Gemeinsamer Unterricht (42 Beiträge, Seite 3/5)

Integrative Prozesse in einer Integrationsklasse am Gymnasium

AutorIn: Diana Appelt

Copyright: © Diana Appelt 2011

Aufspieldatum: 12.02.2013

Schulpädagogik

Einführung in ihre aktuellen Fragestellungen

AutorIn: Jakob Muth

Copyright: © Neue Deutsche Schule Verlagsgesellschaft mbH, Essen 1978

Aufspieldatum: 12.02.2013

Schulische Integration von Kindern mit einer geistigen Behinderung

Untersuchung der Entwicklung der Schulleistungen und der adaptiven Fähigkeiten, der Wirkung auf die Lernentwicklung der Mitschüler sowie der Lehrereinstellungen zur Integration

AutorInnen: Rachel Sermier Dessemontet, Valérie Benoit, Gérard Bless

Copyright: © Rachel Sermier Dessemontet, Valérie Benoit, Gérard Bless 2011

Aufspieldatum: 26.09.2012

Zusammenfassung: Der Beitrag liefert einen Überblick zum Stand der Forschung sowie Ergebnisse einer empirischen Untersuchung zur Wirksamkeit der schulischen Integration: Die Lernfortschritte der integrierten Kinder in den Schulleistungen sind mindestens gleich groß wie jene vergleichbarer Kinder in Sonderschulen. Leichte Vorteile für die Integration bestehen in der Sprache. In Bezug auf die Entwicklung der adaptiven Fähigkeiten (Lehrer- und Elterneinschätzung) bestehen keine Unterschiede zwischen den Vergleichsgruppen. Ausnahme hierzu bildet der Bereich Selbstfürsorge im häuslichen Kontext. Die Mitschüler der Regelklassen werden in ihren Lernfortschritten (Mathematik und Sprache) durch die Integration nicht benachteiligt. Insbesondere das Kompetenzgefühl der Lehrpersonen sowie ihre Erfahrungen mit integrativem Unterricht und Kontakte mit Personen mit Behinderungen im außerschulischen Kontext einerseits und die Berufserfahrung (mehr oder weniger als 20 Jahre Berufspraxis) sowie die Art der Behinderung der zu integrierenden Kinder andererseits beeinflussen die Einstellungen der Lehrpersonen zur Integration.

Inklusive Bildung erfordert Kompetenzen

Perspektiven einer inklusiven Lehrerbildung

AutorIn: Irene Demmer-Dieckmann

Copyright: © Irene Demmer-Dieckmann 2011

Aufspieldatum: 28.08.2012

Zusammenfassung: Lehrerinnen und Lehrer sollen inklusiv unterrichten, sie werden aber fast nicht dafür qualifiziert. An der TU Berlin werden entsprechende Konzepte seit zehn Jahren mit guten Erfahrungen praktiziert.

Wie SchülerInnen "Behinderung" sehen

Eine Studie in einer Bremer Koop-Klasse

AutorIn: Sandra Pohl

Copyright: © Sandra Pohl 2011

Aufspieldatum: 08.05.2012

Zusammenfassung: In der Studie wird das Bild von "Behinderung" untersucht, das Kinder in einer Bremer Koop-Klasse haben. Es handelt sich um eine zweite Grundschulklasse, in der sowohl Kinder mit Behinderung einzeln integriert sind, und die mit einer Klasse eines Förderzentrums mit SchülerInnen mit geistiger Behinderung kooperiert. Es wurde eine teilnehmende Beobachtung in den Klassen durchgeführt und vier Kinder aus beiden Klassen in Interviews zu den Themen Koop(eration) und Behinderung befragt. Es zeigt sich, wie die SchülerInnen sich die Trennung der Klassen und die "Behinderung" ihrer MitschülerInnen zu erklären versuchen und wie die Struktur der Koop-Klassen sich in Denken und Handlungen der Kinder wiederfinden lässt.

Schwere Behinderungen in der Schule

Unsere Fragen an die Erfahrung

AutorInnen: Nicola Cuomo, Jutta Schöler

Copyright: © Jutta Schöler 1989

Aufspieldatum: 19.04.2012

"Italienische Verhältnisse"

insbesondere in den schulen von Florenz

AutorIn: Jutta Schöler

Copyright: © Jutta Schöler 1987

Aufspieldatum: 26.03.2012

Der Gemeinsame Unterricht in den weiterführenden Schulen verfehlt ohne Steuerung und Implementationsstrategie das Ziel der Inklusion

AutorIn: Brigitte Schumann

Copyright: © Brigitte Schumann 2011

Aufspieldatum: 14.03.2012

Zusammenfassung: Die Erkenntnis, dass sich mit der Gliedrigkeit in der Sekundarstufe in allen Bundesländern Barrieren für ein diskriminierungsfreies gemeinsames Lernen von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen auftun, ist eigentlich nicht neu. Aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen mit Bezug auf NRW enthalten jedoch Problemanzeigen und Empfehlungen, die endlich Anlass für alle Bundesländer sein sollten, die Praxis des gemeinsamen Lernens in den weiterführenden Schulen unter dem Inklusionsgebot der UN-BRK gründlich unter die Lupe zu nehmen und bildungspolitische Weichen für eine inklusive Unterrichts- und Schulentwicklung zu stellen.

"Wenn du brummst, dann singe ich" - Gemeinsamer Unterricht für alle in einer Grundschule

Schritte der Schulentwicklung in der Heinrich-Zille-Grundschule Berlin-Kreuzberg

AutorIn: Hedwig Matt

Copyright: © Hedwig Matt 2007

Aufspieldatum: 28.02.2012

Kinder mit schweren Behinderungen gehören dazu

Gemeinsamer Unterricht an einer Berliner Grundschule - Konzepte und Erfahrungen

AutorInnen: Hedwig Matt, Sabine Koller-Hesse

Copyright: © Hedwig Matt, Sabine Koller-Hesse 2010

Aufspieldatum: 28.02.2012

Zusammenfassung: Seit fast zwanzig Jahren nimmt die Heinrich-Zille-Grundschule in Berlin Kreuzberg auch Kinder mit schweren Behinderungen auf. Anfängliche Ängste im Kollegium, ob man diesen Kindern überhaupt gerecht werden könne, wurden bald zerstreut. Das war vor allem den Mitschülern zu verdanken, "da diese durch ihren unbefangenen Umgang zum Kind mit schwerer Mehrfachbehinderung wesentlich zum Abbau der Unsicherheiten und Zweifel beigetragen haben" (vgl. Dollezal 2007, 73: Interview mit einem Klassenteam der Heinrich-Zille-Grundschule).Die Anwesenheit von Kindern mit geistigen, körperlichen oder Mehrfachbehinderungen ist für die Mitschüler und ihre Eltern zur Selbstverständlichkeit geworden. Das gemeinsame Lernen wurde vom Kollegium in den Leitlinien des Schulprogramms verankert und in den Ausführungen zur Unterrichtsorganisation differenziert beschrieben. Um dies auch für die Zukunft zu erhalten und sinnvoll zu gestalten, unterliegen unsere Konzeption und Praxis des gemeinsamen Unterrichts einem ständigen Prozess der Veränderung. Dieser wird einerseits beeinflusst von den Rahmenbedingungen der Schulverwaltung, andererseits muss das bereits Erreichte in einem Kollegium, das sich personell fortlaufend verändert und erneuert, stets weiter gereicht und neu diskutiert werden. Neben unseren Bausteinen für das soziale Lernen und einigen Beispielen zur Organisation der täglichen Unterrichtspraxis sollen in diesem Beitrag notwendige Rahmenbedingungen für das Gelingen von Inklusion deutlich gemacht werden.

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