Geistige Behinderung (133 Beiträge, Seite 12/14)

11. Österreichisches Symposium für die Integration behinderter Menschen

AutorIn: TAFIE

Copyright: © TAFIE 1996

Aufspieldatum: 03.11.2005

Lebenslanges Lernen für Menschen mit geistiger Behinderung

- Selbstbestimmung und Integration

AutorIn: Georg Feuser

Copyright: © Georg Feuser 1998

Aufspieldatum: 03.10.2005

Zusammenfassung: Die Funktion des Begriffs "Geistige Behinderung" ist ein wirres Gemisch aus unseren wahrnehmungsmäßigen Eindrücken und Erfahrungen mit schwerer beeinträchtigten Menschen, die mit ihrer Wirklichkeit und Lebensrealität nur wenig bis nichts zu tun haben. Es ist seine Kompetenz, alle Erfahrungen, die er in der tätigen Auseinandersetzung mit der Welt macht, von Beginn seines Lebens an, in seine Lebensprozesse zu integrieren. Aufgrund von kurz skizzierten Zusammenhängen ist es an der Zeit, Orte der Ausgrenzung als Lebens- und Lernwelten zu überwinden. Der Begriff "Bildung" kann in neuer Weise mit "Selbstbestimmung", sowie "Entfaltung von Mitbestimmungs- und Solidaritätsfähigkeit" verbunden werden.

Aus Schritten wurden Wege

AutorInnen: Ines Boban, Bärbel Goldbach, Andreas Hinz, Renate Wibrow

Copyright: © Eltern für Integration 1996

Aufspieldatum: 26.09.2005

Zusammenfassung: Wir trauen uns heute zu sagen: Uns erscheint die Integrationsklasse als die Form schulischer Erziehung für Kinder und Jugendliche mit geistigen Behinderungen, die die weitaus besten Möglichkeiten zu sozialer Integration mit dem größten Potential an kognitiven Entwicklungsanregungen bietet und die deutlich andere Möglichkeiten der Persönlichkeitsentwicklung bereithält. Sie trägt zu mehr Selbstbewußtsein und Selbstreflexion, zu mehr Erkenntnisfähigkeit über sich und die Welt bei. Beispielhaft wird diese Erfahrung an einzelnen Entwicklungsschritten von Monika und an Episoden aus dem Schullalltag von Rike dargestellt.

Geistige Behinderung und Integration

AutorInnen: Ines Boban, Andreas Hinz

Copyright: © Ines Boban, Andreas Hinz 1993

Aufspieldatum: 26.09.2005

Zusammenfassung: BOBAN und HINZ beschreiben ‚überraschende' Geschichten von sogenannten ‚geistig Behinderten'. Gemeinsam ist in diesen Geschichten, daß das So-Sein der Kinder und die Wahrnehmung der zu ihnen gehörigen Spezialpädagogik offensichtlich auseinanderklafft. In ihren Überlegungen beziehen sich die AutorInnen u. a. auf ELBERT und NIEDECKEN. Sie kritisieren die Institution ‚Geistige Behinderung' und diskutieren ein Polaritätsmodell: Defektologische versus Dialogische Haltung.

Selbstbestimmung und Selbstvertretung von Menschen mit Lernschwierigkeiten

AutorIn: Gudrun Erlinger

Copyright: © Gudrun Erlinger 2004

Aufspieldatum: 12.09.2005

Dialogische Entwicklungsplanung

Ein Modell zur Betreuungsplanung bei maximaler Einbeziehung der Menschen mit geistiger Behinderung

AutorInnen: Camilla Bensch, Christian Klicpera

Copyright: © Camilla Bensch, Christian Klicpera 2003

Aufspieldatum: 12.09.2005

Zusammenfassung: Viele der bisher verwendeten Ansätze der Förderdiagnostik und -planung (wie z.B. der PAC-Bogen) werden als zu defizitorientiert und somit nicht mehr passend empfunden. Eine Alternative zu diesen nicht mehr zeitgemäßen Konzepten stellen jene Ansätze dar, die wir als Elemente einer Dialogischen Entwicklungsplanung bezeichnen.

30 years with the normalization principle

AutorIn: Elith Berg

Copyright: © Elith Berg, 1991

Aufspieldatum: 30.08.2005

Humanisierung der Lebensbedingungen in Einrichtungen für geistig Behinderte in Dänemark

AutorIn: Elith Berg

Copyright: © Elith Berg 1983

Aufspieldatum: 30.08.2005

Integratives Wohnen

AutorIn: Gabi Prasek

Copyright: © Gabi Prasek 2004

Aufspieldatum: 29.08.2005

Zusammenfassung:  

'Geistige Behinderung' und die Gestaltung integrativer Lebensbereiche - Überlegungen zu Erfahrungen und Perspektiven

AutorIn: Andreas Hinz

Copyright: © Andreas Hinz 1996

Aufspieldatum: 29.08.2005

Zusammenfassung: Im folgenden sollen einige Lebensbereiche - Kindergarten und Schule, Arbeit, Wohnen sowie Freizeit - betrachtet werden unter dem Blickwinkel, wie dort ein dialektisches Verständnis von Gleichheit und Verschiedenheit zur Geltung gebracht worden ist oder werden kann. Für die integrative Gestaltung von Lebensräumen ist nicht gezielte Förderung, sondern pädagogische Begleitung gefragt. Wir als PädagogInnen sind aufgefordert, in den Dialog einzutreten. Nicht unser Denken und Arbeiten für, sondern das gemeinsame Reflektieren mit anderen ist eine wichtige, sogar zukunftsweisende Qualifikation. Weiters wird die integrative Qualität in der Interaktion und die integrative Qualität von Diagnostik anhand von praktischen Beispielen aufgezeigt. Die folgenden Ausführungen gliedern sich in vier Abschnitte: Zunächst wird die Frage nach dem Verständnis von 'Geistiger Behinderung' und daraus ableitbaren Horizonten für die Gestaltung von Lebensbereichen gestellt. Welche Entwicklungen und zukünftigen Perspektiven sich unter einem solchen integrativen Blickwinkel aufzeigen lassen, beleuchtet der zweite Abschnitt. Dem folgen Anmerkungen zur Bedeutung für die pädagogische Praxis in Interaktion und Diagnostik. Am Ende des Aufsatzes stehen einige Schlußrezepte.

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