Wie alle Kinder gut lernen können

AutorIn: Tanja Sturm
Schlagwörter: Schule, Lernen, Inklusion, Gemeinsamer Unterricht
Textsorte: Artikel
Releaseinfo: Aus dem Tagungsband in Leichter Sprache zur 25. Jahrestagung der Integrations-/Inklusionsforscher_innen in Bremen 2011. Themenschwerpunkt: „Inklusiv gleich gerecht? Inklusion und Bildungsgerechtigkeit“.
Copyright: Lebenshilfe-Verlag Marburg 2013

Information von bidok

Das ist 1 Text aus dem Buch: Ist Inklusion gerecht?

Weitere Texte aus dem Buch finden Sie hier:

bidok.uibk.ac.at/leichtlesen/bibliothek/zeitschriften.html#sammelband

Das ganze Buch können Sie hier bestellen:

www.lebenshilfe.de/de/buecher-zeitschriften/buecher/dateien/Ist-Inklusion-gerecht.php

Wie alle Kinder gut lernen können

Den Text in Schwerer Sprache hat

Tanja Sturm geschrieben.

In Schwerer Sprache heißt der Text:

Inklusion und Bildungsgerechtigkeit –

anerkennungstheoretische Überlegungen.

Hier ist die Zusammenfassung

in Leichter Sprache von: Lisa Pfahl.

Inklusion heißt:

Alle Kinder sollen gemeinsam in einer Schule lernen.

Aber Inklusion muss auch darauf schauen,

wie die Kinder unterrichtet werden.

Die Autorin sagt: darauf wird oft zu wenig

geschaut.

Es gibt neue Ideen dazu, wie Kinder

gut lernen können.

Wichtig ist:

Alle Kinder sollen gemeinsam in einer Schule lernen.

Kein Kind soll von den anderen Kindern

getrennt sein.

Es ist aber auch ganz wichtig:

Jedes Kind will gesehen und beachtet werden.

Das nennt man: Anerkennung.

Also sollen die Lehrer und Lehrerinnen

die Kinder gut kennenlernen.

Und schauen, was die Kinder brauchen.

Und was die Kinder wollen.

Die Lehrer und Lehrerinnen sollen

den Kindern zuhören.

Sie anerkennen.

Wie kann ein Lehrer oder eine Lehrerin

ein Kind kennenlernen?

Und wie kann ein Lehrer oder eine Lehrerin

ein Kind anerkennen?

Ein Lehrer oder eine Lehrerin soll nach

der Lebensgeschichte von Kindern fragen.

Der Lehrer oder die Lehrerin soll wissen,

was ein Kind kann und was nicht.

Der Lehrer oder die Lehrerin soll wissen,

was ein Kind gerne macht und was nicht.

Und der Lehrer oder die Lehrerin

soll zuschauen,

wie das Kind mit anderen Kindern

spielt und redet.

Wenn das Kind beim Spielen und Reden

mit anderen Kindern Hilfe braucht,

dann soll der Lehrer oder die Lehrerin helfen.

Jedes Kind ist anders.

Jedes Kind lernt anders.

Und jedes Kind spielt und redet anders.

Jedes Kind kann dann gut lernen,

wenn die Lehrer und die Lehrerinnen

und die anderen Kinder es anerkennen.

Quelle

Tanja Sturm: Wie alle Kinder gut lernen können. In: Simone Seitz, Nina-Kathrin Finnern, Lisa Pfahl, Katja Scheidt (Hg.): Ist Inklusion gerecht? Inklusions-Forschung in leichter Sprache. Marburg: Lebenshilfe-Verlag, 2013. ISBN 978-3-88617-541-3

bidok - Volltextbibliothek: Wiederveröffentlichung im Internet

Stand: 20.04.2015

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