Behinderte in Familie, Schule und Gesellschaft (4/5/1999) (8 Beiträge)

Persönliche Zukunftskonferenzen

Unterstützung für individuelle Lebenswege

AutorInnen: Ines Boban, Andreas Hinz

Copyright: © Ines Boban, Andreas Hinz 1999

Aufspieldatum: 10.04.2014

Zusammenfassung: Zukunftskonferenzen haben in diversen Konstellationen klärende, orientierende und bestärkende Funktion: in Krisen, vor Übergangsphasen, während des Schullebens, in außer- und nachschulischen Situationen. In Nordamerika entwickelte Verfahren erweisen sich hierfür als hilfreich. Die Beteiligung der betroffenen Person selbst an einem runden Tisch mit ihren Eltern und anderen für die Situation wichtigen ExpertInnen (z.B. MitschülerInnen, FreundInnen, PädagogInnen) ermöglicht die Veränderung ihrer Rolle: In der gemeinsamen Reflexion der Situation und der Planung von Zielen und nächsten Schritten wird sie zum aktiven Subjekt und bringt ihre Sicht für die Gestaltung der eigenen Zukunft im Rahmen eines kooperativen Prozesses ein.

Kompetente Eltern

Vergessen in der Professionalität der Behindertenarbeit ?

AutorInnen: Georg Theunissen, Birgit Garlipp

Copyright: © Georg Theunissen, Birgit Garlipp 1999

Aufspieldatum: 23.01.2007

Zusammenfassung: In der Vergangenheit war es in der Behindertenhilfe und Heilpädagogik eine weitverbreitete Gepflogenheit, Eltern behinderter Kinder weithin nur im Lichte von Hilflosigkeit, Inkompetenz, Betreuungs-, Behandlungs- und Belieferungsbedürftigkeit zu betrachten. Daß Eltern "Experten in eigener Sache" sein können, war für viele therapeutisch und pädagogisch Tätige kaum vorstellbar. Deshalb ist es wichtig, "kleine Erfolgsgeschichten", Empowerment-Prozesse von Eltern vorzustellen, durch die sowohl professionelle als auch betroffene Eltern lernen können.

Schwerpunktthema: Modelle der Kooperation

Verein "1% für behinderte Kinder und Jugendliche"

AutorInnen: Ines Boban, Andreas Hinz, Claudia Niedermair, Elisabeth Tschann, Brigitta Aubrecht, Barbara Oberndorfer, Volker Schönwiese, Georg Theunissen, Birgit Garlipp, Klaus Hasemann, Felix Mattmüller

Copyright: © Verein "1% für behinderte Kinder und Jugendliche" 1999

Aufspieldatum: 23.01.2007

Eltern beraten Eltern

Ein Pilotprojekt von Integration:Österreich stellt sich vor

AutorInnen: Brigitta Aubrecht, Barbara Oberndorfer, Volker Schönwiese

Copyright: © Brigitta Aubrecht, Barbara Oberndorfer, Volker Schönwiese 1999

Aufspieldatum: 22.01.2007

"Ich möchte arbeiten" - Der Unterstützungskreis

AutorInnen: Claudia Niedermair, Elisabeth Tschann

Copyright: © Claudia Niedermair, Elisabeth Tschann 1999

Aufspieldatum: 06.11.2006

Zusammenfassung: Unterstützungskreise sind ein Element im Konzept der persönlichen Zukunftsplanung. Im Projekt SPAGAT - einem vom Land Vorarlberg und der EU finanzierten Pilotprojekt zur Erprobung der Eingliederung von Jugendlichen mit schweren Behinderungen in die Arbeitswelt - entwickelte er sich zum Kern, zur Drehscheibe des Eingliederungsprozesses.

Das K.R.E.I.S.-Verfahren

AutorIn: Klaus Hasemann

Copyright: © Klaus Hasemann 1999

Aufspieldatum: 12.09.2006

Zusammenfassung: An der Förderung behinderter und von Behinderung bedrohter Kinder sind in der Regel mehrere Fachpersonen verschiedener Profession beteiligt. Deren Arbeit ist um so erfolgreicher, je besser das Zusammenspiel zwischen ihnen untereinander und mit der betroffenen Familie funktioniert. Das Verfahren, über das hier berichtet wird (K.R.E.I.S. = Kooperative Reflexion zwischen Eltern und interdisziplinären Systemen), ist eine Methode, um die interdisziplinäre Zusammenarbeit unter systematischer Einbeziehung der Eltern nachhaltig zu verbessern. Entscheidendes Merkmal des Verfahrens ist die Strukturierung der Gespräche zwischen den Fachpersonen und mit den Eltern durch Einbeziehung einer "neutralen" Moderation unter Beachtung bestimmter Regeln.

"Ich möchte arbeiten"- Portraits von sechs Jugendlichen

AutorInnen: Claudia Niedermair, Elisabeth Tschann

Copyright: © Claudie Niedermair, Elisabeth Tschann 1999

Aufspieldatum: 17.08.2006

Zusammenfassung: "Ich möchte arbeiten." Diesen Wunsch formulierten die Jugendlichen mit schweren Behinderungen vor zwei Jahren - gegen Ende ihrer Schulzeit - genauso selbstverständlich wie ihre nichtbehinderten MitschülerInnen. Damit war der Auftrag an die Erwachsenen klar definiert. Mit sechs Portraits von Jugendlichen soll aufgezeigt werden, wie sich dieser Wunsch entwickelt hat, was realisiert werden konnte.

Freiheit und Solidarität durch Demokratie

AutorIn: Felix Mattmüller

Copyright: © Felix Mattmüller 1999

Aufspieldatum: 20.09.2005

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