Medizin (54 Beiträge, Seite 3/6)

Der Dialog in Bewegung und der entgleiste Dialog

Beiträge aus Säuglingsforschung und Neurobiologie

AutorIn: Hans von Lüpke

Copyright: © Hans von Lüpke 2006

Aufspieldatum: 16.08.2010

Zusammenfassung: Ausgehend vom Dialogmodell (Milani Comparetti) geht es zunächst um neuere Konzepte aus der Säuglingsforschung und dabei um die Entwicklung einer Affektkontrolle auf der Grundlage von Modellen der Bindungsforschung. Aus dem aktuellen Stand der Kenntnisse über Kompetenzen des Säuglings bis hin zur triadischen Kommunikation ergibt sich eine Erweiterung des Dialogkonzepts im Sinne einer lebenslangen Struktur, in der auch Störungen entwicklungsfördernd sein können. Es folgt eine Diskussion der strukturierenden Rolle des frühen Dialogs auf unbewusste Prozesse als Vorbedingung für Kommunikation. Dadurch und über das Konzept von Wahrnehmungen als Hypothesen (Roth) ergeben sich Bezüge zur Hirnforschung. Durch das Modell vom "potential space" (Winnicott) und dem "Dritten" (Benjamin) wird das Dialogmodell erweitert und in Beziehung gesetzt mit der Theorie der Selektion neuronaler Gruppen (Edelman). Im Mittelpunkt steht dabei die Rolle transmodaler Wechselseitigkeit. Der Zustand des entgleisten Dialogs durch Verlust des "Spiel-Raums" wird anhand der Borderline-Struktur verdeutlicht und durch die AD(H)S-Problematik konkretisiert. Daraus ergeben sich prophylaktische und therapeutische Aspekte.

Schwerpunktthema: Die Kultur der Vielfalt

AutorIn: Verein "1% für behinderte Kinder und Jugendliche"

Copyright: © Verein "1% für behinderte Kinder und Jugendliche" 2000

Aufspieldatum: 05.08.2010

Gynäkologische Versorgung von Frauen mit Behinderungen: eine reine Glückssache?

Erfahrungen aus Bayern

AutorIn: Ute Strittmater

Copyright: © Verein Weibernetz e.V. 2005

Aufspieldatum: 10.05.2010

Welche Rolle spielen Ergebnisse der Hirnforschung bei der AD(H)S-Problematik?

AutorIn: Hans von Lüpke

Copyright: © Hans von Lüpke 2004

Aufspieldatum: 10.12.2009

Behinderung und Integration aus ärztlicher Sicht

AutorIn: Ernst Berger

Copyright: © Ernst Berger 2005

Aufspieldatum: 14.09.2009

Medizin - Behinderung - Integration

Gibt es einen Paradigmenwechsel?

AutorIn: Ernst Berger

Copyright: © Ernst Berger 1999

Aufspieldatum: 15.06.2009

Die Internationale Klassifikation von Behinderung der Weltgesundheitsorganisation

AutorIn: Martina Puschke

Copyright: © Verein Weibernetz e.V. 2005

Aufspieldatum: 21.04.2009

Von der Behandlung der Krankheit zur Sorge um Gesundheit

Entwicklungsförderung im Dialog

AutorInnen: Edda Janssen, Monika Aly, Hans von Lüpke, Adriano Milani-Comparetti, E. Anna Gidoni, Eckhard Jäger, Hans-Michael Straßburg, Ursula Heinze-Nießner, Regina Klaes, Renate Walthes, M. Luisa Fantini

Copyright: © Paritätisches Bildungswerk Bundesverband e.V. 1996

Aufspieldatum: 10.06.2008

Zusammenfassung: Diese Veröffentlichung enthält die erweiterte Neuauflage der Dokumentation der Fachtagung Von der Behandlung der Krankheit zur Sorge um Gesundheit. Konzept einer am Kind orientierten Gesundheitsförderung von Prof. Adriano Milani Comparetti (1985) sowie die Dokumentation der Fachtagung Entwicklungsförderung im Dialog. Überprüfung des gegenwärtigen Stands von Praxis und Forschung an der 'Leitlinie Milani' (1995).

Sprachliche Verwirrspiele - nicht nur in der Hirnforschung

Konsequenzen für Theorie und Praxis der Rehabilitation.

AutorIn: Hans von Lüpke

Copyright: © Hans von Lüpke 2006

Aufspieldatum: 02.04.2008

Die Reintegration behinderter Menschen durch Ausgliederung aus Psychiatrischen Einrichtungen - Das Wiener Deinstitutionalisierungsprojekt

AutorInnen: Ernst Berger, Paulus Hochgatterer, Katharina Leithner, Christian Maryschka, Roland Grassl

Copyright: © Ernst Berger, Paulus Hochgatterer, Katharina Leithner, Christian Maryschka, Roland Grassl 2006

Aufspieldatum: 19.11.2007

Zusammenfassung: In den Jahren 1997 - 2001 übersiedelte die letzte Gruppe behinderter Menschen aus psychiatrischen Institutionen in gemeinwesenintegrierte Wohnformen in Wien. Dies war der abschließende Teil eines Prozesses, der 1979 formuliert und 1986 in Angriff genommen wurde. Die Evaluationsstudie umfasst einen retrospektiven Teil, der sich auf Übersiedlungen früherer Jahre bezieht und einen prospektiven Teil, der die letzte Phase der Übersiedlung begleitet hat. Die Evaluationsstudie beschreibt Klientenmerkmale, psychiatrischen Befund sowie Merkmale der Lebensqualität. Es zeigte sich, dass die Übersiedlungsperiode der Deinstitutionalisierung organisatorisch und inhaltlich gut bewältigt wurde, zu einer Erhöhung der Lebensqualität de betroffenen Menschen beigetragen und keine anhaltende Verschlechterung psychopathologischer Befunde bewirkt hat.

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