Sexualität (41 Beiträge, Seite 4/5)

Rechtliche Situation der (Zwangs-)Sterilisation

AutorIn: Heinz Trompisch

Copyright: © Heinz Trompisch 1998

Aufspieldatum: 16.01.2006

Zusammenfassung: Die Debatte über Sterilisation von Menschen mit geistiger Behinderung ist mehr als nur juristisches Geplänkel. An diesem Thema wird die Umsetzung von grundlegenden Menschenrechten deutlich. Gleichzeitig sind viele Familien mit geistig behinderten Angehörigen unmittelbar - und emotional - davon betroffen. Der Autor bezieht sich auf die geltende rechtliche Situation in Österreich und Deutschland und beschreibt die Erfahrungen, die zutage getreten sind. Außerdem nimmt er als Vertreter von "Lebenshilfe Österreich" Stellung zum Thema (Zwangs-)sterilisation.

Lieben, ohne "schön" zu sein

- Sexualität und Behinderung

AutorIn: Cilly Schwerdt

Copyright: © Julius Beltz Verlag 1981

Aufspieldatum: 16.01.2006

Behinderte Sexualität

AutorIn: Volker Schönwiese

Copyright: © Volker Schönwiese 1981

Aufspieldatum: 16.01.2006

Zusammenfassung: Die Schwierigkeiten des "normalen" alltäglichen Diskurses über Sexualität, die Schwierigkeiten der "normalen" Geschlechtsrollen-Verteilung treten im Problem Sexualität und Behinderung so klar und beispielhaft hervor wie kaum woanders. Dieser Aufsatz bezieht sich auf eine Projekt-Studie (halbstandardisierten und offenen Befragung) in einem integrierten Studenten-Heim in Marburg/Lahn.

Sexualität und geistige Behinderung

AutorInnen: Irene Sailer-Lauschmann, Volker Schönwiese

Copyright: © Volker Schönwiese 2000

Aufspieldatum: 16.01.2006

"Wie gut, daß ich nicht so aussehe!" - Behinderte Sexualität

AutorIn: Barbara Rohr

Copyright: © Barbara Rohr 1987

Aufspieldatum: 16.01.2006

Zusammenfassung: B. Rohr schreibt nicht über die Sexualität von behinderten Menschen, sondern sie schreibt über ihre eigene Sexualität als Frau. In der Auseinandersetzung mit dem eigenen - und von der Gesellschaft stark beeinflußten - Schönheitsideal werden ästhetische Normen hinterfragt. Die Darstellungsform in diesem Artikel wechselt zwischen dem Erzählen biographischer Einzelheiten und der Reflexion darüber.

SEXUALITÄT und BEHINDERUNG

Ein Gesprächsprotokoll über Emanzipation und sexuelle Erfahrungen einer Frau

AutorInnen: Christine Petioky, Kurt Schneider

Copyright: © Jugend und Volk 1982

Aufspieldatum: 16.01.2006

"An Liebe fehlt es nicht

AutorIn: Ulrich Hähner

Copyright: © psychosozial verlag, 1999

Aufspieldatum: 16.01.2006

Zusammenfassung: Frau G. und Herr S. haben sich heftig verliebt. Sie arbeiten im gleichen Betrieb, aber in unterschiedlichen Abteilungen. Beide wollen miteinander schlafen, haben aber keinen Ort, an dem sie ihre Sexualität ausleben können. Seit einigen Wochen treffen sie sich regelmäßig vor der Arbeit, verschwinden im nahen Wäldchen und vergnügen sich miteinander. Passanten beobachten die beiden und wenden sich an den Chef des Unternehmens. Dieser beauftragt den betrieblichen Sozialarbeiter, sich dieses Falles anzunehmen. Das klingt nach einem wilden, hemmungslosen außerehelichen Erlebnis. Dies ist die Situation zweier geistig behinderter Menschen, die sich zu helfen wissen. Die Frau will nicht, daß die Eltern von ihrer Beziehung erfahren, sie befürchtet, daß sie gar nicht mehr aus dem Haus darf. Die schnelle Nummer in der Toilette oder hinter dem Gebüsch ist für viele Menschen mit einer geistigen Behinderung Realität.

Grenzenlos hilflos?

Probleme im Umgang mit der Sexualität von Menschen mit geistiger Behinderung in institutioneller Betreuung

AutorIn: Christian Gaedt

Copyright: © psychosozial verlag, 1999

Aufspieldatum: 16.01.2006

Behinderte Liebe

Wie l(i)ebe ich als behinderte Frau/behinderter Mann in dieser Gesellschaft?

AutorIn: Karl Finke

Copyright: © Karl Finke (Behindertenbeauftragter des Landes Niedersachsen)1996

Aufspieldatum: 16.01.2006

Zusammenfassung: Die vorliegende Broschüre erschien in der

Ärztliche Sicht - "Zwangssterilisation"?

AutorIn: Ernst Berger

Copyright: © Ernst Berger 1998

Aufspieldatum: 13.01.2006

Zusammenfassung: Es gibt keine medizinische Notwendigkeiten, die für die Sterilisation sprechen. Die einzige Ausnahme liegt darin, wenn für die betroffene Frau absolute geburtshilfliche Kontraindikationen gegen eine Schwangerschaft / Geburt aus Gründen der Lebensgefahr bestehen. Sterilisation soll ohne und gegen den Willen der Betroffenen grundsätzlich nicht möglich sein. Zwei konkrete Biographien zeugen von einer anderen Praxis. Im Schlußteil beschreibt der Autor drei wesentliche Argumentationslinien im Vergleich von Gegenwart und Geschichte der Zwangssterilisation.

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