Hans von Lüpke (32 Beiträge, Seite 2/4)

"Ein Zeichen sind wir, deutungslos ..." - Kinder, die nicht stören können

AutorIn: Hans von Lüpke

Copyright: © Hans von Lüpke 2006

Aufspieldatum: 19.11.2008

Zusammenfassung: Stille, zurückgezogene Kinder sind - im Gegensatz störenden - einer erhöhten Gefahr ausgesetzt, als zufrieden und gut entwickelt missverstanden zu werden. Auf dem Hintergrund des Konzepts vom "falschen Selbst"(Winnicott) wird die Problematik dieser Kinder entfaltet und im Kontext eines nicht linearen, an der Chaos-Theorie orientierten Entwicklungsmodells diskutiert.

Von der Behandlung der Krankheit zur Sorge um Gesundheit

Entwicklungsförderung im Dialog

AutorInnen: Edda Janssen, Monika Aly, Hans von Lüpke, Adriano Milani-Comparetti, E. Anna Gidoni, Eckhard Jäger, Hans-Michael Straßburg, Ursula Heinze-Nießner, Regina Klaes, Renate Walthes, M. Luisa Fantini

Copyright: © Paritätisches Bildungswerk Bundesverband e.V. 1996

Aufspieldatum: 10.06.2008

Zusammenfassung: Diese Veröffentlichung enthält die erweiterte Neuauflage der Dokumentation der Fachtagung Von der Behandlung der Krankheit zur Sorge um Gesundheit. Konzept einer am Kind orientierten Gesundheitsförderung von Prof. Adriano Milani Comparetti (1985) sowie die Dokumentation der Fachtagung Entwicklungsförderung im Dialog. Überprüfung des gegenwärtigen Stands von Praxis und Forschung an der 'Leitlinie Milani' (1995).

Die Fähigkeit Störungen zu nutzen

Zur Wechselseitigkeit von Entwicklung und Bewertung

AutorIn: Hans von Lüpke

Copyright: © Hans von Lüpke 1996

Aufspieldatum: 02.06.2008

Zusammenfassung: Ausgehend von dem Bericht über ein frühgeborenes Zwillingspaar werden Entwicklungs- und Verhaltensstörungen auf der persönlichen, familiären und sozialen Ebene und deren wechselseitige Beeinflussung diskutiert. Störungen auf jeder Stufe können als Ausgangspunkte für Veränderungen und zum Anstoß für Entwicklung genutzt werden. Störungen können auch die Möglichkeit bieten, sich aus einem reinen Funktionieren zurückzuziehen, Signale für individuelle Bedürfnisse zu geben und damit die Entwicklung von Identität zu fördern. Ein interkultureller Vergleich zeigt die Relativität von Entwicklungskriterien, der Bewertung von Konflikten und der unterschiedlichen Wege, mit Problemen umzugehen.

Sprachliche Verwirrspiele - nicht nur in der Hirnforschung

Konsequenzen für Theorie und Praxis der Rehabilitation.

AutorIn: Hans von Lüpke

Copyright: © Hans von Lüpke 2006

Aufspieldatum: 02.04.2008

Neue Nachbarschaften

Neurobiologie im psychosozialen Kontext

AutorIn: Hans von Lüpke

Copyright: © Hans von Lüpke 2000

Aufspieldatum: 31.10.2006

Zusammenfassung: In zunehmendem Maße werden psychosoziale Probleme deterministisch auf genetische und neurobiologische Phänomene reduziert. Genaueres Hinsehen zeigt jedoch, dass diese Perspektive von den Naturwissenschaften am wenigsten gestützt wird. Gerade neuere Genetik und Neurowissenschaft sind psychosozialen Zusammenhängen gegenüber wesentlich offener als manche traditionellen psychodiagnostischen und therapeutischen Konzepte. Die daraus sich ergebenden Modelle von "Störung" mit ihren diagnostischen und therapeutischen Konsequenzen sollen diskutiert werden.

Frühgeburt als Thema mit lebenslangen Variationen.

Ein Beitrag zur Diskussion um das frühe Trauma am Beispiel einer Angstneurose.

AutorIn: Hans von Lüpke

Copyright: © Hans von Lüpke 1997

Aufspieldatum: 16.10.2006

Zusammenfassung: Die Zusammenhänge zwischen Angstzuständen und schwerem Geburtsverlauf sind nicht so regelmäßig, wie lange vermutet wurde. Am Beispiel einer Angstneurose beschreibt der Autor die Auswirkungen von Schwangerschaftserfahrungen und daß frühe traumatische Erfahrungen nicht linear-kausal auf äußere Ereignisse zurückgeführt werden können. Wirklich traumatische Erfahrungen werden ein leben lang in verschiedenen Variationen wiederholt und stellen trotzdem eine konstruktive Leistung dar, weil sie Kontinuität und Kohärenz schaffen und damit vor psychischer Desintegration und Fragmentierung schützen.

Systemisches Denken und Handeln in der Entwicklungsförderung.

AutorIn: Hans von Lüpke

Copyright: © Hans von Lüpke 1996

Aufspieldatum: 16.10.2006

Zusammenfassung: Die Wechselseitigkeit von Handeln und Warhnehmen ist ein Strukturprinzip systemischer Beziehungen. Der Autor beschreibt in diesem Text die Konsequenzen des Systemischen Ansatzes für die Diagnose und Therapie von Entwicklungsauffälligkeiten.

Das Leben beginnt mit Kommunikation - zur Kontinuität menschlicher Entwicklung.

AutorIn: Hans von Lüpke

Copyright: © Hans von Lüpke 1997

Aufspieldatum: 16.10.2006

Zusammenfassung: Die neuere Forschung hat der seit alters her angenommenen Kommunikation zwischen dem ungeborenen Kind und seiner Mutter Skepsis, aber auch von Anfang an Interesse entgegengebracht. Durch technisch verbesserte Methodik sind heute Studien möglich, die sich der Säuglingsbeobachtung stark annähern. Dabei zeigt sich eine überraschende, auch durch die Geburt kaum beeinflußte Kontinuität der Verhaltensweisen des Kindes und seiner wechselseitigen Kommunikation mit der Mutter. Die Konsequenzen dieser Befunde für Entwicklungskonzepte und für die Interpretation von Verhaltensbeobachtungen (etwa im Rahmen von Therapien) werden diskutiert.

Entwicklung im Rhythmus

AutorIn: Hans von Lüpke

Copyright: © Hans von Lüpke 1996

Aufspieldatum: 16.10.2006

Zusammenfassung: Der Autor beschreibt in diesem Text die Bedeutung des Rhythmus für die Entwicklung. "Rhythmus ist die Voraussetzung für die lebendige Interaktion, da er Sicherheit bietet und dadurch Veränderungen möglich macht."Zu den Rhythmen der Entwicklung gehören auch die stillen Phasen und in diesem Zusammenhang müssen Entwicklungsverzögerungen, auch Behinderungen, als Schutz von Identität und Abweichungen als Spiel mit Erfahrungen und nicht als Ausdruck von Defiziten gesehen werden.

Die Familie und ihr behindertes Kind im Spannungsfeld der Gesellschaft.

AutorIn: Hans von Lüpke

Copyright: © Hans von Lüpke 1995

Aufspieldatum: 16.10.2006

Zusammenfassung: Hans von Lüpke beschreibt in seinem Text, wodurch das Spannungsverhältnis entsteht, indem die Familie und ihr behindertes Kind leben. Als Ursachen nennt er u.a.: A) die Angstreaktion der Gesellschaft vor Abweichungen von der Normalität, B) die Beziehung von Therapie und Gewalt, C) Eltern als Co-Therapeuten, D) Gefahr der Schuldzuweisung, E) Schuldgefühle der Eltern. Diese Spannungen seien nur über Selbsterfahrung und wechselseitigen offenen Austausch von Gefühlen lösbar. Die Aufgabe der Professionellen verändert sich daher weg von einer Position des Besser-Wissens zu einer Haltung des kompetenten Fragens (= Begleitung).

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