Euthanasie (36 Beiträge, Seite 2/4)

Schwachsinnig in Salzburg

Zur Geschichte einer Aussonderung

AutorIn: Inghwio aus Schmitten

Copyright: © Inghwio aus der Schmitten 1985

Aufspieldatum: 22.09.2009

Zusammenfassung: Sie halten ein in vieler Hinsicht außergewöhnliches Produkt engagierter Forschungstätigkeit in Händen. Salzburggeschichtlich faszinierend und wissenschaftshistorisch auf der Höhe der Zeit verführt Sie dieses Buch 'ganz nebenbei' zur kritischen Auseinandersetzung mit oft ausgeblendeten gesellschaftlichen Vorgängen. Leicht verständlich, beinahe romanhaft, erhellt es exemplarisch und facettenreich die Entfaltung des Verhältnisses von 'Normalen' und 'Abnormalen.' Inghwio aus der Schmitten schildert diese Entwicklung von der 'Entdeckung' des Schwachsinns bis zu seiner 'Ausmerzung' im Nationalsozialismus. Zusammenfassungen am Ende der einzelnen Kapitel erleichtern dabei den Blick über die Fülle des Materials. Volker Schönwieses Nachwort erweitert das Werk durch seinen ungeschminkt direkten Bezug auf die gegenwärtige Realität behinderter Menschen. Ein Buch, das unseren heutigen entfremdeten Alltag des Umgangs Nichtbehinderter mit Behinderten in Frage stellt und zugleich einen wesentlichen Beitrag zum (Selbst-)Verständnis der Ausgesonderten wie der Aussonderer leistet. Ein Buch also für historisch Interessierte, im sozialen und Bildungsbereich Tätige und alle jene, die Lust an aufklärendem Wissen verspüren.

Peter Singers "Praktische Ethik" - Die neue Euthanasie- und Eugenik - Debatte

AutorIn: Sabine Mäser

Copyright: © Sabine Mäser 2008

Aufspieldatum: 04.11.2008

Selbstverletzende Tätigkeit bei geistig behinderten Menschen - im institutionellen Kontext

AutorIn: Stefan Jürgens

Copyright: © Stefan Jürgens2004

Aufspieldatum: 10.06.2008

SPUREN

Gemeinsamer Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung in Hessens Grundschulen. Ein Lesebuch zu 10 Jahren Integrative Schule Frankfurt

AutorInnen: Heinz Mulot, Birgid Oertel, Josef Grubmüller, Norbert Copray, Gusti Steiner, Uwe Saßmannshausen, Wolfgang Valet, Ulrich Bach, Andreas Hinz, Ulrike Holler, Richard Meier, Klaus Rödler, Johannes Batton, Sigi Grundlach, Hajo Rother-Dey, Peter Hartwig, Ulrike Meister, Susanne Eßinger, Gisela Kreie, Anne Weinmann, Anneliese von-den Höövel, Ingrid Zoller, Ute Heichen, Jürgen Keller, Till Hoffmann, Karsten Ripper, Henrik Pattensen, Michael Tettenborn, Ulrich Goldhammer, Chris Detrois, Eva Futas, Ulrike Weiser, Renate Eckhardt, Alwin Merkel, Helga Burgwinkel, Hans Wocken

Copyright: © Evangelische Französische-reformierte Gemeinde1995

Aufspieldatum: 26.05.2008

Sie nennen es Fürsorge

Behinderte zwischen Vernichtung und Widerstand

AutorInnen: Michael Wunder, Udo Sierck, Stefan Romey, Adriano Milani-Comparetti, Ludwig-Otto Roser, Monika Aly, Cornelia Bliesner, Uta Lamprecht, Ingrid Matthäus, Henning Sletved, Rainer Nathow, Heike Kühn, Manfred Schmidt, Nati Radtke, Horst Frehe, Uschi Willeke, Christa Schlett

Copyright: © Dr. med. Mabuse 1987

Aufspieldatum: 27.11.2007

Wider die Unvernunft der Euthanasie

AutorIn: Georg Feuser

Copyright: © Georg Feuser 1991

Aufspieldatum: 24.10.2006

Zusammenfassung: Feuser erarbeitet in diesem Beitrag humanwissenschafltiche Grundlagen zum Komplex "Ethik". Er skizziert einige Gedanken, die von ihrem Ansatz her in der Lage sind 1. zentrale Aussagen Singers über Behinderung und psychische Krankheit als wissenschaftlich unhaltbar und falsch zu erkennen, 2. Singers Versuche und die anderer zu widerlegen, die sich auf utilitaristische (durch Leiden gekennzeichnet) und präferenzutilitaristische (abgesprochene Option auf ein Leben und dessen Fortsetzung) Philosophie beziehen und 3. Orientierung zu schaffen, die eine rationale und materiale Ethik begründen können. Nach Feusers Auffassung kann gegen die Unvernunft der Euthanasie (aus der Sicht der Pädagogik) nur ein humanes und demokratisches Erziehungs-, Bildungs- und Unterrichtssystem eine Gegenkraft entfalten.

Zum Verhältnis von Menschenbild und Integration -"Geistigbehinderte gibt es nicht!"

AutorIn: Georg Feuser

Copyright: © Georg Feuser 1996

Aufspieldatum: 25.09.2006

Zusammenfassung: Der vorliegende Beitrag befaßt sich mit einer grundlegenden Revision unseres Verständnisses von Behinderung. Dies auf dem Hintergrund der Analyse traditioneller Auffassungen und eines Verständnisses des Begriffes und seiner Funktion als Projektionsfläche unserer subjektiven Wahrnehmung des Anderen. Bezugsebene ist die postrelativistische Neubegründung eines Menschenbildes unter Einbezug hoch erklärungstüchtiger Erkenntnistheorien wie der Selbstorganisationstheorie und des Strukturalismus. Behinderung wird systemtheoretisch erklärbar als Integration von Störungen, die ein lebendes System erfährt, in das System mit den Mitteln des Systems. Sie kann mithin als selbst hervorgebracht aber nicht aus sich selbst heraus entstehend betrachtet und als Kompetenz eines betroffenen Menschen verstanden werden. Entwicklung - Ausdruck interner Strukturbildung und Rekonstruktion von Welt auf der Basis der Austauschprozesse des Menschen mit seiner Welt (Lernen) - verdeutlicht sich als Koontogenese und verweist darauf, daß Selektion und Segregierung in Erziehungs-, Bildungs- und Unterrichtsprozessen Entwicklungsmöglichkeiten begrenzen und konservieren bzw. hervorbringen, was in Sonderinstituionen überwunden werden soll: Behinderung. Integration wird als conditio sine qau non menschlichen Lernens und menschlicher Entwicklung für alle Kinder und Jugendliche begründbar. Am Beispiel sog. geistiger Behinderung werden diese Prozesse verdeutlicht.(Georg Feuser)

TOTENWAGEN - KINDHEIT AM SPIEGELGRUND

AutorIn: Alois Kaufmann

Copyright: © Alois Kaufmann 1999

Aufspieldatum: 19.09.2006

Behinderte in Familie, Schule und Gesellschaft

Internet-Ausgabe der Zeitschrift

AutorIn: Verein "1% für behinderte Kinder und Jugendliche"

Copyright: © Verein "1% für behinderte Kinder und Jugendliche"

Aufspieldatum: 12.09.2006

Der Autist als Feindbild

AutorIn: Anna Mitgutsch

Copyright: © Anna Mitgutsch 2002

Aufspieldatum: 09.06.2006

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