Der Mythos vom harten Kern

AutorIn: Lorenzo Toresini
Textsorte: Artikel
Releaseinfo: erschienen in: TAFIE (Hrsg.): Pädagogik und Therapie ohne Aussonderung. 5. Gesamtösterreichisches Symposium 1989, S. 113 - 120. Übersetzung: Roland Walther
Copyright: © Lorenzo Toresini

Inhaltsverzeichnis

Der Mythos vom harten Kern

Der wissenschaftliche Positivismus hat in seinem Bemühen, das Dasein auf menschliche Erkenntnis zurückzuführen, das Universum vollständig klassifiziert. So unterteilt sich die Natur in eine beseelte und in eine unbeseelte. Der beseelte Bereich gliedert sich in eine vegetalische und in eine animalische Welt; letztere wiederum unterteilt sich in Entsprechung zur Skala zoologischer Evolution usw.

Derselbe Vorgang wurde mit Erfolg seit Hippokrates auf die Krankheiten, von den großen Anatomen des 16. Jhdts. auf die auffallenden pathologischen Erscheinungen und von LinnŽ auf die gesamte beseelte Welt ausgedehnt, wodurch das menschliche Wissen eine stetige Ausweitung erfuhr.

Die Methode der vernünftigen Krankheitsbeschreibung hat dort jämmerlich versagt, wo es darum ging, sich selbst zu klassifizieren. Es ist kein Zufall, daß sich die Nationalversammlung zur Zeit der Französischen Revolution damit abquälte, die Vernunft in Kategorien einer Weltvernunft festzuschreiben. Dabei handelte es sich um die Unmöglichkeit, die Quadratur des Kreises zu bewerkstelligen. Im Ergebnis kam es zur Geburt der Psychiatrie, d.h. zu einem Kompromiß zwischen der Unmöglichkeit, menschliches Leiden auf verallgemeinerbare, klassifizierbare Kategorien zu reduzieren und dem wissenschaftlichen Bestreben, menschliches Leiden rational zu beherrschen. Dieser Kompromiß konnte niemanden zufriedenstellen. Heute ist er in seinen grundlegenden Prinzipien ernsthaft bedroht.

Das Prinzip der Krankheitsbeschreibung (Nosographie) gründet sich auf eine Philosophie der Teilung und Trennung. Menschliches Leiden - das so einzigartig wie der Mensch ist - wird an Frontlinien entlang zerteilt, zerstückelt und ausdifferenziert, wobei man die einzelnen Bereiche oft einander gegenüberstellt.

Die psychische Behinderung wird der physischen gegenübergestellt und nach organischen und funktionellen Aspekten unterteilt. So wird Oligophrenie von Autismus separiert, wie auch das Gesundheitswesen vom Sozialbereich, die Altenbetreuung von der Kindheit. Die Rechtssprechung wird von der Psychiatrie getrennt, weil in einem Grenzbereich, der so brüchig ist wie das freie Ermessen, Objektivität und Neutralität vorausgesetzt werden. Die Normalschule wird von der Sonderschule unterschieden.

Das so differenzierte und separierte menschliche Leiden wird dadurch

  • zu einem leicht kontrollierbaren Gegenstand nach dem ewigen Prinzip des "teile und herrsche",

  • fixiert und konserviert wie getrocknete Pflanzen, die in den Herbarien der Botanik ordnungsgemäß klassifiziert sind.

  • Man setzt voraus und reproduziert die Anmaßung, Beobachter und Akteur seien neutral, wodurch die Selbstverständlichkeit des Leidens bestätigt wird. Man hält es für natürlich, ein phreno-asthenisches Kind aller Reizeinflüsse zu berauben, denn es ist unnütz und unökonomisch, in so einem Fall allzuviele Energien aufzubringen. Das Defizit des Kindes ist natürlich, somit unveränderlich. Das Defizit ist auch niemandem anzulasten, denn es ist ja "natürlich".

Im Prinzip der (vernünftigen) Krankheitsbeschreibung findet sich darüber hinaus die Prämisse einer "mechanischen Philosophie von Ursache und Wirkung", wie sie auch in der Logik der Aussonderung implizit vorhanden ist. Das leidende Subjekt wird zum Objekt, das einer Serie von linearen Verknüpfungen (wie in der Newtonschen Physik) zu folgen hat. Die nosographische Vernunft setzt die unveränderliche Existenz von sturen Ursachen und ihrer bestimmten Wirkungen voraus. Eine Veränderung in einem derart geschlossenen System ist nicht erlaubt. Die Art zu sein und sich auszudrücken, die Symptomatologie und das Verhalten z.B. eines autistischen Jungen gelten per definitionem als unabänderlich wie sein Gewicht oder seine Körpergröße, es sei denn, es gibt jemanden, der ihn zu heilen vermag. Heilung ist die einzige erlaubte Veränderung.

Die verantwortliche öffentliche Verwaltung ist bereit, unwahrscheinliche Heilungsprozeduren auf großzügigste Weise zu finanzieren, läßt aber eine fortschreitende, auf Evolution und Veränderung bedachte Unterstützung nicht zu. Als einzige Alternative zur vollständigen Ablegung der Symptome bietet sich die institutionalisierte Verwahrung an; es gibt keinen Mittelweg. Wenn nun diese monadische Sicht dyadisch werden soll, d.h. wenn in diese einseitige Abkapselung von Verwaltung und Behindertem die Mutter miteinbezogen werden soll, weil sie sich der systematischen Vernichtung ihres Kindes durch die physische Verwahrung widersetzt, dann muß diese Mutter selbst "zur Vernunft gebracht werden". "Es gibt kein anderes Mittel", mit dem eine derartige Dyade aus harten Strukturen und einer Opposition zu den Zwangsmaßnahmen zu lenken wäre. Niemand denkt daran, daß eine weichere Führung, die den Bedürfnissen nach Sozialität und Stimulierung sowie den legitimen Forderungen der Mutter entspricht, innerhalb des dyadischen Systems Sturheit des Verhaltens und Symptome verändern, verringern und abbauen kann, wobei die geäußerte Sturheit nur jene symmetrisch widerspiegelt, die das System selbst hervorbringt und es lenkt.

Ein drittes grundlegendes Element der Zerteilungsphilosophie sind Fixierung, Verhärtung und Erhöhung der Andersartigkeit zum Monument als Symbol seines Gegenteils, der Normalität. Die Andersartigkeit und nie ihr Gegenteil wird zur Grundlage einer spezialisierten Verwaltung, wobei der Praxis eine Theorie unterschoben wird, die ihren Ursprung in derselben Praxis hat. Wir stehen vor einem geschlossenen Kreis, den niemand widerlegt, vor der simplifizierenden und heuchlerischen Vision eines Problems, die, ohne seine Handhabung zu erleichtern, wissenschaftliche und politische Falschmünzerei begünstigt.

Das wahre Problem ist ein anderes: Für Verwalter, Spezialisten, Techniker, Fachleute, Lehrer etc. ist es immer wieder notwendig, sich selbst als das Gesunde, das Normale, die Vernunft, die Macht zu definieren. Folglich werden die anderen gezwungenermaßen als abnormal, andersartig, verrückt und untergeordnet hingestellt. Der Andere, Andersartige wird in seiner untergeordneten Rolle fixiert. Letztlich ist es also ein Problem der Rollenverteilung und ihrer Reziprozität, das noch vor jeder Kostenfrage steht.

Die sozialen Dienstleistungen des Staates müßten die Befriedigung der Bedürfnisse nach sozialer Sicherheit, nach Recht auf ein menschlicheres Leben, nach Anerkennung zum Ziel haben. In Wirklichkeit wird dies regelmäßig vernachlässigt, weil sie nach verschiedenen ideologischen Leitlinien konstruiert sind, so z.B. nach der Ideologie der "Verzeitlichung" der Bedürfnisse. Die Benützer der sozialen Dienste bleiben aufgrund des Asyl-Systems aus den sozialen Kontexten ausgeschlossen.

Im Bereich der geistigen Gesundheit, in dem auch ich tätig bin, entstand in unserem Land eine Art kopernikanischer Revolution: Die Abwarte-Medizin wird zunehmend von einer Aktions-Medizin abgelöst. Ärzte und ihre Mitarbeiter warten nicht mehr hinter dem Schreibtisch auf ihre Patienten. Sie gehen hinaus auf die Straße, um ihre Patienten aufzustöbern. Sie gehen in die Wohnungen und, wenn es sein muß, in die Bars, um zu verhindern, daß sich Krisen des Patienten so sehr erschweren, daß dramatische Maßnahmen unumgänglich werden. Die Veränderung, Reduktion und Entdramatisierung der klinischen Kader erlauben es, viel direkter an die Krankheit und Ursachen des Leidens heranzugehen mit dem Erfolg, daß die Krankheit nicht noch durch Techniken der "künstlichen" Beobachtung und Behandlung verschlimmert wird.

Wir machten die Erfahrung, daß in Irrenhäusern ein knäuelhaftes Durcheinander von Geschichten, Beziehungen, Verhältnissen, Geschichten von Verhältnissen bestehen, die sich gegenseitig blockieren und hemmen. Sie sind ein Labyrinth von Sackgassen und Schach-Matt (matto, ital. = verrückt)-Situationen, die sich durchkreuzen und sich verdichten. So entsteht ein einziger, unauflöslicher Zusammenhang der Leiden. Unsere Arbeit besteht darin, geduldig, hartnäckig, zäh und unnachgiebig diese institutionalisierten Verknotungen, eine nach der anderen, aufzulösen und auch sukzessive und graduell an die Auflösung der "institutionellen Krusten" der Krankheit, die den größten Teil der Krankheiten durch die Verwahrung erstarren lassen, heranzugehen.

Die Entdeckung der pathogenetischen Rolle des Spitals ist eine wissenschaftliche Tat, die der Entdeckung der Sepsis im Spital in nichts nachsteht. Sie hat uns neue Richtungen und Möglichkeiten eröffnet, die Natur der "Krusten" und den ideologischen Überbau der Krankheiten, der ihn erst zur Krankheit werden läßt, zu interpretieren.

Wir haben erkannt, daß die Irrenhäuser eine Verschlimmerung, Verhärtung und die Fixierung der Krankheit bewirken. Wir wissen, daß durch den Abbau der Institution auch die exorzistische Struktur des Leidens, der Krankheit, ihres institutionellen Charakters entkleidet wird. Wir haben entdeckt, daß der "harte Kern" der "andersartigen", ausgeschlossenen, institutionalisierten Teile der Bevölkerung, der nach einer geduldigen Integrationsarbeit "übrigbleibt", kein homogenes Ganzes ist, mit dem man sich nicht auseinandersetzen kann. Er besteht vielmehr aus vielen individuellen Einzelfällen, die sehr wohl im Sinn von Rehabilitation und Integration zu behandeln sind. Die Situation läßt sich mit dem Bild des Karfiols vergleichen. Auch bei ihm erscheint nach Entfernung der grünen Außenblätter das, was man für den "Kern", für das "Herz" hält und letztlich nichts anderes ist als eine Ansammlung von noch zarteren, fragileren, kleineren schwachen Blättchen.

In unserem Land wurde eine Reform in die Wege geleitet, die sich die schrittweise Überwindung der Irrenanstalten, jener Denkmäler der Ausgrenzung und des Wahnsinns, zum Ziel gesetzt hat. Wie alle fortschrittlichen Bemühungen läßt sich auch diese schwierige Reform nicht per Dekret oder Gesetz verwirklichen. Ihre Verwirklichung hängt vor allem vom aktiven beruflichen Einsatz der Verwaltungsleute, Spezialisten, Praktiker - Betroffene und Bürger miteingeschlossen - ab, ganz abgesehen von der Bereitstellung der nötigen finanziellen Mittel.

Wie man auch im Ausland weiß, hat sich die Reform nur langsam realisiert. Noch langsamer entwickeln sich die alternativen Strukturen neben den überkommenen Verwahrungsinstituten, wobei immer wieder Lücken und Leerräume entstehen. Das schafft Skandal im Land, den Skandal des Sich-selbst-Überlassenseins, der Verlassenheit außerhalb der Institutionen. Die öffentliche Meinung ist darüber entrüstet, die Presse attackiert die Reform. Wenigstens jedoch gibt es Skandal, wenigstens gibt es Mobilisierung und Entrüstung. Niemand empörte sich, als die Verlassenheit nur hinter den Anstaltsmauern, in Spitälern, in Fürsorgeeinrichtungen für Erwachsene und Kinder, wo es sie nach wie vor auch gibt, verborgen war.

In Italien gab es noch andere Reformen. So wurden vor einigen Jahren das Strafrecht und die Prozeßordnung reformiert, mit dem Ziel, die Präventivhaft zu verkürzen. Der Justizapparat sollte gezwungen werden, im Sinn der sakrosankten juridischen und verfassungsrechtlichen Absicherungsmittel Prozesse rascher in die Wege zu leiten. Trotzdem erhoben sich bestimmte Richter mit dem Ruf, sie seien Sklaven der Häftlinge geworden. Es hat sich tatsächlich ereignet, daß notorische Kriminelle vor der Durchführung ihres Prozesses auf freien Fuß gesetzt wurden, weil die Fristen der Präventivhaft abgelaufen waren. Wieder stellte sich die Presse sofort gegen die Reform, bedachte aber nicht, daß die Schuld nicht an der längst fälligen Reform lag, sondern an der Ineffizienz des Justizapparates.

Eine andere Reform im Jahr 1968 betraf die Integration der Behinderten in den Schulen. Das Gesetz 517 hat die Sonderschulen und differenzierten Klassen abgeschafft und dem behinderten Kind das Recht auf einen spezifischen Stützlehrer, der ihnen hilft, damit sie bei den anderen sein können, formuliert. So kann der Behinderte am Gruppenleben seiner Klasse, am Sozial- und Austauschverhältnis mit seinen Mitschülern teilhaben. Das Gesetz gibt der Schule auch das Recht, die Klassenschülerhöchstzahl in Klassen, die einen Behinderten aufnehmen, von 25 auf 18 herabzusetzen.

Man muß gestehen, daß auch die Verwirklichung dieser Reform immer wieder auf Schwierigkeiten stößt. Die sogenannten Stützlehrer werden aufgrund der Trägheit des Apparates, die auch die Tendenz zur Einsparung der öffentlichen Kosten zum Ausdruck bringt, oft mit ein bis zwei Monaten Verspätung der Schule zugewiesen. Oder es kommt zu Konflikten zwischen zwei gleichgestellten Lehrern, die in derselben Klasse unterrichten. Es passiert auch, daß der Stützlehrer für die Stunden, die er mit dem behinderten Schüler außerhalb der Klasse verbringt, kein präzises Programm hat. Solche Vorfälle entsprechen nicht den Absichten der Reform. Es sind alles wunde Punkte. Dennoch ist trotz dieser Schwächen in der praktischen, täglichen Realität eines sicher: Die Schule als staatliche Dienstleistung, die dem Bedürfnis der ersten Lebensphase nach einer robusten Identität entgegenkommen sollte, muß in dem Maße scheitern, wie sie dazu beiträgt, daß in dem heranwachsenden menschlichen Individuum eine Identität des Ausgegrenzten, Andersartigen entsteht. Bestimmt ist die Aufgabe der Identitätsformung auch nach der Reform nicht voll bewältigt, trotzdem wird sie heute weniger vernachlässigt als vor der Reform.

"In den psychiatrischen Anstalten werden die Patienten üblicherweise in großen Sälen zusammengepfercht, die niemand verlassen darf, nicht einmal, um aufs Klo zu gehen. Wenn notwendig, läutet der diensthabende Pfleger und läßt einen zweiten Pfleger kommen, der dann den Patienten hinausbringt. Der Vorgang dauert so lange, daß sich die anderen Patienten an Ort und Stelle ihrer Bedürfnisse entledigen. Diese Antwort des Patienten auf eine unmenschliche Regelung wird als Boshaftigkeit gegenüber dem Pflegepersonal interpretiert, oder als Ausdruck des Ausmaßes an mangelnder Selbstbeherrschung, die wiederum von der Krankheit abhängig sein soll.

In der Mittelschule zerreißt der Zeichenlehrer das Blatt, auf dem das Kind einen Schwan gezeichnet hat, dessen Füße sichtbar sind, mit den Worten: Mir gefallen Schwäne im Wasser.

In der Vorschule müssen die Kinder stumm hinter den Bänken sitzen, währenddessen die Lehrerin sich ihren privaten Strickarbeiten widmet; man droht ihnen, sie müßten mit erhobenen Armen sitzen - was sehr schmerzhaft ist - falls sie etwas tun, sprechen oder sich bewegen, was die Lehrerin und ihre Tätigkeit stören würde."

So beginnt der Beitrag "Die Institutionen der Gewalt" von Franco Basaglia aus dem Jahre 1968 in dem Buch "Die negierte Institution".

Viele von uns waren 1968 etwa zwanzig Jahre alt. Jene Jahre haben uns die Augen geöffnet. Wir haben endlich gelernt, viele Dinge anders zu sehen als unsere Eltern. Heute haben die damals Zwanzigjährigen gelernt, sich zusammenzuschließen, zu diskutieren und das zu wollen, was ihnen gerechter erscheint. So entstehen Vereine von Eltern autistischer Kinder, von Rauschgiftabhängigen, von Grundwehrdienern, von Geisteskranken. Charakteristisch für diese Initiativen ist, daß man die Probleme von praktischen Gesichtspunkten her angeht.

In unserem Land gibt es Versuche, die Gesetze aus den 70er Jahren mit den großen, für das Volk bedeutsamen Reformen außer Kraft zu setzen. So beispielsweise das Gesetz über den Schwangerschaftsabbruch; oder momentan das Gesetz über die Rauschgiftabhängigkeit, indem man versucht, den persönlichen Gebrauch von Rauschgift erneut zu kriminalisieren. Dennoch ist nach den großen Bewegungen etwas Neues geblieben.

Die Jugendlichen, die damals von der Macht der Phantasie träumten, sind inzwischen in die Mechanismen des Berufslebens eingetreten oder Eltern geworden. Einige haben die Phantasie in den Mülleimer geworfen und sich allein der Macht zugewandt, andere sind in die tragischen Vernetzungen der terroristischen Gewalt geraten. Wieder andere haben einfach die Botschaft Gramscis, sich am eigenen Arbeitsplatz für die allgemeinen Probleme einzusetzen, in Erinnerung behalten. Wenn die Rolle des Intellektuellen tatsächlich darin besteht, "Funktionär des Konsenses" der herrschenden Gruppe zu sein, dann muß er in seiner Rolle sich mit all jenen verbünden, die untergeordnet und Opfer jener Macht sind, die sie ausgrenzt, einsperrt, unterdrückt, vergewaltigt, zwangseinweist mit dem Ziel, sagen zu können: die sind ja andersartig, minderwertig, gewalttätig - erinnern Sie sich an das Märchen vom Wolf und dem Lamm. Außerdem ist das alles ganz natürlich - darauf mein Wort als Wissenschaftler.

Quelle:

Lorenzo Toresini: Der Mythos vom harten Kern

Erschienen In: TAFIE (Hrsg.): Pädagogik und Therapie ohne Aussonderung.

5. Gesamtösterreichisches Symposium, S. 113 - 120

Autoreneigenverlag TAK, Innsbruck 1990

bidok - Volltextbibliothek: Wiederveröffentlichung im Internet

Stand: 11.09.2006

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