Erfahrungen mit inklusiven Bildungs-Angeboten

AutorIn: Kirsten Puhr
Schlagwörter: Biografie, Aussonderung, Soziale Integration, Forschung, Behinderung, Inklusion, Normalität
Textsorte: Artikel
Releaseinfo: In: Tagungsband in Leichter Sprache zur 25. Jahrestagung der Integrations-/Inklusionsforscher_innen in Bremen 2011. Themenschwerpunkt: „Inklusiv gleich gerecht? Inklusion und Bildungsgerechtigkeit“.
Copyright: © Lebenshilfe-Verlag Marburg 2013

Information von bidok

Das ist 1 Text aus dem Buch: Ist Inklusion gerecht?

Weitere Texte aus dem Buch finden Sie hier:

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Das ganze Buch können Sie hier bestellen:

www.lebenshilfe.de/de/buecher-zeitschriften/buecher/dateien/Ist-Inklusion-gerecht.php

Erfahrungen mit inklusiven Bildungs-Angeboten

Den Text in Schwerer Sprache hat Kirsten Puhr geschrieben.

In Schwerer Sprache heißt der Text:

Erfahrungen mit inklusiven Bildungsangeboten.

Hier ist die Zusammenfassung in Leichter Sprache von:

Katja Scheidt, Natascha Korff und Kerstin Hazibar.

Die Autorin Kirsten Puhr befragt Menschen,

die in eine inklusive Schule gegangen sind.

Sie möchte etwas über die Erfahrungen der Menschen mit Inklusion herausfinden.

Sie fragt Menschen mit Behinderung

und Menschen ohne Behinderung.

Die Autorin möchte etwas über die Erfahrung mit Exklusion herausfinden.

Exklusion heißt: Ausschluss.

Zum Beispiel: wenn man nicht mitmachen darf.

Zum Beispiel beim Fußball in der Pause.

Die Forschung ist erst am Anfang.

In dem Text erklärt die Autorin,

wie sie ihre Forschung machen möchte.

Zum Beispiel sagt sie:

Wenn man etwas über die Erfahrungen wissen möchte,

muss man Gespräche mit den Menschen führen.

Die Menschen können in dem Gespräch

viel von sich und ihrem Leben erzählen.

Die Autorin hat Interviews mit den Menschen geführt.

Das bedeutet,

die Menschen erzählen der Autorin

Geschichten aus ihrem Leben.

Aus den Geschichten kann man herauslesen,

wie Menschen leben und wie Menschen sich und die Welt sehen.

Die Autorin erklärt auch, welche Ideen und Gedanken hinter ihrer Forschung sind.

Zum Beispiel sagt sie:

Jeder Mensch versteht etwas anderes unter „Normalität“.

Normalität heißt,

dass die Gesellschaft und die Menschen sagen,

was sie normal finden.

Normalität heißt nicht, dass etwas gut ist.

Kirsten Puhr möchte herausfinden,

welche Erfahrungen Menschen machen, damit sie sagen:

Dieser Mensch ist „normal“ und dieser andere Mensch ist „behindert“.

Sie möchte auch herausfinden,

wann die Menschen sich selbst als behindert sehen.

Die Autorin möchte wissen,

wie wichtig der Besuch einer inklusiven Schule ist bei diesen Erfahrungen.

Sie fragt, wann die Menschen ausgeschlossen waren.

Und sie fragt, wann sie sich als Teil einer Gruppe gefühlt haben.

Quelle

Kirsten Puhr: Erfahrungen mit inklusiven Bildungs-Angeboten. In: Simone Seitz, Nina-Kathrin Finnern, Lisa Pfahl, Katja Scheidt (Hg.): Ist Inklusion gerecht? Inklusions-Forschung in leichter Sprache. Marburg: Lebenshilfe-Verlag, 2013.ISBN 978-3-88617-541-3

bidok – Internetvolltextbibliothek. Wiederveröffentlichung im Internet.

Stand: 17.04.2014

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