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Politische Teilhabe von Menschen mit Lernschwierigkeiten am Beispiel der Demokratiewerkstatt in Wien

AutorIn: Natalia Postek

Copyright: © Natalia Postek 2009

Aufspieldatum: 05.08.2010

Zusammenfassung: Im Rahmen der Arbeit wurde das Themengebiet der politischen Teilhabe von Menschen mit Lernschwierigkeiten erarbeitet. Die Arbeit lässt sich den Disability Studies verorten. Im theoretischen Teil setzte ich mich mit den für die Arbeit zentralen Begrifflichkeiten und Maßnahmen auseinander. Hierbei konnten Forschungslücken im Bezug auf die Teilhabe und im Speziellen auf die politische Teilhabe von Menschen mit Lernschwierigkeiten beobachtet werden. Im empirischen Teil wurde einerseits eine Artefakteanalyse von Dokumenten aus der und um die Demokratiewerkstatt, andererseits eine Auswertung problemzentrierter Interviews vorgenommen. Die Arbeitsmethode des empirischen Teils war die Grounded Theory, welche gewählt wurde, da sie sich zur Erarbeitung eines neuen Themengebiets gut eignet. Zur Auswertung wurde das Programm Atlas.ti verwendet. In der Arbeit wurde eine bereits bestehende politische Teilhabe von Menschen mit Lernschwierigkeiten beobachtet, wonach diese Unterschriftenlisten machten, Flashmobs veranstalteten sowie mit Politikern und Politikerinnen Kontakt aufnahmen. Als Hürden dieser Teilhabe wurden die gesellschaftlichen Rollenbilder, welche Menschen mit Lernschwierigkeiten zugeschrieben werden, gesehen. Die Demokratiewerkstatt, welche untersucht wurde, erwies sich als eine unterstützende Maßnahme der politischen Teilhabe von Menschen mit Lernschwierigkeiten, indem diese eine Vernetzung der unterschiedlichen Selbstvertretungsgruppen, eine Öffentlichkeitsarbeit sowie einer Wahrnehmung der Anliegen von Menschen mit Lernschwierigkeiten forciert. Die Arbeit eröffnet somit ein neues Themengebiet, welches in anderen Arbeiten genauer erarbeitet werden kann.

Disability Studies contra Integration

AutorIn: Hans Wocken

Copyright: © Hans Wocken 2009

Aufspieldatum: 12.07.2010

Zusammenfassung: : Der Beitrag ist eine Replik auf den Aufsatz von Bruhn/Homann, die in einer "Streitschrift" zwölf Gründe für das "Scheitern" der Integrationspädagogik benennen. Die Erwiderung bemängelt eine hinreichende Literaturkenntnis, fehlende soziologische Phantasie und einen unrealistischen Reformhorizont. Darüber hinaus werden auch grundlegende Thesen des Wissenschaftsansatz Disability Studies wie soziales Modell, Ablehnung therapeutischer Interventionen, Einführung eines verpflichtendes Unterrichtsfaches Gebärdensprache und die Fundamentalopposition gegen Behinderten- und Integrationspädagogik kritisch erörtert.

Vorwort - Geschlecht: behindert

AutorIn: Josef Fragner

Copyright: © Josef Fragner 2001

Aufspieldatum: 16.06.2010

Die Salamanca Erklärung und der Aktionsrahmen zur Pädagogik für besondere Bedürfnisse

AutorIn: UNESCO

Copyright: © UNESCO 1994

Aufspieldatum: 21.04.2010

Voraussetzungen von Integration

Überwindet Integration im pädagogischen Feld die Be- und Aussonderung und welche Konsequenzen ergeben sich für das pädagogische Handeln im Kontext der Strukturierung von Lern- und Lebensfeldern?

AutorIn: Christian Klapp

Copyright: © Christian Klapp 2009

Aufspieldatum: 01.02.2010

Zusammenfassung: In dieser Arbeit wird Integration als Wiederherstellung des Menschen in der Menschheit (Seguin) dargestellt. Dabei wird zunächst auf Entwicklungspsychologische Zusammenhänge eingegangen und die Besonderung von einzelnen Menschengruppen in Frage gestellt. Da Integration nicht an sich notwendig wird, folgt eine kurze Betrachtung der Zusammenhänge vor denen sich Integration heute realisieren soll. Abschließend wird auf die aktuelle Debatte um Integration und Inklusion eingegangen sowie Möglichkeiten zur Überwindung des Ausschlusses von marginalisierten Gruppen aufgezeigt.

Schwachsinnig in Salzburg

Zur Geschichte einer Aussonderung

AutorIn: Inghwio aus Schmitten

Copyright: © Inghwio aus der Schmitten 1985

Aufspieldatum: 22.09.2009

Zusammenfassung: Sie halten ein in vieler Hinsicht außergewöhnliches Produkt engagierter Forschungstätigkeit in Händen. Salzburggeschichtlich faszinierend und wissenschaftshistorisch auf der Höhe der Zeit verführt Sie dieses Buch 'ganz nebenbei' zur kritischen Auseinandersetzung mit oft ausgeblendeten gesellschaftlichen Vorgängen. Leicht verständlich, beinahe romanhaft, erhellt es exemplarisch und facettenreich die Entfaltung des Verhältnisses von 'Normalen' und 'Abnormalen.' Inghwio aus der Schmitten schildert diese Entwicklung von der 'Entdeckung' des Schwachsinns bis zu seiner 'Ausmerzung' im Nationalsozialismus. Zusammenfassungen am Ende der einzelnen Kapitel erleichtern dabei den Blick über die Fülle des Materials. Volker Schönwieses Nachwort erweitert das Werk durch seinen ungeschminkt direkten Bezug auf die gegenwärtige Realität behinderter Menschen. Ein Buch, das unseren heutigen entfremdeten Alltag des Umgangs Nichtbehinderter mit Behinderten in Frage stellt und zugleich einen wesentlichen Beitrag zum (Selbst-)Verständnis der Ausgesonderten wie der Aussonderer leistet. Ein Buch also für historisch Interessierte, im sozialen und Bildungsbereich Tätige und alle jene, die Lust an aufklärendem Wissen verspüren.

Leben mit dem Stigma: Identitätsbildung körperbehinderter Menschen als Verarbeitung von idealisierenden und entwertenden Stereotypen

AutorIn: Rebecca Maskos

Copyright: © Rebecca Maskos 2004

Aufspieldatum: 15.10.2008

Disability Mainstreaming

AutorIn: Katrin Grüber

Copyright: © Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft 2007

Aufspieldatum: 19.08.2008

Zusammenfassung: Disability Mainstreaming ist ein relativ junger Begriff, der in der deutschen Diskussion bisher kaum gebräuchlich ist. Er lehnt sich implizit und explizit an Gender Mainstreaming an, das 1995 im Zusammenhang mit Entwicklungspolitik auf die internationale politische Agenda kam und in den Folgejahren auch in Deutschland in fast allen Politikbereichen eingeführt wurde. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend lässt sich bei der Umsetzung von Gender Mainstreaming von dem dafür eingerichteten GenderKompetenzZentrum unterstützen. (www.gender-mainstreaming.net) Es gibt also bereits Erfahrungen mit Gender Mainstreaming, auf die bei der Implementierung von Disability Mainstreaming zurückgegriffen werden kann.

"Geistigbehinderte gibt es nicht!"

Zum Verhältnis von Menschenbild und Integration

AutorIn: Georg Feuser

Copyright: © Georg Feuser 1996

Aufspieldatum: 17.06.2008

Stigmatisierung 1+2 - Zur Produktion gesellschaftlicher Randgruppen

AutorInnen: Manfred Brusten, Jürgen Hohmeier

Copyright: © Hermann Luchterhand Verlag 1975

Aufspieldatum: 10.06.2008

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