Theoretische Grundlagen (260 Beiträge, Seite 7/26)

"Qualitätsentwicklung als teilnehmender und intervenierender Forschungsprozess in der Behindertenhilfe

Eine empirische Handlungsforschung im sozialen Prozess der Ambulantisierung einer stationären Wohneinrichtung in Hamburg"

AutorIn: Rainer Kreuzer

Copyright: © Rainer Kreuzer 2009

Aufspieldatum: 19.05.2010

Label: Non-YARVIS

Von der Etikettierung zum Verstehen behinderter Menschen

AutorIn: Georg Theunissen

Copyright: © Georg Theunissen 1999

Aufspieldatum: 17.05.2010

Zusammenfassung: Der vorliegende Beitrag greift ein Thema auf, das zusehends Aktualität erfährt: Es geht um den Versuch, sozial benachteiligte, geistig-, lern- und psychisch behinderte Menschen, die bislang zum "harten Kern" von Psychiatrie, (Psycho-)Therapie und Heilpädagogik zählten, sog. "Non-YARVIS"-Patienten oder Klienten, als "kompetente Akteure ihrer Entwicklung" zu verstehen, um Anknüpfungspunkte für eine tragfähige, am Empowerment-Konzept orientierte Einzelhilfe zu finden. Ausgehend von einer kurzen Darstellung der methodischen Vorgehensweise werden anhand eines Beispiels aus der Praxis Aspekte einer "verstehenden Sichtweise" aufgezeigt und für die handlungspraktische Ebene einer lebensweltbezogenen Behindertenarbeit fruchtbar gemacht.

Psychische Störungen bei geistig behinderten Menschen und die Methode der Rehistorisierung

AutorInnen: Wolfgang Jantzen, Nicole Mertens

Copyright: © Wolfgang Jantzen, Nicole Mertens 2000

Aufspieldatum: 17.05.2010

Rehistorisierung

Zu Theorie und Praxis verstehender Diagnostik bei geistig behinderten Menschen

AutorIn: Wolfgang Jantzen

Copyright: © Wolfgang Jantzen 1999

Aufspieldatum: 12.05.2010

Zusammenfassung: Auf dem Hintergrund mehrjähriger Beratungspraxis in einer Großeinrichtung erörtert der Autor einige Aspekte der von ihm entwickelten Konzeption der Rehistorisierenden Diagnostik. Im Mittelpunkt stehen (1) Probleme der Syndromanalyse. Syndrome verändern die soziale Entwicklungssituation eines Menschen. Ihre Herausarbeitung ist wesentlicher Schlüssel zum Begreifen der Entwicklung der Persönlichkeit unter Bedingungen des Defekts. Es folgen (2) Ausführungen über den Prozeß des Verstehens im Sinne von Lurijas Konzeption einer "Romantischen Wissenschaft", insbesondere unter ästhetischen Aspekten. Schließlich (3) wird die Notwenigkeit hervorgehoben, das "Feld der Macht" (Bourdieu) zu verändern, um Prozesse der Entwicklung zu ermöglichen.

Menschen mit Behinderungen im Museum - (k)eine Selbstverständlichkeit

AutorIn: Andreas Hinz

Copyright: © Andreas Hinz 2002

Aufspieldatum: 12.05.2010

Zusammenfassung: Im folgenden soll es um den Zusammenhang von Menschen mit Behinderung und Museen gehen. Dieser Themenstellung nähere ich mich in mehreren Schritten: Zunächst skizziere ich Entwicklungen und Umbrüche im Verständnis von Menschen mit Behinderung im Bereich von Behindertenhilfe und -politik; damit beleuchte ich Veränderungen im Fachverständnis wie im gesellschaftlichen Verständnis. Im zweiten Schritt überlege ich auf dieser Grundlage, welche Aspekte für eine Erhöhung der Integrationsfähigkeit von Museen wichtig wären. Drittens frage ich nach der Realisierung dieser Zielsetzungen am Beispiel der wohl bekanntesten Ausstellung, "der (im-)perfekte Mensch" im Hygienemuseum Dresden, bevor ich schließlich zum Schluss ein Bild zum Spannungsfeld von Zielperspektiven und den notwendigen ersten kleinen Schritten dort hin entwerfe.

Voraussetzungen von Integration

Überwindet Integration im pädagogischen Feld die Be- und Aussonderung und welche Konsequenzen ergeben sich für das pädagogische Handeln im Kontext der Strukturierung von Lern- und Lebensfeldern?

AutorIn: Christian Klapp

Copyright: © Christian Klapp 2009

Aufspieldatum: 01.02.2010

Zusammenfassung: In dieser Arbeit wird Integration als Wiederherstellung des Menschen in der Menschheit (Seguin) dargestellt. Dabei wird zunächst auf Entwicklungspsychologische Zusammenhänge eingegangen und die Besonderung von einzelnen Menschengruppen in Frage gestellt. Da Integration nicht an sich notwendig wird, folgt eine kurze Betrachtung der Zusammenhänge vor denen sich Integration heute realisieren soll. Abschließend wird auf die aktuelle Debatte um Integration und Inklusion eingegangen sowie Möglichkeiten zur Überwindung des Ausschlusses von marginalisierten Gruppen aufgezeigt.

Die Schizophrenie - Teil A

Eine Betrachtung verschiedener Gesichtspunkte der Ätiologie, der Symptomatik und der Therapie speziell im Kindes- und Jugendalter

AutorIn: Petra Riederer

Copyright: © Petra Riederer 1999

Aufspieldatum: 08.10.2009

Die Schizophrenie - Teil B

Eine Betrachtung verschiedener Gesichtspunkte der Ätiologie, der Symptomatik und der Therapie speziell im Kindes- und Jugendalter

AutorIn: Petra Riederer

Copyright: © Petra Riederer 1999

Aufspieldatum: 08.10.2009

Schwachsinnig in Salzburg

Zur Geschichte einer Aussonderung

AutorIn: Inghwio aus Schmitten

Copyright: © Inghwio aus der Schmitten 1985

Aufspieldatum: 22.09.2009

Zusammenfassung: Sie halten ein in vieler Hinsicht außergewöhnliches Produkt engagierter Forschungstätigkeit in Händen. Salzburggeschichtlich faszinierend und wissenschaftshistorisch auf der Höhe der Zeit verführt Sie dieses Buch 'ganz nebenbei' zur kritischen Auseinandersetzung mit oft ausgeblendeten gesellschaftlichen Vorgängen. Leicht verständlich, beinahe romanhaft, erhellt es exemplarisch und facettenreich die Entfaltung des Verhältnisses von 'Normalen' und 'Abnormalen.' Inghwio aus der Schmitten schildert diese Entwicklung von der 'Entdeckung' des Schwachsinns bis zu seiner 'Ausmerzung' im Nationalsozialismus. Zusammenfassungen am Ende der einzelnen Kapitel erleichtern dabei den Blick über die Fülle des Materials. Volker Schönwieses Nachwort erweitert das Werk durch seinen ungeschminkt direkten Bezug auf die gegenwärtige Realität behinderter Menschen. Ein Buch, das unseren heutigen entfremdeten Alltag des Umgangs Nichtbehinderter mit Behinderten in Frage stellt und zugleich einen wesentlichen Beitrag zum (Selbst-)Verständnis der Ausgesonderten wie der Aussonderer leistet. Ein Buch also für historisch Interessierte, im sozialen und Bildungsbereich Tätige und alle jene, die Lust an aufklärendem Wissen verspüren.

Das geistig behinderte Kind, der Blick und das Fremde. Wie antwortet man auf die geistige Behinderung eines Kindes?

AutorIn: Benjamin Weber

Copyright: © Benjamin Weber 2008

Aufspieldatum: 14.09.2009

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