"(GEN-AU)

Quelle:

Ursula Naue: Exklusion/Inklusion: Alison Lapper Pregnant und die Frage behinderter Reproduktion

erschienen in: Politix 22/2006, 20-23. Verfügbar unter http://public.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/inst_politikwiss/Politix/Politix22online.pdf (4.2.2008)

bidok - Volltextbibliothek: Wiederveröffentlichung im Internet

Stand: 26.02.2008

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