Über dieses Buch
Aus dem Tagungsband in Leichter Sprache zur 25. Jahrestagung der Integrations-/Inklusionsforscher_innen in Bremen 2011. Themenschwerpunkt: „Inklusiv gleich gerecht? Inklusion und Bildungsgerechtigkeit“.
Inhaltsverzeichnis
Das ist 1 Text aus dem Buch: Ist Inklusion gerecht?

Weitere Texte aus dem Buch finden Sie hier:
bidok.uibk.ac.at/leichtlesen/bibliothek/zeitschriften.html#sammelband
Das ganze Buch können Sie hier bestellen:
www.lebenshilfe.de/de/buecher-zeitschriften/buecher/dateien/Ist-Inklusion-gerecht.php
Inhaltsverzeichnis
Diesen Text haben Simone Seitz, Nina-Kathrin Finnern, Lisa Pfahl und Katja Scheidt geschrieben.
In diesem Buch schreiben Forscher und Forscherinnen über Inklusion.
Und über gleiche Rechte für alle beim Lernen.

Das Buch gehört zu einem Treffen von Forschern und Forscherinnen.
Das Treffen war im Jahr 2011 in Bremen.
Alle auf dem Treffen wollen mehr über Inklusion herausfinden.
Sie treffen sich jedes Jahr.
Seit 25 Jahren.
Auf diesem Treffen sprechen die Forscher und Forscherinnen darüber,
was sie zu Inklusion denken.
Nach dem Treffen schreiben die Forscher und Forscherinnen
ihre neuen Gedanken auf.
Sie schreiben auf, was sie in der letzten Zeit herausgefunden haben.
Jedes Jahr gibt es ein Buch zu dem Treffen.
In Schwerer Sprache heißt das Buch zu dem Treffen in Bremen:
Inklusiv gleich gerecht? Inklusion und Bildungsgerechtigkeit.
Man kann es beim Klinkhardt Verlag kaufen.

In diesem Jahr gibt es das Buch auch in Leichter Sprache.
Dieses Buch lesen Sie gerade.
In diesem Buch geht es um Inklusion.
Wir haben die Ideen und Gedanken der Forscher und Forscherinnen
in Leichte Sprache übersetzt.
Zuerst erklären wir wichtige Worte.

Inklusion bedeutet:
alle Menschen gehören zur Gesellschaft dazu.
Niemand wird ausgeschlossen.
Alle Kinder dürfen in die normale Schule gehen.
Alle Menschen dürfen selbst entscheiden, was sie arbeiten wollen.
Alle Menschen dürfen auch selbst entscheiden, wie sie wohnen wollen.
Und mit wem sie zusammen wohnen wollen.
Für Inklusion müssen alle Lebens-Bereiche für alle Menschen zugänglich sein.
Zugänglich heißt:
Alle Menschen müssen überall mitmachen können.
Vor allem beim Lernen ist das wichtig.

In einem inklusiven Bildungs-System gibt es keine Sonder-Schule.
Alle Kinder dürfen in den normalen Kindergarten gehen.
Und in die normale Schule.
Alle Kinder lernen gemeinsam in einer Schule.
Jedes Kind bekommt in der Schule die Hilfe, die es braucht.
Dann sind Schulen und Kindergärten für alle Menschen zugänglich.
Das nennt man ein inklusives Bildungs-System.

Bildungs-Gerechtigkeit bedeutet,
dass alle Kinder im Kindergarten und in der Schule gut lernen können.
Jedes Kind bekommt dafür die Hilfe, die es braucht von der Schule.
Die Hilfe, die jedes einzelne Kind bekommt, ist verschieden.
Das ist gerecht.
Gerecht bedeutet nicht, dass für alle das Gleiche gemacht wird.
Gerecht bedeutet, dass jedes Kind das gleiche Recht hat.
Auf die Hilfe, die zu ihm passt.

Dieses Buch hat 7 Teile.
Jeder Teil beschäftigt sich mit einem großen Thema.
Und in jedem Teil finden Sie mehrere Texte,
die zu diesem großen Thema etwas sagen.
In jedem Text stehen die Gedanken von einem Forscher oder einer Forscherin.
Wir haben die Gedanken in Leichte Sprache übersetzt.
Und das sind die verschiedenen Teile in diesem Buch:
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In Teil 1 und 2 geht es um Bildungs-Gerechtigkeit.
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In Teil 3 geht es darum, was bei Inklusion mit kleinen Kindern wichtig ist.
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In Teil 4 geht es darum, wie eine inklusive Schule aussehen soll.
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In Teil 5 geht es darum, was Lehrer und Lehrerinnen und Erzieher und Erzieherinnen in der Inklusion können müssen.
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In Teil 6 geht es um Politik und Inklusion.
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In Teil 7 geht es darum, was die Inklusionsforschung in den letzten 25 Jahren herausgefunden hat.Und welche neuen Fragen es gibt.

Die Bilder in diesem Buch sind vom Netzwerk People First.
Wir haben auch das Wörterbuch vom Netzwerk People First als Hilfe benutzt.
Bei der Übersetzung der Texte in Leichte Sprache haben viele Menschen geholfen.
Ihre Namen stehen bei den Texten, bei denen sie mitgeholfen haben.
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Manche Forscher und Forscherinnen haben ihre Texte selbst in Leichte Sprache übersetzt.
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Auch Studenten und Studentinnen der Universität Bremen haben viele Texte übersetzt.
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Kerstin Hazibar vom Projekt bidok hat bei der Übersetzung der Texte geholfen.

bidok ist eine Bibliothek im Internet.
Auf bidok finden Sie Texte zum Thema Inklusion und Integration von Menschen mit Behinderungen.
Das ist die Internet-Adresse von bidok:
Dort gibt es auch Texte in Leichter Sprache.
Wir danken Kerstin Hazibar vom Projekt bidok.

Wir danken auch den Studenten und Studentinnen
der Universität Bremen, die bei der Übersetzung geholfen haben.
Wir danken unserer Kollegin Natascha Korff für ihre Hilfe mit dem Buch.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.
Quelle
Simone Seitz, Nina-Kathrin Finnern, Lisa Pfahl, Katja Scheidt: Vorwort – Über dieses Buch. In: Simone Seitz, Nina-Kathrin Finnern, Lisa Pfahl, Katja Scheidt (Hg.): Ist Inklusion gerecht? Inklusions-Forschung in leichter Sprache. Marburg: Lebenshilfe-Verlag, 2013.ISBN 978-3-88617-541-3
bidok - Volltextbibliothek: Wiederveröffentlichung im Internet
Stand: 23.10.2013