Behinderte in Familie, Schule und Gesellschaft (5/2001) (9 Beiträge)

Schweben und frei sein

Tauchen mit Behinderung

AutorIn: Peter Rudlof

Copyright: © Peter Rudlof 2001

Aufspieldatum: 27.07.2009

Zusammenfassung: Was in den USA schon seit fast 20 Jahren praktiziert wird, beginnt hierzulande sich erst zu entwickeln: Tauchen mit Behinderung. Als Freizeitsport, zur Therapie und als Brücke zur sozialen Integration. Die theoretische Grundlage dafür sind die Richtlinien der Handicapped Scuba Association (HSA). Weltweit gibt es schon rund 2000 danach ausgebildete Personen. 500 davon leben in Deutschland. In Österreich schließen dieser Tage die ersten behinderten Menschen ihre HSA-Taucherausbildung ab.

Pädagogische Schlussfolgerungen

- aus der Analyse autobiographischer Berichte von Menschen mit autistischer Behinderung über ihre Probleme, Blickkontakt zu halten

AutorIn: Brita Schirmer

Copyright: © Brita Schirmer 2001

Aufspieldatum: 10.06.2008

Zusammenfassung: "Dinge direkt anzusehen raubt ihnen oft jegliche Wirkung und Bedeutung." (Williams, 1994, 296) Der fehlende Blickkontakt ist eines der bekanntesten Symptome einer autistischen Behinderung. Da der Blickkontakt von großer Bedeutung für die Gestaltung sozialer Beziehungen ist, wird sein Fehlen häufig als soziales Desinteresse gewertet. Entsprechend gilt seine Herstellung als ein wichtiges pädagogisches und therapeutisches Ziel.

Verschieden und gleich!

Als Leitprinzip für die Theorie und Praxis sozialer Arbeit mit Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen

AutorIn: Monika Schumann

Copyright: © Monika Schumann 2001

Aufspieldatum: 07.06.2006

Aus Grolls Skizzenbuch

Die Hunde von Piräus

AutorIn: Erwin Riess

Copyright: © Erwin Riess 2001

Aufspieldatum: 11.05.2006

Lieber lebendig als normal

Ein-Blick in die "Besonderheiten" der Lebenswelt-orientierten Integrativen Wohngemeinschaft (LIW)

AutorIn: Jo Jerg

Copyright: © Jo Jerg 2001

Aufspieldatum: 29.03.2006

Zusammenfassung: Die Lebensweltorientierte Integrative Wohngemeinschaft (LIW) ist ein neues Wohnangebot in der Behindertenhilfe, in der erwachsene Menschen mit und ohne Behinderung zusammenleben (Im folgenden Text wird bewusst die stigmatisierende Kennzeichnung Behinderung vermieden und der Begriff der Assistenz bzw. Assistenzbedarf gewählt.) Die LIW versteht sich als eine Wohnform, die den Weg zu einer teilhabenden Gesellschaft, die Selbstbestimmung und individuelle Freiheiten ermöglicht, mit aufzubauen versucht - immer aber auch mit dem Wissen, dass Inklusion ein Prozess des Auf und Ab und nur in engmaschigen Netzwerken zu entwickeln ist.

Der Mini-Freak

Teil 10 c

AutorIn: Franz-Joseph Huainigg

Copyright: © Franz-Joseph Huainigg 2001

Aufspieldatum: 14.03.2006

Zusammenfassung: Seit einer Impfung im Babyalter ist Franz-Joseph Huainigg gelähmt und ein "Mini-Freak". In der zehnteiligen Serie erzählt er von seiner Kindheit, die er krabbelnd auf dem Boden verbrachte, seinen ersten Schritten mit Stützapparaten im Gehbarren eines Rehabilitationszentrums, von der Sehnsucht geliebt zu werden, bis hin zum ersten "Frühlingserwachen". Erinnerungen und Geschichten, die das Leben schrieb.

Vorwort - Bewegung statt Fitness

AutorIn: Josef Fragner

Copyright: © Josef Fragner 2001

Aufspieldatum: 13.09.2005

Leistungssport im Behindertensport

Widerspruch oder Herausforderung?

AutorIn: Andrea Scherney

Copyright: © Andrea Scherney 2001

Aufspieldatum: 23.08.2005

Zusammenfassung: Behinderung ist kein Schicksal, sondern eine Herausforderung, die zu neuen Begabungen lockt. Menschen mit Handicaps sind heute keine bemitleidenswerten Geschöpfe mehr, sondern selbstbewusste Individuen, die mit einem Bein oder auf vier Rädern fest im Leben stehen und dabei häufig ganz besondere Fähigkeiten entwickeln. Heute sind auf vielen Gebieten Anzeichen einer Wende zu beobachten, welche den Begriff der Behinderung in einen neuen Interpretationszusammenhang rückt und ihn eines Tages womöglich gänzlich eliminieren wird. Dringend erforderlich ist eine Veränderung des Stellenwerts des Behindertenleistungssports in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, wobei mit konsequenter Aufklärungsarbeit und Berichterstattung alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden müssen, um mehr in Richtung aktiven und gezielten Lobbyismus zu arbeiten.

Das spontan Bewegte ist also das Lebendige!

Thesen und Gedanken zum Thema Bewegung, Spiel und Sport mit Menschen mit Behinderungen

AutorIn: Beatrix Eder-Gregor

Copyright: © Beatrix Eder-Gregor 2001

Aufspieldatum: 11.07.2005

Zusammenfassung: Ausgehend von der Bedeutung von Bewegung, Spiel und Sport für den Menschen im allgemeinen - als Wesen des Lebendigen - werden Ziele, Inhalte und Methoden von Bewegungsangeboten für Menschen mit Behinderungen dargestellt und hinterfragt. Die Notwendigkeiten und Möglichkeiten der Bewegung als ein grundlegendes Medium zur Förderung der Persönlichkeitsbildung und des sozialen Lernens, der Integration und der Selbstbestimmung stehen im Mittelpunkt der Ausführungen.

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