Fredi Saal (3 Beiträge)

Behindertsein I- Bedeutung und Würde aus eigenem Recht

oder: Die Unantastbarkeit des menschlichen Lebens als Postulat der Vernunft

AutorIn: Fredi Saal

Copyright: © Fredi Saal 1998

Aufspieldatum: 18.09.2006

Zusammenfassung: Diesem Essay liegt ein langer, leidenschaftlich geführter Briefwechsel zugrunde. Ausgelöst wurde er durch die eher beiläufige Bemerkung eines einflußreichen Rehabilitations Fachmanns: Man müsse den Begriff der Arbeit so weit fassen, daß in ihm auch die tägliche Anstrengung des Schwerstmehrfachbehinderten in der Lebensbewältigung seinen Niederschlag finde. Denn: Arbeit schaffe Bedeutung. Im Gegensatz zur ursprünglichen, jeden Menschen a priori zufallenden Würde bedürfe die Bedeutung der Zuweisung durch den Anderen. Und: Dem Individuum komme der Rang uneingeschränkter Würde zu, niemals jedoch jener des Wertes. Dieser bleibe allem nichtmenschlichen Dasein vorbehalten.

Behindertsein II - Bedeutung und Würde aus eigenem Recht

oder: Die Unantastbarkeit des menschlichen Lebens als Postulat der Vernunft

AutorIn: Fredi Saal

Copyright: © Fredi Saal, 1998

Aufspieldatum: 30.01.2006

Zusammenfassung: Diesem Essay liegt ein langer, leidenschaftlich geführter Briefwechsel mit einem einflußreichen Reha-Fachmann zugrunde, ausgelöst durch dessen Bemerkung: ...Arbeit schaffe Bedeutung. Die Diskussion darüber, wie Bedeutung sich durch Gebrauchtwerden etablieren läßt, ist gefährlich und liefert den Kosten-Nutzen-Rechnern hochexplosives Material. Wir mißachten damit die Integrität des individuellen Soseins. Dabei müßte uns bewußt sein, daß der Umgang mit dem Anderen stets eine Rückwirkung auf uns selber hat. (1. Teil: Zeitschrift "Behinderte", 4/5/98, 21. Jg.). (Anmerkung: Lesen und ansprechen lassen empfohlen! Der Essay von Fredi Saal verunsichert. Es wirft mich zurück auf mich selbst. Mein Spiegelbild bekommt Kratzer und Makel, die ich längst verdeckt zu hoffen glaubte. Ein sogenannter Nicht-Behinderter. RB für BIDOK, 10. Jän. 99)

Das Recht auf Leben und auf Würde ist unteilbar

Vorüberlegungen zum Traum von einer menschlichen Stadt

AutorIn: Fredi Saal

Copyright: © Fredi Saal 2002

Aufspieldatum: 11.07.2005

Zusammenfassung: Es muss dabei bleiben: Du sollst nicht töten! Nur unter dieser Maxime können wir dem Ziel näher kommen, in einem ausgewogenen Miteinander zu leben und den Traum von einer menschenwürdigen Stadt, einem menschenwürdigen Land, einem menschenwürdigen Kosmos zu verwirklichen.

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