Berufsausbildung (78 Beiträge, Seite 5/8)

Übergänge professionell gestalten

Beitrag für die HT 2011

AutorInnen: Horst Biermann, Manfred Weiser

Copyright: © Horst Biermann, Manfred Weiser 2011

Aufspieldatum: 24.04.2012

Zusammenfassung: Die Frage der Übergänge wird in der Beruflichen Bildung und in der Rehabilitationspädagogik vor allem in lebensspezifischen Abläufen betrachtet. Eine biografische Sichtweise findet sich üblicherweise auch in der Frauenforschung oder Erwachsenenbildung. Kinder mit erhöhtem Förderbedarf besuchen Kindergärten, gemeinsamen Unterricht in der Regelschule oder eben Sonderschulen bevor sie über berufliche Vorbereitungsmaßnahmen, anschließende Ausbildungsprogramme dann mit Unterstützung in den allgemeinen Arbeitsmarkt oder in beschützende Arbeit eingefügt werden. Sozialpädagogische oder therapeutische Betreuung begleiten die ambulanten oder stationären Maßnahmen. Die Gestaltung der Übergänge erfolgt in der Regel unter institutionell-organisatorischen, nicht aber wie im Folgenden thematisiert, unter professionstheoretischen Aspekten.Der Fokus richtet sich dabei nicht auf Lebensphasen und typische biografische Übergänge, sondern auf rehabilitationsspezifische Differenzierungen. Auch hier finden sich Übergänge zum Beispiel zwischen betrieblicher Ausbildung und Berufsschule, sozialpädagogischer Begleitung, therapeutischen Angeboten, Herkunftsfamilie, stationären und ambulanten Maßnahmen. Übergänge werden als solche aber kaum thematisiert. Wir vermuten, dass auch diese Übergänge zu Barrieren für die Entwicklung der Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden können. Dies vor allem dann, wenn sie unterschiedlichen Professionsverständnissen begegnen, die nicht auf einander abgestimmt sind. Das Ziel des Beitrags ist es, einen Diskussionsbeitrag zum rehabilitationsspezifischen Professionalitätsverständnis zu leisten, das die gemeinsamen professionellen Grundlagen ebenso benennt wie die notwendigen Differenzierungen zwischen denen am Rehabilitations- und Berufsbildungsprozess beteiligten Berufsgruppen.Die Situationsanalyse zeigt einen erheblichen Mangel an beruflichen Rehabilitationspädagogen. Im Zuge der Etablierung von BA-MA Studiengängen plädieren wir für eine Doppelqualifizierung von Ausbildern, Berufsschullehrern, Sozialpädagogen, aber auch Medizinern und Verwaltungsfachleuten im Rahmen eines Weiterbildungs-Masters.

Übergang Schule-Beruf:

Analysen betrieblicher Rekrutierung junger Menschen mit Behinderung in der Automobilbranche

AutorInnen: Mathilde Niehaus, Thomas Kaul, Frank Menzel

Copyright: © Mathilde Niehaus, Thomas Kaul, Frank Menzel 2011

Aufspieldatum: 22.03.2012

Zusammenfassung: Der Übergang von der Schule in das Arbeitsleben verläuft für Jugendliche mit Behinderung selten geradlinig. Nur wenigen Absolventinnen und Absolventen von Förderschulen gelingt es, unmittelbar nach Erlangung eines qualifizierten Schulabschlusses einen Ausbildungsplatz auf dem ersten Arbeitsmarkt, also in dem dualen System von Betrieb und Berufsschule, zu erlangen. In der Fachliteratur aber auch in Modellprojekten wird die Perspektive der Jugendlichen mit Behinderung als auch die Perspektive der Betriebe auf diese Übergänge vernachlässigt. In dem Projekt "AutoMobil: Ausbildung ohne Barrieren" der Universität zu Köln sollte der Übergang Schule-Beruf insbesondere aus der Perspektive der Betriebe und der Jugendlichen analysiert werden. Hierzu wurde in enger Kooperation mit Unternehmen der deutschen Automobilbranche untersucht, welchen Barrieren Jugendliche mit Behinderung bei ihrer Suche nach einem Ausbildungsplatz begegnen und welche Erfahrungen und Einstellungen die Betriebe hindern, ihre Lehrstellen an diese Zielgruppe zu vergeben. Auf Grundlage der Ergebnisse aus der Perspektive der Jugendlichen und aus der Perspektive der betrieblichen Akteure wurden mit den beteiligten Unternehmen Angebote und Konzepte entwickelt, die Jugendlichen mit Behinderung einen barrierefreien Übergang in betriebliche Ausbildung erleichtern sollen.

Durch Kooperation zum Erfolg

Verzahnte Ausbildung mit Berufsbildungswerken

AutorIn: Niels Reith

Copyright: © Niels Reith 2010

Aufspieldatum: 22.03.2012

Zusammenfassung: Die Verzahnte Ausbildung mit Berufsbildungswerken (VAmB) ist ein besonderes Ausbildungsangebot der Berufsbildungswerke. Junge Menschen mit Behinderungen, die aufgrund der Art und Schwere der Behinderung während ihrer Ausbildung die Unterstützung eines Berufsbildungswerkes benötigen, erhalten im Rahmen von VAmB die Chance auf inklusive betriebliche Ausbildungsanteile und zukunftsfähige Teilhabe. Der folgende Beitrag gibt einen Überblick über die Hintergründe der Verzahnten Ausbildung. Er beschreibt, wie Verzahnte Ausbildung in der Praxis aussieht und welche Vorteile dadurch allen beteiligten Kooperationspartnern entstehen.

Draußen vor der Tür

Die Arbeitsmarktsituation von Menschen mit Behinderung

AutorInnen: Lisa Pfahl, Justin J.W. Powell

Copyright: © Lisa Pfahl, Justin J. W. Powell 2010

Aufspieldatum: 12.03.2012

Die Integrative Berufsausbildung in Österreich - eine Ausbildungsform für behinderte Jugendliche?!

AutorInnen: Petra Pinetz, Wilfried Prammer

Copyright: © Petra Pinetz, Wilfried Prammer 2010

Aufspieldatum: 08.11.2011

Zusammenfassung: Der Beitrag stellt die gesetzlichen Grundlagen und Rahmenbedingungen der Integrativen Berufsausbildung in der Bundesrepublik Österreich dar. Dabei wird neben der Datenanalyse auch die praktische Umsetzung vor allem in der Berufsschule zu analysieren sein und im Weiteren der Blick auf die Aus- und Weiterbildung von Berufsschullehrer/innen gelenkt. Letztlich geht es darum, Stärken und Schwächen der IBA zu identifizieren und in einer Schlussbetrachtung Empfehlungen zur qualitätsvollen Weiterentwicklung der Integrativen Berufsausbildung abzuleiten.

Der Weg in den Beruf

Qualifizierungs- und Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Lernschwierigkeiten

AutorIn: Kirsten Hohn

Copyright: © Kirsten Hohn 2009

Aufspieldatum: 19.08.2011

Zusammenfassung: Der Übergang von der Schule in den Beruf ist für junge Menschen eine entscheidende Zeit, die von einer Aufbruchstimmung, von Hoffnungen und Möglichkeiten einerseits, aber auch von Ängsten, Zweifeln und gesellschaftlichen oder persönlichen Hindernissen andererseits geprägt ist oder sein kann. Gerade die Hindernisse sind für Menschen mit Lernschwierigkeiten häufig besonders hoch. Wie kann eine Wahl für einen Berufsund Ausbildungsweg getroffen werden? Wie kann dabei ein höchst mögliches Maß an Selbstbestimmung und Teilhabe erreicht werden? Was sind die persönlichen Unterstützungsbedarfe und wie können diese mit den Förderangeboten erfüllt werden? Dies sind Fragen, die Jugendliche beim Übergang von der Schule ins Arbeitsleben ebenso beschäftigen wie Eltern und Fachkräfte.In diesem Artikel werden Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten dargestellt, die die Suche von jungen Menschen, ihren Eltern und sie begleitenden UnterstützerInnen nach dem persönlich besten Weg in den Beruf erleichtern sollen. Hierbei werden Wege der schulischen Berufsorientierung und -vorbereitung sowie nachschulische Möglichkeiten und Angebote aufgezeigt.

Berufsschule ohne Barrieren

Leitfaden für eine umfassende Barrierefreiheit in berufsbildenden Schulen

AutorIn: Isabell Grill

Copyright: © EQUAL-PROJEKT AT 2007

Aufspieldatum: 21.06.2011

Erfolgreicher Unterricht für ALLE

Unterstützung zur Umsetzung der Integrativen Ausbildung an Berufsschulen

AutorIn: Peter Wöber

Copyright: © EQUAL-PROJEKT AT 2007

Aufspieldatum: 14.06.2011

I = Q - von der Integration zur Inklusion = Qualität. Verbindliche Qualitätsprozesse in der Integrativen Berufsausbildung

Materialien für Kurzschulungen und Lehrlingsbegleitmappe - Teil I Handbuch für Berufsschullehrerinnen und Berufsschullehrer

AutorInnen: Veronika Buchsbaum, Ulrich Carl-Hohenbalken, Karin Gerbautz, Georg Grassberger, Michael Höflinger, Josef Kovaric, Heide Manhartsberger, Christine Medwed, Elisabeth Pfennigbauer, Barbara Riepl, Gerlinde Wenschitz

Copyright: © EQUAL-PROJEKT AT 2007

Aufspieldatum: 09.06.2011

Integration von Jugendlichen mit Beeinträchtigungen in den Arbeitsmarkt

Analyse der Berufsausbildungsassistenz Salzburg beim Verein Einstieg

AutorIn: Petra Fichtenbauer

Copyright: © Petra Fichtenbauer 2010

Aufspieldatum: 13.01.2011

Zusammenfassung: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema "Integration von Jugendlichen mit Beeinträchtigungen in den Arbeitsmarkt. Es wird zuerst ein Überblick über die Situation beim Übergang von Jugendlichen mit Beeinträchtigung von der Schule in den Arbeitsmarkt gegeben. Dabei werden die gesetzlichen Rahmenbedingungen für eine Integration in den Arbeitsmarkt, die Problemstellungen, mit denen Jugendliche mit Beeinträchtigung beim Einstieg in das Berufsleben konfrontiert sind, die Bedeutung von Arbeit und (drohender) Arbeitslosigkeit und die Bedeutung und Gestaltung einer Unterstützung beim Übergang Schule - Beruf erläutert. In weiterer Folge wird anhand der Berufsausbildungsassistenz Salzburg beim Verein Einstieg gezeigt, wie eine Unterstützung von Jugendlichen mit Beeinträchtigung beim Einstieg in einen Beruf in der Praxis aussehen kann, mit welchen Problemfeldern die zuständigen Personen in der Betreuung konfrontiert sind und inwieweit eine derartige Unterstützung auch zu einer Integration von Jugendlichen mit Beeinträchtigung in den Arbeitsmarkt beiträgt. Die Berufsausbildungsassistenz Salzburg beim Verein Einstieg wird aber auch einer kritischen Analyse unterzogen. Aufgrund dieser Analyse werden Schlüsse gezogen und Empfehlungen für eine Verbesserung der Unterstützung von Jugendlichen mit Beeinträchtigung beim Übergang Schule - Beruf abgegeben, damit in Zukunft die Integration von Jugendlichen mit Beeinträchtigung in den Arbeitsmarkt noch besser gelingt.

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