Behinderte in Familie, Schule und Gesellschaft (4/5/1998) (6 Beiträge)

Behindertsein I- Bedeutung und Würde aus eigenem Recht

oder: Die Unantastbarkeit des menschlichen Lebens als Postulat der Vernunft

AutorIn: Fredi Saal

Copyright: © Fredi Saal 1998

Aufspieldatum: 18.09.2006

Zusammenfassung: Diesem Essay liegt ein langer, leidenschaftlich geführter Briefwechsel zugrunde. Ausgelöst wurde er durch die eher beiläufige Bemerkung eines einflußreichen Rehabilitations Fachmanns: Man müsse den Begriff der Arbeit so weit fassen, daß in ihm auch die tägliche Anstrengung des Schwerstmehrfachbehinderten in der Lebensbewältigung seinen Niederschlag finde. Denn: Arbeit schaffe Bedeutung. Im Gegensatz zur ursprünglichen, jeden Menschen a priori zufallenden Würde bedürfe die Bedeutung der Zuweisung durch den Anderen. Und: Dem Individuum komme der Rang uneingeschränkter Würde zu, niemals jedoch jener des Wertes. Dieser bleibe allem nichtmenschlichen Dasein vorbehalten.

Wege in die Arbeitswelt

AutorInnen: Hartmut Sturm, Volker Glenz

Copyright: © Hartmut Sturm, Volker Glenz 1998

Aufspieldatum: 21.08.2006

Zusammenfassung: Wie können Jugendliche mit einer geistigen Behinderung unter den Bedingungen einer Gesamtschule sinnvoll auf den Übergang von der Schule in die Arbeitswelt vorbereitet werden? Diese Frage stellte sich in den Integrationsklassen an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Hamburg. Gemeinsam mit der Berufsschule Eidelstedt wurde das Konzept der Integrativen Förderungslehrgänge erarbeitet: in integrativen Prozessen sollte nicht nur die Entwicklung der Persönlichkeit gefördert, sondern auch die Freude am Lernen erhalten bleiben. Damit fand die erfolgreiche Integrationsarbeit in der Sekundarstufe I ihre Fortsetzung.

Integrationsbewegung in der Sackgasse?

AutorIn: Monika Haider

Copyright: © Monika Haider 1998

Aufspieldatum: 30.03.2005

"Ich möchte arbeiten" - Zur Gestaltung integrativer Übergänge zwischen Schule und Berufswelt für Jugendliche mit schweren Behinderungen

AutorIn: Claudia Niedermair

Copyright: © Claudia Niedermair 1998

Aufspieldatum: 30.03.2005

Zusammenfassung: Die ersten Jugendlichen aus zwei Integrationsklassen in Vorarlberg haben heuer, im Sommer 1998, die Schule beendet und stehen damit auf der Schwelle in einen neuen Lebensabschnitt. Im Pilotprojekt SPAGAT sollen die integrativen Prozesse fortgeführt und jugendliche SchulabgängerInnen mit schweren Behinderungen in die Arbeitswelt eingegliedert werden. Da der Brückenbau in die nachschulische Welt für alle Jugendlichen mit und ohne Benachteiligung in der Schule beginnen muß, startete das Projekt bereits im vergangenen Schuljahr mit einer intensiven Zusammenarbeit zwischen Schule, Eltern und Institut für Sozialdienste.

Erleben von Berufstätigkeit

AutorInnen: Alfred Schabmann, Christian Klicpera

Copyright: © Alfred Schabmann, Christian Klicpera 1998

Aufspieldatum: 30.03.2005

Vorwort - Ich möchte arbeiten!

AutorIn: Josef Fragner

Copyright: © Josef Fragner 1998

Aufspieldatum: 23.03.2005

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