Begleitung (54 Beiträge, Seite 2/6)

Die steirische Arbeitsassistenz

"Leistungsspektrum und Erfolge"

AutorInnen: Silvia Paierl, Eva-Christina Seiler

Copyright: © Institut für Arbeitsmarktbetreuung und -forschung 2008

Aufspieldatum: 16.10.2013

Das fragile Gebäude der Selbstbestimmung

Ein Plädoyer für weniger Lösungen und mehr Ambivalenzen zur Stärkung des Leitziels der Selbstbestimmung in der Begleitung von Menschen mit Behinderung

AutorIn: Livia Heinl

Copyright: © Livia Heinl 2012

Aufspieldatum: 29.05.2013

Zusammenfassung: Begleitung von Menschen mit sogenannter schwerer geistiger Behinderung in Einrichtungen scheint derzeit durchgängig unter dem Leitgedanken der Selbstbestimmung zu stehen. Dabei findet sie sich jedoch in dem Dilemma wieder, dass Fremdbestimmung nicht als schlichtes Gegenteil von Selbstbestimmung, sondern paradoxerweise bis zu einem gewissen Grad auch als unabkömmlicher Teil von Selbstbestimmung betrachtet werden muss. Begleitung kann nur unter dem Anspruch stehen, unangemessene Fremdbestimmung zu verhindern, jedoch ist in unzähligen Alltagssituationen in keinster Weise eindeutig bestimmbar, ob sie tatsächlich unangemessen ist oder doch eigentlich indirekt zu Selbstbestimmung beiträgt. Dies führt - so eine hier vertretene These - bei einem simplifizierenden Umgang mit praxisnahen Fragen in Bezug auf das Dilemma von Selbst- und Fremdbestimmung zu einer beliebig weit dehnbaren Blase, in der durch die oftmalige Unbestimmbarkeit von unangemessener Fremdbestimmung letztlich wieder beinahe jede Form von Fremdbestimmung möglich und legitimierbar wird. Daher gilt es, sich der Frage von Selbst- und Fremdbestimmung zu nähern ohne dabei zu versuchen, Unbestimmbares zu bestimmen. Zu diesem Zwecke wird versucht, mittels der Ambivalenzen und Dilemmata, in welchen sich Begleitung befindet, zu einer konsequent praxisnahen Darstellung von Selbstbestimmung zu kommen, die diese als unumstößliches Recht stärkt und verfestigt, dabei aber paradoxerweise dennoch die Unmöglichkeit der widerspruchsfreien Umsetzung dieser in sich integriert. Im Zuge dessen wird eine Etablierung von Konzeptionen "defizitbasierter" und "willkürlicher" Fremdbestimmung vorgeschlagen, um trotz der Unmöglichkeit der Bestimmung von Unangemessen-Sein potentiell unangemessene Fremdbestimmung greifbarer zu machen und ihre Zurückdrängung zu forcieren.

Frauen mit geistiger Behinderung begleiten, die sexuelle Missbrauchserfahrungen erlebten

AutorIn: Sabrina Eckl

Copyright: © Sabrina Eckl 2012

Aufspieldatum: 17.04.2013

Behindert

Über die Enteignung von Körper und Bewußtsein

AutorIn: Ernst Klee

Copyright: © S. Fischer Verlag 1980

Aufspieldatum: 16.06.2010

Hilfe zur Selbständigkeit

Projekt mobile Ergotherapie, Wien

AutorIn: Ursula Stockert

Copyright: © Jugend und Volk 1982

Aufspieldatum: 16.06.2010

Normalisierungsprinzip und Parteilichkeit als Leitideen in der Behindertenarbeit

Begleitung und Unterstützung körperbehinderter Menschen am Beispiel der Caritas Tagesstätte für schwerst körperbehinderte Erwachsene

AutorIn: Monika Ommerle

Copyright: © Monika Ommerle 1999

Aufspieldatum: 16.06.2010

Zusammenfassung: Normalisierungsprinzip und Parteilichkeit als Leitideen in der Behindertenarbeit. Diese Prinzipien sozialarbeiterischen Handelns werde ich als Alternativen zu den Konzeptionen der traditionellen Rehabilitationseinrichtungen vorstellen. Durch die Umsetzung dieser Prinzipien soll körperbehinderten Menschen die Möglichkeit eröffnet werden, selbstbestimmt leben zu können. Selbstbestimmt leben heißt in diesem Kontext, ein Leben ohne Fremdbestimmung, ein eigenständiges Leben außerhalb vollstationärer Einrichtungen, nach eigenen Wünschen und Vorstellungen zu führen. Der behinderte Mensch bleibt dann nicht länger in der Rolle des passiven Empfängers von Hilfeleistungen, sondern wird aktiver und kritischer Konsument von Dienstleistungen. Darstellen werde ich dieses Konzept am Beispiel der Caritas Tagesstätte für schwerst körperbehinderte Erwachsene, die den Betroffenen auf dem Weg zu einem selbstbestimmten Leben die nötige Unterstützung und Begleitung anbietet. Dort können sowohl alltagspraktische Fähigkeiten als auch soziale Schlüsselkompetenzen erworben werden, die für ein selbstbestimmtes Leben erforderlich sind. Das sozialarbeiterische Handeln der Tagesstätte orientiert sich dabei an der ökosozialen Theorie von Wendt als Handlungskonzept, das den Menschen nicht isoliert, sondern in Abhängigkeit zu seiner Umwelt betrachtet. Parallel dazu dient die Netzwerkarbeit als ganzheitlicher Ansatz für Unterstützungsleistungen. Praktisch umgesetzt werden diese Theorien durch das Empowerment-Konzept, das die betroffenen Menschen zur Eigeninitiative befähigt.

Betreuungsqualität in Kindergärten und Kindertageseinrichtungen

- Fragen, Antworten und weiße Flecken -

AutorIn: Maria Kron

Copyright: © Si:So - Siegen:Sozial 1999

Aufspieldatum: 25.05.2010

Qualitäts- und Prozeßmanagement innerhalb der psychosozialen Betreuung

Transfer für die Integrationsarbeit

AutorInnen: Bernhard Dobbe, Erich Hildenbrand

Copyright: © Bernhard Dobbe, Erich Hildenbrand, 1998

Aufspieldatum: 25.05.2010

Aggressionen im Vorschulalter

Eine kritische Betrachtung der kindlichen Verhaltensauffälligkeit

AutorIn: Katharina Allgeuer

Copyright: © Katharina Allgeuer, März 1998

Aufspieldatum: 27.07.2009

GEMEINSAM EIN STÜCK DES WEGES GEHEN

Familienbegleitung in der Frühförderung unter besonderer Berücksichtigung der Beziehung zwischen Eltern und Frühförderin

AutorIn: Cornelia Köll-Senn

Copyright: © Cornelia Köll-Senn 2003

Aufspieldatum: 29.04.2009

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