Behinderte in Familie, Schule und Gesellschaft (4/5/2000) (6 Beiträge)

Schwerpunktthema: Die Kultur der Vielfalt

AutorIn: Verein "1% für behinderte Kinder und Jugendliche"

Copyright: © Verein "1% für behinderte Kinder und Jugendliche" 2000

Aufspieldatum: 05.08.2010

Unterstützte Kommunikation in der Praxis

AutorIn: Ursi Kristen

Copyright: © Ursi Kristen 2000

Aufspieldatum: 05.08.2010

Zusammenfassung: Auch wenn sie nicht oder kaum sprechen können, so haben sie doch eine Menge zu sagen: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die sich aufgrund einer angeborenen oder erworbenen Behinderung nicht oder kaum über die Lautsprache verständigen können. Sie finden über Unterstützte Kommunikation neue Wege zu einer besseren Verständigung. Durch das Zeigen auf Fotos, durch eine einfache Gebärde oder über das Drücken einer Taste können Fragen gestellt, Wünsche ausgedrückt und Kommentare formuliert werden. Voraussetzung ist, dass auch ihre Gesprächspartner bereit sind, neue Wege zu gehen.

Neue Nachbarschaften

Neurobiologie im psychosozialen Kontext

AutorIn: Hans von Lüpke

Copyright: © Hans von Lüpke 2000

Aufspieldatum: 31.10.2006

Zusammenfassung: In zunehmendem Maße werden psychosoziale Probleme deterministisch auf genetische und neurobiologische Phänomene reduziert. Genaueres Hinsehen zeigt jedoch, dass diese Perspektive von den Naturwissenschaften am wenigsten gestützt wird. Gerade neuere Genetik und Neurowissenschaft sind psychosozialen Zusammenhängen gegenüber wesentlich offener als manche traditionellen psychodiagnostischen und therapeutischen Konzepte. Die daraus sich ergebenden Modelle von "Störung" mit ihren diagnostischen und therapeutischen Konsequenzen sollen diskutiert werden.

Ideologie, Vielfalt und Kultur

Vom Homo sapiens sapiens zum Homo amantis. Eine Verpflichtung zum Handeln

AutorIn: Miguel López Melero

Copyright: © Miguel López Melero 2000

Aufspieldatum: 17.08.2006

Zusammenfassung: Alle menschlichen Lebewesen gehören der selben Art an und haben den gleichen Ursprung. Sie werden mit der gleichen Würde und dem gleichen Recht geboren und alle stellen einen Teil der gesamten Menschheit dar. Alle Individuen und Gruppen haben das Recht, sich in ihrer Eigenheit zu achten und von anderen geachtet zu werden.

Grundfragen der Arbeit in der Behindertenpädagogik

AutorIn: Volker Schönwiese

Copyright: © Volker Schönwiese 2000

Aufspieldatum: 24.08.2005

Der gesellschaftliche Wandel

und die Notwendigkeit einer wertgeleiteten Heilpädagogik in der Erziehung von Menschen mit Behinderungen

AutorIn: Urs Haeberlin

Copyright: © Urs Haeberlin 2000

Aufspieldatum: 11.07.2005

Zusammenfassung: Ich verstehe Heilpädagogik als Pädagogik für Benachteiligte. Sie ist dem Grundsatz verpflichtet, dass alle Menschen Anspruch auf Erziehung und Bildung haben. Der Grundsatz gilt selbstverständlich auch für Menschen mit schweren und schwersten geistigen und körperlichen Behinderungen. Der in unserer Kultur überlieferte elitäre Bildungsbegriff ist für so verstandene Heilpädagogik unhaltbar. Bildung beginnt bei jeder sich entwickelnden zwischenmenschlichen Beziehung, auch wenn sie nicht sprachlich unterstützt ist.

zum Textanfang | zum Seitenanfang | zur Navigation