Lebensraum (88 Beiträge, Seite 7/9)

Lebensqualität von Menschen mit schweren Behinderungen Forschungsmethodischer Zugang und Forschungsergebnisse

AutorIn: Monika Seifert

Copyright: © Monika Seifert 2006

Aufspieldatum: 19.08.2008

Zusammenfassung: Das Konzept Lebensqualität gilt international als Schlüsselkonzept zur Untersuchung der Wirkungen von professioneller Unterstützung auf die Lebenslagen von Menschen mit Behinderung. Wesentlicher Bestandteil des Konzepts ist die Einschätzung der persönlichen Zufriedenheit mit den jeweils gegebenen Bedingungen durch die Nutzer/innen der Unterstützungsangebote selbst. Bei Menschen mit schweren Behinderungen, die sich nicht verbal artikulieren können, stellt sich die Frage des forschungsmethodischen Zugangs zu ihrer subjektiven Perspektive. Dieser Problematik wird am Beispiel einer qualitativen Studie zur Lebensqualität von Menschen schweren Behinderungen in Wohneinrichtungen nachgegangen. Ausgangspunkt der Studie sind sozialpolitische Entwicklungen, die erhebliche Auswirkungen auf die Lebenssituation dieses Personenkreises haben.

"Ambulant oder stationär?"

Zur Zukunft und Qualität der Unterstützungssysteme für Menschen mit Behinderung"

AutorIn: Jörg Michael Kastl

Copyright: © Jörg Michael Kastl 2006

Aufspieldatum: 27.05.2008

MAUERN ÜBERALL

AutorIn: Brigitte Wanker

Copyright: © Jugend und Volk 1982

Aufspieldatum: 19.05.2008

Die Reintegration behinderter Menschen durch Ausgliederung aus Psychiatrischen Einrichtungen - Das Wiener Deinstitutionalisierungsprojekt

AutorInnen: Ernst Berger, Paulus Hochgatterer, Katharina Leithner, Christian Maryschka, Roland Grassl

Copyright: © Ernst Berger, Paulus Hochgatterer, Katharina Leithner, Christian Maryschka, Roland Grassl 2006

Aufspieldatum: 19.11.2007

Zusammenfassung: In den Jahren 1997 - 2001 übersiedelte die letzte Gruppe behinderter Menschen aus psychiatrischen Institutionen in gemeinwesenintegrierte Wohnformen in Wien. Dies war der abschließende Teil eines Prozesses, der 1979 formuliert und 1986 in Angriff genommen wurde. Die Evaluationsstudie umfasst einen retrospektiven Teil, der sich auf Übersiedlungen früherer Jahre bezieht und einen prospektiven Teil, der die letzte Phase der Übersiedlung begleitet hat. Die Evaluationsstudie beschreibt Klientenmerkmale, psychiatrischen Befund sowie Merkmale der Lebensqualität. Es zeigte sich, dass die Übersiedlungsperiode der Deinstitutionalisierung organisatorisch und inhaltlich gut bewältigt wurde, zu einer Erhöhung der Lebensqualität de betroffenen Menschen beigetragen und keine anhaltende Verschlechterung psychopathologischer Befunde bewirkt hat.

SOZIALE DIMENSIONEN DER DEMENZ

Welches soziale Umfeld brauchen Menschen im mittleren und fortgeschrittenen Stadium der Demenzerkrankung für ihre Lebensqualität in einem Altenwohnheim?

AutorIn: Christine Hosp

Copyright: © Christine Hosp 2006

Aufspieldatum: 26.02.2007

Integration im Freizeitbereich

Ein Begriff, eine Definition, acht Forderungen und ihre Folgen

AutorInnen: Martin Bügler, Karl-Michael Brand

Copyright: © Martin Bügler, Karl Michael Brand 1993

Aufspieldatum: 04.10.2006

Zusammenfassung: In einer Tagung des Landes Bayern wurde im März 1992 durch Mitwirkung verschiedener Arbeitsgemeinschaften ein Forderungskatalog, gerichtet an Kommune, Bezirk, Land, an die Träger der Behindertenarbeit und an die Träger der offenen Kinder- und Jugendarbeit, erstellt. Politiker und Verantwortliche sollen angesprochen sein, im Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche darauf zu achten, daß alles für Menschen mit und ohne Behinderung zugänglich ist und genutzt werden kann. Die Autoren beschreiben die Reaktionen auf den Forderungskatalog seitens der Regierung, die Gründung einer "Landesfachgruppe Integration in Bayern" (LFG) und deren Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit mit den bereits bestehenden Arbeitskreisen zu Integration und Behinderung. (Veronika Lanthaler, 3.2.99)

Spielhausen - Live is live!

Eine Spielstadt im Rahmen der politischen Bildung für Menschen mit geistiger Behinderung

AutorInnen: Brigitte Wurbs, Karl-Michael Brand

Copyright: © Luchterhand 1998

Aufspieldatum: 25.09.2006

Zusammenfassung: Die pädagogische Idee basiert im wesentlichen auf vier Themen: Soziale Integration durch Spiel- und kulturpädagogische Angebote, politsche Bildung für Menschen mit Behinderung, Ökologie der Erfahrung sowie das ästhetische Projekt i. S. von Rollenspielen. In einer kleinen, voll funktionsfähigen Stadtstruktur konnten die TeilnehmerInnen ihre eigenen Erlebnisse und Erfahrungen in Ernstfallsituationen machen. Sie saßen plötzlich hinter einem Schalter des Arbeitsamtes und vermittelten Stellen oder schlugen sich mit Anordnungen der Stadtverwaltungen herum. (Zusammenfassung von BIDOK, RB, 20. Jänner 1999)

Zur Wirksamkeit der Integration von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen im Lebensbereich Freizeit.

Modelle - Konzepte - Fallbeispiele - Praktische Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem wissenschaftlich begleiteten Modellprojekt PFiFF.

AutorIn: Reinhard Markowetz

Copyright: © Reinhard Markowetz 1998

Aufspieldatum: 19.09.2006

Zusammenfassung: PfiFF sucht nach innovativen Wegen und Möglichkeiten dem Wunsch Behinderter nach mehr Kontakten mit Nichtbehinderten im Freizeitbereich zu entsprechen. Der vorliegende Artikel beschreibt dieses Projekt ein Jahr nach dem Projektbeginn. Forschungsstrategisch wird nach dem Konzept der Handlungsforschung gearbeitet, Forschungsgegenstand ist die soziale Integration behinderter Kinder und Jugendlicher im Lebensbereich Freizeit. Neben der Projektbeschreibung werden zwei Fallbeispiele detailiert angeführt: Doris, ein 13 jähriges Mädchen mit einer Körperbehinderung, in einer Pfadfinder-Gruppe und Armin, ein 13 jähriger Junge mit einer körperlichen und geistigen Behinderung, in einer Voltigier-Gruppe.

Integrative Lebensräume für Jugendliche in Schule und Freizeit

AutorIn: Ines Boban

Copyright: © Bayerisches Integrations-Info 1997

Aufspieldatum: 18.09.2006

Zusammenfassung: Ines Boban schreibt von Beziehungsgeschichten. Es sind keine widerspruchsfreien Erfahrungen mit einem Happy End sondern Beschreibungen von Begegnungen mit Jugendlichen. Die Beispiele sollen eine neue, integrative Qualität im Denken und Handeln der Beteiligten aufzeigen. Sie bieten Anhaltspunkte für eine Bewegung - weg von der "Behindertenarbeit" hin zur "Gemeinwesenarbeit". In den Zeitgeistpolaritäten mit den Schlagworten "Ego-Power" und "Gemeinsam statt einsam" fasst sie gesellschaftliche Tendenzen zusammen. Alles in allem ein Text der meines Erachtens Mut macht und im Gedächtnis "hängen bleibt", der sowohl praktische als auch theoretische Impulse anbietet.(RB für bidok, 7. Juli 1999)

Interdisziplinarität und Deinstitutionalisierung als interdisziplinäre sozialpolitische Aufgabe

AutorIn: Wolfgang Jantzen

Copyright: © Wolfgang Jantzen 1999

Aufspieldatum: 21.08.2006

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