Politik (229 Beiträge, Seite 19/23)

Die Helferrolle als Herrschaftsinteresse nichtbehinderter "Behinderten-(Be)-Arbeiter"

AutorIn: Horst Frehe

Copyright: © Dr. med. Mabuse 1987

Aufspieldatum: 12.12.2005

Schreckliche Wissenschaft contra Gehörlose

AutorIn: Franz Dotter

Copyright: © Franz Dotter 1996

Aufspieldatum: 30.11.2005

Zusammenfassung: "Es ist nicht Ziel der Darstellung, die Diskurse bzw. Konflikte zwischen verschiedenen Lösungsansätzen in der Gehörlosenbildung zu analysieren. Es soll lediglich auf die Einmaligkeit des Eintretens von Wissenschaftlern (ich typisiere sie als ‚Oralisten') gegen die - aus meiner Sicht auf der heutzutage mehrheitlich anerkannten moralisch-ethischen Basis wissenschaftlich nachweisbaren - Interessen einer Bevölkerungsgruppe hingewiesen werden." (DOTTER). Der Autor beschreibt einige Fallen, Vorurteile und Kampfbegriffe der ‚Oralisten'. Z. B. verweist er auf das Cochlearimplantat (CI) das quasi als "materielles Kampfmittel" verwendet wird.

Achtung und Anerkennung

AutorIn: Josef Fragner

Copyright: © Josef Fragner 2002

Aufspieldatum: 29.11.2005

Zur jüngsten Entwicklung bezüglich der Gebärdensprache in Österreich

AutorIn: Franz Dotter

Copyright: © Franz Dotter 1992

Aufspieldatum: 17.11.2005

Zusammenfassung: DOTTER nimmt in diesem Artikel Stellung zu einer parlamentarischen Anfrage vom 12. 12. 1990 bezüglich der Gebärdensprache Gehörloser. Seiner Meinung nach wird die Realität der durch Lautsprachorientierung enorm verringerten Bildungs- und Lebenschancen der Gehörlosen im lautsprachorientierten Bereich im klassisch Freud'schen Sinne verdrängt und auf das Ungenügen der Lehrer und Schüler projiziert. Nach DOTTER entstehen gravierende kognitive und damit allgemeine Nachteile für das ganzes Leben, wenn als Kind kein vollfunktionsfähiges Sprachsystem entwickeln werden kann. Die Einführung einer gebärdensprachorientierten Frühförderung und einer entsprechenden Elternbildung ist daher ein dringendes Anliegen.

Gebärdensprachforschung in Klagenfurt

AutorIn: Franz Dotter

Copyright: © Franz Dotter 1997

Aufspieldatum: 17.11.2005

Zusammenfassung: DOTTER beschreibt die junge Entwicklung der Gepärdensprachforschung in Klagenfurt (erstes Projekt 1990). Die Ziele der ersten Arbeiten befassen sich mit einer Dokumentation und Beschreibung sowie einer umfassenden sprachwissenschaftlichen Analyse der österreichischen Gebärdensprache (ÖGS) sowie die Erarbeitung eines Einführungskurses und einer 'Praktischen Grammatik' der ÖGS. DOTTER meint, daß die Verwendung der Gebärdensprache die Lautsprachentwicklung nicht behindert. Es wird im Gegenteil durch den Zugang zu Information bzw. Kommunikation (z.B. durch das Ausdrückenkönnen von Wünschen und Bedürfnissen) eine positive Gesamtentwicklung gefördert. Integration muß gerade im Gehörlosenbereich sehr sorgfältig die 'Welt' der Gehörlosen beachten. Unter Umständen müssen gehörlosenspezifische Kindergarten- und Schulphasen aufrecht bleiben. Ein wichtiges Anliegen ist ihm die volle Anerkennung der Gebärdensprache in Österreich und ihren vermehrten Einsatz in der (Aus)Bildung Gehörloser bzw. schwer Hörbehinderter.

betrifft: integration 4/97

AutorInnen: Heinz Forcher, Florian Jung, Elisabeth Hetzendorfer, Maria Brandl, Angelika Fischer, Thomas Brandl, Christine Kiffmann-Duller

Copyright: © betrifft: integration 1997

Aufspieldatum: 15.11.2005

Länderbericht Rheinland-Pfalz 2003

Gemeinsames Leben und Lernen von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen in Rheinland-Pfalz

AutorIn: Dieter Kroppenberg

Copyright: © Dieter Kroppenberg 2003

Aufspieldatum: 10.11.2005

Länderbericht Sachsen-Anhalt 2003

Anlässlich der Tagung der IntegrationsforscherInnen in deutschsprachigen Ländern in Saarbrücken

AutorInnen: Ines Boban, Andreas Hinz

Copyright: © Ines Boban, Andreas Hinz 2003

Aufspieldatum: 03.11.2005

"Integrationsfähigkeit" - Grenzen der Integration?

AutorIn: Andreas Hinz

Copyright: © Andreas Hinz 1990

Aufspieldatum: 05.10.2005

Zusammenfassung: Das Umfeld schafft durch (bildungs-)politische Entscheidungen die finanziellen und konzeptionellen Rahmenbedingungen für schulische Integration. Diese Basis trifft sich mit den direkt Beteiligten (Kindern, Eltern, Pädagogen, Schulen) und deren Erwartungen. HINZ zeigt auf, daß die Grenzen der Integration stehts mit der Frage nach der Analyse verbunden ist. Die beschriebenen Hamburger Grenzphänomene sind daher keine unabänderlichen Gegebenheiten, die mit integrativer Erziehung notwendigerweise einhergehen. Sie zeigen auf, daß manches Scheitern integrativer Prozesse durch Probleme der Konzeptbildung und der Ausstattung - also notwendiger oder wünschenswerter Rahmenbedingungen - begünstigt worden ist.

Früherkennung und Frühförderung:

25 Jahre Empfehlungen des Deutschen Bildungsrates - und was ist daraus geworden?

AutorIn: Martin Thurmair

Copyright: © Luchterhand 1998

Aufspieldatum: 04.10.2005

Zusammenfassung: Thurmair hebt einige Empfehlungen zur Frühförderung hervor und deren Wirkungen in der Vergangenheit. Letztlich kommt er zum Schluß: "Inhaltlich waren die Vorgaben des DBR nach dem damaligen Stand eine gute Skizze; mit wachsender Erfahrung "im Feld" stellten sich wichtige Ansatzpunkte neu dar (vgl. Schlack 1989): So vor allem die Frage der Therapie und Förderung der Kinder selbst (Stichwort "Ganzheitlichkeit"), der Komplex der Zusammenarbeit mit den Eltern (Stichwort "Partnerschaftlichkeit"), wie auch die Zusammenarbeit mit den Kindergärten im Sinne der Prävention sowohl wie der Integration behinderter Kinder." (Zusammenfassung von BIDOK, RB, 20. Jänner 1999)

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