„Man habe sie ... mit Güte und mit Strenge behandelt, doch ohne jeden Erfolg“

AutorIn: Michaela Ralser
Themenbereiche: Psychosoziale Arbeit, Medizin
Textsorte: Bericht
Releaseinfo: erschienen in: E. Dietrich Daum, H.J.W. Kuprian, S. Clementi, M. Heidegger, M. Ralser (Hg.): Psychiatrische Landschaften. Die Psychiatrie und ihre Patientinnen und Patienten im historischen Raum Tirol seit 1830. innsbruck university press 2011, S. 109-115.
Copyright: © Ralser Michaela 2011

Abbildungsverzeichnis

    Die Anfänge psychiatrisierter Kindheit um 1900

    Was an der Innsbrucker Neurologisch-Psychiatrischen Klinik der vorletzten Jahrhundertwende im Besonderen auffällt, ist die vergleichsweise hohe Einweisungsquote von Kindern. Neben einigen hirnorganischen Erkrankungen sind es besonders die ‚kleineren und größeren (Kinder)Fehler’, die zu ihrer Psychiatrisierung führen, meist veranlasst durch Fürsorgestellen, Kinderheime, Vormünder und andere Erziehungsberechtigte. Am Anfang des Untersuchungszeitraums, in den ersten beiden Jahrzehnten nach Klinikgründung (1891), werden die Kinder vor allem als „Hysteriker“ bzw. „Hysterikerinnen“ diagnostiziert, am Ende des Zeitraums – zwischen 1910 und 1920 – fast ausschließlich als „psychopathisch Veranlagte“ oder „ethisch Minderwertige“. In diesem letzten Zeitraum häufen sich dann auch die Einweisungen der Kinder. Das klinische Konzept der sozialen Devianz mit ihrem artungstheoretischen Diagnosekomplex der „psychopathischen Minderwertigkeiten“ ist für den Beginn der Psychiatrisierung der Kindheit ebenso Voraussetzung wie das am Kind als Zukunftshoffnung pathetisch vorgetragene mediko-pädagogische Programm.[1]

    So wird die klinische Psychiatrie an der Schwelle zum 20. Jahrhundert schließlich auch zur pädagogischen Ratgeberin: wie eine „Erziehung zur Krankheit“ zu vermeiden (Oppenheim 1899; Kraepelin 1897; Ufer 1890, Carmeri 1901; Czerny 1911) wäre, wie – bei psychopathischer Auffälligkeit – diese ‚Abweichung‘ vom Pädagogen und vom Arzt (Strümpell 1910) zu korrigieren wäre, und wie durch Ehe- und Familienberatung die Fortpflanzung neuropathischer Anlagen zu verhindern bzw. die „Erzeugung guter Kinder“, die „nicht irgend einem Zufall einer angeheiterten Stunde überlassen[2] werden dürfe, zu bewerkstelligen sei. Stand hinsichtlich des Diagnosekomplexes der „psychopathischen Minderwertigkeit“ beim Erwachsenen das Argument im Zentrum, dass er als psychopathisch Veranlagter durch die Mittel der Justiz, etwa durch die Gefängnisstrafe, nicht zu bessern sei, so galt für das ‚psychopathisch veranlagte’ Kind, dass es durch die üblicherweise zur Verfügung stehenden Mittel der Erziehung nicht zu kontrollieren wäre. Derart ist dann auch der rhetorische Auftakt in den Innsbrucker Krankenakten[3] übereinstimmend gestaltet, wenn sie von Kindern handeln, die von den diversen Erziehungsberechtigten an die Krankenanstalt übergeben wurden. Bei der 7-jährigen Maria M. etwa, die begonnen hatte, aus Büchern Seiten zu reißen und die Kleider der Eltern zu zerschneiden, heißt es: „Man habe sie wegen dieser Dinge mit Güte so wie auch mit Strenge behandelt, jedoch ohne jeden Erfolg[4]. Beim 14-jährigen Schüler Gottfried P., der dem Unterricht fernblieb, von zuhause mehrmals weglief und seine Briefmarkensammlung gegen Zigaretten einzutauschen begann, wird argumentiert, er „[würde] sich vom Lehrer nichts mehr gefallen lassen, auch wenn er ihn bei den Ohren packte [...]. Es machte ihm nichts, wenn die Eltern ihn schimpften – auch wenn er geschlagen wurde, war es ihm egal[5].

    Wo die schulische und elterliche Erziehung scheiterte, sollte die Psychiatrie eingreifen, insbesondere dann, wenn selbst körperliche Züchtigung nicht die gewünschte Wirkung erzielte. Wie etwa bei der 10-jährigen Maria Luise D., die begonnen hatte, Geld zu entwenden und davon ihren Freundinnen Geschenke zu machen. Ihr ‚Fehler‘: „Gegen körperliche Strafen ist das Kind ganz unempfindlich, sie scheint keinen Schmerz zu spüren, und vergießt keine Träne[6]. Da sie „eine außerordentliche Nervenerregbarkeit zeige, von phantastischer Gemütsart und kleptomanisch veranlagt sei[7] , wird sie vom Jugendfürsorgeverein an die Klinik zur Überprüfung des Geisteszustands überstellt. Dort bleibt sie laut Krankengeschichte die ganze Zeit über „lustig und fidel“, „versucht ab und zu beim Versteckenspielen durch die offene Tür zu entweichen, wie sie es schon zuhause getan hatte, spielt und lacht den ganzen Tag, spricht vor sich hin, liest im Finstern. Folgt ungern.“[8] Fünf Wochen wird sie in der Klinik angehalten, zwei Mal bei der Vorlesung den Medizinstudenten vorgestellt, in mehreren Sitzungen dem Test für „Einfache Fragen und Urteile“ unterzogen und schließlich wieder dem Fürsorgeverein mit dem Befund übergeben: „Es besteht keine gröbere Intelligenzstörung, aber eine angeborene ethische Minderwertigkeit, bei von Haus aus minderwertiger Anlage des Nervensystems[9].

    Was die Klinik üblicherweise an Behandlung anbot, das fehlt bei dieser KlientInnengruppe ganz. Wesentlicher Zweck der Unterbringung scheint, sieht man von der moralischen Belehrung ab, allein die Begutachtung gewesen zu sein. Und die Ermittlung der „Erziehungsfähigkeit“, jener Schnittmenge zwischen medizinischer und pädagogischer Diagnostik (Ingenkamp / Laux 1990). Der Befund reicht aus, um die ‚Kranke’, hier das als psychopathisch minderwertig diagnostizierte Mädchen, wieder in einen Zögling zu verwandeln und an die Erziehungs- respektive Fürsorgeeinrichtung zurückzugeben, deren Hauptaufgabe die Sorge um die „Bildungs- und Arbeitsfähigkeit“ der Kinder war. Die Behandlung sollte ab nun arbeitsteilig erfolgen, zwischen Medizin, Pädagogik und Fürsorgewesen. Dazu der zeitgenössische Psychiater Eugen Bleuler in seinem Lehrbuch: „Der moralische Defekt ist in der Regel angeboren oder angeerbt. [...] Einfach im Milieu ‚verkommene’ Menschen sind zum Teil noch erziehbar, doch kaum mehr nach dem zwanzigsten Jahr[10].

    Mit dem Psychopathiekonzept war an der Wende zum 20. Jahrhundert nicht nur der Krankheitsbegriff weit in das Feld der Gesundheit eingedrungen. Es vermischten sich auch bisher getrennt geführte pädagogische und psychiatrische Zuständigkeitsbereiche: die so genannten „Entwicklungshemmungen“ (von der „Imbecillität“ zur „Idiotie“), die seit einiger Zeit Gegenstand der (Heil)Pädagogik geworden waren –, mit denen der „psychopathischen Minderwertigkeiten“, die der Psychiatrie angehörten. Die Diagnose des „moralischen Schwachsinns“ war der Höhepunkt dieser Allianz. Die Orientierung der frühen Heilpädagogik an den Modellen der Medizin und Psychiatrie (Jantzen 1982; Möckel 1988; Ellger-Rütgardt 1999) wie umgekehrt die Adaptierung der moralischen Erziehung durch Medizin und Psychiatrie haben die beiden Wissens- und Handlungskomplexe, die pädagogischen und medizinischen, eng zueinander geführt. Teile der (Sozial)Pädagogik entwickelten sich zur pädagogischen Pathologie, der Wissenschaft von den „Kinderfehlern“ (Schönberger 2008; Göppel 1989), insbesondere im Heil- und Fürsorgeerziehungswesen. Teile der Psychiatrie weiteten ihre Expertise ins Feld der Erziehung und Fürsorge aus. Der Psychiater-Arzt hatte über die Aufnahmebedürftigkeit des Zöglings in eine Spezialerziehungsanstalt oder in Heimunterbringung oder auch über die Stellung unter Vormundschaft gutachterlich zu befinden.

    Wie etwa beim 16-jährigen Schüler Armin N. aus Meran, der nach sechsmonatigem Aufenthalt an der Innsbrucker Klinik, dem längsten aktenkundigen des Untersuchungszeitraums, schließlich nicht mehr seinem Vormund übergeben, sondern in eine Irrenanstalt überstellt wurde, in die weit entfernte seiner ursprünglichen Heimatgemeinde nach Dobrizan in Böhmen.[11] Bei ihm wurde „originär psychopathische Artung von klinischem Charakter des moralischen Schwachsinns“ diagnostiziert. Die Anamnese enthält alle Ingredienzien ‚psychopathischer’ Milieubeschreibung: Der ferne Vater, Alkoholiker, „ist Musiker und unterwegs, war Trinker“[12], die angeblich promiskuitive Mutter „wenig wählerisch in ihren Neigungen“. Es folgen beim Sohn: abgebrochene Schulkarriere, Rückversetzung vom Gymnasium an die Gewerbeschule, dann wird er auch aus dieser entlassen als „er mit einem anderen Knaben bei unsittlichen Handlungen auf dem Heuboden erwischt wurde“ und aus „Heftchen, die von Geschlechtskrankheiten handelten, [...] nackte Frauenzimmerchen zeichnete“, die er den anderen Schülern zeigte, respektive an diese verkaufte.[13] Auf Rat des Bezirksrichters habe man ihn nun hierher gebracht, in die psychiatrische Klinik, auf richterliche Veranlassung, über den Weg der Vormundschaftsbehörde. Damit wäre nun auch die letzte jener Institutionen genannt, die in den Vorgang der Herausstellung der „psychopathischen Minderwertigkeit“ beim Kind involviert war: Schule, Fürsorgewesen, Gericht, Klinik und Vormundschaftsbehörde.[14] Alle moderierten in gewisser Weise den Vorgang und wandelten das Kind zum Zögling, zum Schützling, zum Häftling, zum Kranken und zurück.

    Abbildung 1. Abb. 37: Untersuchungszimmer an der Neurologischen Klinik in Innsbruck (nach 1918)

    Foto eines Untersuchungszimmers mit Bett an der Neurologischen
Klinik in Innsbruck.

    Mit wenigen Ausnahmen erzeugte und befestigte der Diagnosekomplex der „angeborenen“ oder (milieubezogen) „angeerbten“ ‚psychopathischen Minderwertigkeit’ die Distanz der bürgerlichen Ärzte zu ihrer vorwiegend proletarischen und kleinbäuerlichen Klientel der öffentlichen Krankenhäuser. Und die Rolle, in welcher der Psychiater sich zum Erzieher machte, scheiterte vielfach schon am Misslingen wechselseitiger Verständigung – zum Nachteil der PatientInnen. Dies wird zum Beispiel deutlich in dem unterweisenden Gespräch zwischen dem Arzt und dem 13-jährigen Sohn eines Metzgergehilfen und einer Tagelöhnerin. Johannes J. war von der Jugendabteilung des Feldkircher Gefangenenhauses – dort war er wegen eines kleinen Diebstahls untergebracht – an die Klinik überstellt worden, mit den Worten: „Starker Bettnässer, also Neuropathe, reagiert auf die Haftstrafe in einer derart krankhaften Weise, dass bei einer längeren Haft der Ausbruch einer Geistesstörung höchst wahrscheinlich wäre[15]. In mehreren Sitzungen werden dem Kind vom Psychiater Fragen gestellt. Die Belehrung des Erzieherarztes misslingt:

    Warum wird Diebstahl bestraft? Weil man es nicht darf. Warum nicht? Es ist vom lb. [lieben] Gott verboten im 7. Gebot. Wenn jemand die [Gebote] nicht kennt? Stehlen darf niemand. ... Wäre es dir recht, wenn man dir deine Sachen wegnimmt? Nein.... Warum dann getan? Keine Antwort. Leid getan? Er habe halt genommen, weil man ihm zu wenig zum Leben gegeben habe. […] Morgenstund ...? ... hat Gold im Mund. ... Tiefere Bedeutung? Morgen ist herrlich – Sonne. Weiter! Man soll zur Arbeit gehen, damit man untertags das tägliche Brot verdient.“[16]

    Der Befund des Arztes: „psychopathische Minderwertigkeit“. Für die Zeit der Gefängnisstrafe bleibt Johannes J. in der Klinik. Nach drei Wochen wird der 13-Jährige dann als „ungeheilt“ dem Fürsorgeverein übergeben.

    Was schon für die Jahrhundertwende-Allianz der Erwachsenenpsychiatrie mit der Justiz galt, realisierte sich auch im Bündnis zwischen Justiz, Jugendfürsorgewesen, Vormundschaftsbehörde und Kinderpsychiatrie: eine enorme Ausweitung des klinisch-psychiatrischen Tätigkeitsbereichs, eine neuerliche Ausdehnung des psychiatrischen Deutungsanspruchs, diesmal ins Feld der Sozialarbeit und frühen Sozialpädagogik. Und es entstand eine neue Gruppe ‚Kranker’: die mehr oder weniger unartigen ‚Unterschichts’-Kinder. Die „angeborenen“ oder „angeerbten Fehler“ dieser Kinder waren unter vererbungs- und milieutheoretischer Annahme schließlich auch der Anlass für eine „psychische Hygienebewegung“ (Forel 1905) im Sinne einer „prophylaktischen Psychiatrie“ als Psychoedukation der unteren Klassen – schließlich adressiert jede öffentliche Erziehung (auch und gerade die Gesundheitserziehung), die in familiale Privatheit eingreift, in erster Linie die nicht-bürgerlichen Klassen. In die sozialreformerischen Initiativen der Prävention und Prophylaxe mischten sich um 1900 regelmäßig fortpflanzungshygienische und eugenische Interventionen (Sarasin 2003; Hubensdorf 1992; Wolf 2008). Die Psychiatrie aber führte diese Entwicklung zurück zur moralisch-pädagogischen Behandlung und Unterweisung, welche sie zu Beginn und im Verlauf des 19. Jahrhunderts durch die Integration in die medizinische (Heil)Wissenschaft zu überwinden gesucht hatte.

    Quelle

    Michaela Ralser: „Man habe sie ... mit Güte und mit Strenge behandelt, doch ohne jeden Erfolg“. erschienen in: E. Dietrich Daum, H.J.W. Kuprian, S. Clementi, M. Heidegger, M. Ralser (Hg.): Psychiatrische Landschaften. Die Psychiatrie und ihre Patientinnen und Patienten im historischen Raum Tirol seit 1830. innsbruck university press 2011, S. 109-115.

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    Stand: 23.07.2015



    [1] Der Bündnisdialog zwischen Medizin und Pädagogik im Konzept der „Pädagogischen Pathologie“ (vgl. Strümpell, Ludwig, Die pädagogische Pathologie oder die Lehre von den Fehlern der Kinder, Leipzig 1910) am Übergang zum 20. Jahrhundert hat eine Vorgeschichte in der unnachgiebigen, mediko- und moralpädagogischen Debatte der „doppelt schädlichen Onanie“ (Thomas Laqueur 2008) – gut 100 Jahre zuvor. Die Onaniefrage lieferte im Übergang „von der christlichen Rede vom Fleisch zur sexuellen Psychopathologie“ (Michel Foucault 2003) den ersten Schlüssel zur psychiatrisierten Kindheit.

    [2] Ploetz, Alfred, Die Tüchtigkeit unserer Rasse und der Schutz der Schwachen. Ein Versuch über Rassenhygiene und ihr Verhältnis zu den humanen Idealen, besonders zum Socialismus, Berlin 1895, S. 144.

    [3] Die Krankenakten der Innsbrucker Neurologisch-Psychiatrischen Universitätsklinik stellen die Quellenbasis des vorliegenden Artikels dar. Sie lagern seit einiger Zeit – nach Geschlecht und Einweisungsjahr geordnet – im Tiroler Landesarchiv. Die Namen im Fließtext sind, um Anonymität zu garantieren, verändert. Zur Auffindbarkeit dienen die Nachweise (Initialien und Fundort) in den Anmerkungen.

    [4] Tiroler Landesarchiv (TLA), Krankenaktenbestand der Neurologisch-Psychiatrischen Klinik (KAB), Box-Buchstabe M, 3/1918, Krankenakte M. M.

    [5] TLA, KAB, Box-Buchstabe P, 12/1920, Krankenakte G. P.

    [6] TLA, KAB, Box-Buchstabe B, November 1917, Krankenakte M. D, Bericht der Fürsorgerin vom 16.11.1917, gerichtet an den Jugendfürsorgeverein, gezeichnet von Baronin Sternbach.

    [7] Ebenda, Klinikanschreiben des Jugendfürsorgevereins.

    [8] Ebenda, Krankenakte M.D.

    [9] TLA, KAB, Box-Buchstabe P, 11/1920, Krankenakte G. P.

    [10] Bleuler, Eugen, Lehrbuch der Psychiatrie mit 49 Textabbildungen, Berlin 1916, S. 426.

    [11] Die österreichische Armenpflege beruhte auf dem Heimatrechtprinzip, d.h. für fürsorgerische Leistungen von Armen war die Heimatgemeinde zuständig – dazu gehörte auch die Übernahme der Kosten für eine eventuelle Anstaltsunterbringung. Die großen (Binnen)Migrationsbewegungen im ausgehenden 19. Jahrhundert – Stichwort: Freisetzung von LandarbeiterInnen, Industrialisierung, Urbanisierung, Pauperisierung ganzer Bevölkerungsteile – führten häufig dazu, dass die Unterstützung in vom Wohnort der Betroffenen weit entfernten Gemeinden erfolgte und sie (sehr oft unfreiwillig) dorthin überstellt wurden.

    [12] TLA, KAB, Box-Buchstabe N, 5/1917, Krankenakte A. N.

    [13] Ebenda.

    [14] Die Vormundschaftsagende wurde in Österreich durch die Kaiserliche Verordnung vom 28.6.1916 neu geordnet. Sie sah – wie auch in Deutschland – als einen Verfahrensschritt zur Vormundschaftspflege eine psychiatrische Expertise vor (vgl. Kopetzky 1995).

    [15] TLA, KAB, Box-Buchstabe J, 9/1917, Krankenakte J. J., Schreiben des Gefängnisarztes Emil Kofler vom 3.9.1917 an die Klinik.

    [16] Ebenda.

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