Ein Denkmal von einer behinderten Frau in England

AutorIn: Martina Puschke
Schlagwörter: Kunst, Frauen
Textsorte: Zeitschriftenartikel
Releaseinfo: Erschienen in: WeiberZEIT einfach gesagt, Ausgabe 3/ Januar 2004, im Politikteil, Seite 2. Übersetzt von Martina Puschke.
Copyright: © Verein Weibernetz e.V. 2004

Ein Denkmal von einer behinderten Frau in England

Es gibt eine neue gute Nachricht aus England. In der Hauptstadt von England, in London wird es bald ein neues Kunstwerk geben. Es ist nicht irgendein Kunstwerk. Sondern ein ganz besonderes: Ein Denkmal von einer behinderten Frau. Auf dem Bild nebenan können Sie es sehen.

Ein Denkmal ist die Nachbildung einer Person aus Stein. Der Künstler oder die Künstlerin schaut sich die Person genau an. Und danach nimmt er sich einen großen Stein und haut ihn mit Werkzeug so lange in Form, bis der Stein aussieht wie die Person. Dann können sich alle Menschen dieses Denkmal ansehen. Sie werden dann immer an die Person erinnert, die dort gezeigt wird. Es ist eine große Ehre, wenn einem ein Künstler ein Denkmal macht.

Die Frau des Denkmals in London heißt Alison Lepper. Sie ist ohne Arme geboren. Und sie ist selber Künstlerin. Sie malt Bilder mit dem Mund und mit den Füßen. Als der Künstler sie das erste Mal gesehen hat, war sie schwanger. Deshalb ist sie auf dem Denkmal aus Stein auch schwanger.

Viele behinderte Frauen freuen sich über das neue Kunstwerk in London. Denn so können alle sehen, dass auch Frauen mit Behinderung so wichtig sein können, dass ihnen ein Denkmal gemacht wird. Und alle können sehen, dass auch behinderte Frauen Kinder bekommen.

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Quelle:

Martina Puschke: Ein Denkmal von einer behinderten Frau in England.

Erschienen in: WeiberZEIT einfach gesagt, Ausgabe 3/ Januar 2004, im Politikteil, Seite 2. Übersetzt von Martina Puschke.

© Verein Weibernetz e.V.

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Stand: 24.03.2009

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