Schulische Integration (215 Beiträge, Seite 3/22)

Wie inklusiv ist Sachsen-Anhalt?

Auswertung schulstatistischer Angaben zu Sachsen-Anhalts Primarstufenbereich im Schuljahr 2011/2012

AutorIn: Toni Simon

Copyright: © Toni Simon 2012

Aufspieldatum: 04.02.2013

Zusammenfassung: Wie inklusiv oder eher integrativ ist das Bundesland Sachsen-Anhalt? Was sagen aktuelle statistische Angaben zur Integrationsquote und wie sieht die idealtypische Grundschulklasse einer zukünftigen Schule für alle in Sachsen-Anhalt aus? Diesen Fragen wird u.a. mithilfe aktueller statistischer Veröffentlichungen des Landes Sachsen-Anhalt nachgegangen. Die statistischen Angaben im Text sind zum Teil den Berichten des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt direkt entnommen. Zum Teil stellen sie eigene Berechnungen des Autors dar (Grundlagen: StaLa 2012, StaLa 2012a, StaLa 2012b sowie die Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage - KA 6/7316 der Abgeordneten Birke Bull (DIE LINKE)).

Schulische Integration von Kindern mit einer geistigen Behinderung

Untersuchung der Entwicklung der Schulleistungen und der adaptiven Fähigkeiten, der Wirkung auf die Lernentwicklung der Mitschüler sowie der Lehrereinstellungen zur Integration

AutorInnen: Rachel Sermier Dessemontet, Valérie Benoit, Gérard Bless

Copyright: © Rachel Sermier Dessemontet, Valérie Benoit, Gérard Bless 2011

Aufspieldatum: 26.09.2012

Zusammenfassung: Der Beitrag liefert einen Überblick zum Stand der Forschung sowie Ergebnisse einer empirischen Untersuchung zur Wirksamkeit der schulischen Integration: Die Lernfortschritte der integrierten Kinder in den Schulleistungen sind mindestens gleich groß wie jene vergleichbarer Kinder in Sonderschulen. Leichte Vorteile für die Integration bestehen in der Sprache. In Bezug auf die Entwicklung der adaptiven Fähigkeiten (Lehrer- und Elterneinschätzung) bestehen keine Unterschiede zwischen den Vergleichsgruppen. Ausnahme hierzu bildet der Bereich Selbstfürsorge im häuslichen Kontext. Die Mitschüler der Regelklassen werden in ihren Lernfortschritten (Mathematik und Sprache) durch die Integration nicht benachteiligt. Insbesondere das Kompetenzgefühl der Lehrpersonen sowie ihre Erfahrungen mit integrativem Unterricht und Kontakte mit Personen mit Behinderungen im außerschulischen Kontext einerseits und die Berufserfahrung (mehr oder weniger als 20 Jahre Berufspraxis) sowie die Art der Behinderung der zu integrierenden Kinder andererseits beeinflussen die Einstellungen der Lehrpersonen zur Integration.

Zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland

Interview mit Dr. Reinald Eichholz

AutorIn: Brigitte Schumann

Copyright: © Brigitte Schumann 2012

Aufspieldatum: 25.09.2012

Es läuft was falsch bei der Schulintegration

AutorIn: Petra Flieger

Copyright: © Petra Flieger 2012

Aufspieldatum: 22.08.2012

Kritische Bestandsaufnahme der Integrativen Berufsausbildungsassistenz (BAAS)

AutorIn: Anke Langner

Copyright: © Anke Langner 2010

Aufspieldatum: 08.08.2012

Zusammenfassung: Die Integrative Berufsausbildungsassistenz ist für Schüler und Schülerinnen mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf ein sehr gutes Modell vor allem für Schüler und Schülerinnen mit stärkeren Lernbeeinträchtigungen. So stellt die Teilqualifizierung für sie eine Chance dar, eine Ausbildung zu absolvieren.

Wie SchülerInnen "Behinderung" sehen

Eine Studie in einer Bremer Koop-Klasse

AutorIn: Sandra Pohl

Copyright: © Sandra Pohl 2011

Aufspieldatum: 08.05.2012

Zusammenfassung: In der Studie wird das Bild von "Behinderung" untersucht, das Kinder in einer Bremer Koop-Klasse haben. Es handelt sich um eine zweite Grundschulklasse, in der sowohl Kinder mit Behinderung einzeln integriert sind, und die mit einer Klasse eines Förderzentrums mit SchülerInnen mit geistiger Behinderung kooperiert. Es wurde eine teilnehmende Beobachtung in den Klassen durchgeführt und vier Kinder aus beiden Klassen in Interviews zu den Themen Koop(eration) und Behinderung befragt. Es zeigt sich, wie die SchülerInnen sich die Trennung der Klassen und die "Behinderung" ihrer MitschülerInnen zu erklären versuchen und wie die Struktur der Koop-Klassen sich in Denken und Handlungen der Kinder wiederfinden lässt.

Schwere Behinderungen in der Schule

Unsere Fragen an die Erfahrung

AutorInnen: Nicola Cuomo, Jutta Schöler

Copyright: © Jutta Schöler 1989

Aufspieldatum: 19.04.2012

"Italienische Verhältnisse"

insbesondere in den schulen von Florenz

AutorIn: Jutta Schöler

Copyright: © Jutta Schöler 1987

Aufspieldatum: 26.03.2012

"Außenklasse" - Chancen und Gefahren eines kooperativen Modells

Eine Analyse auf dem Hintergrund österreichischer Erfahrungen

AutorIn: Ewald Feyerer

Copyright: © Ewald Feyerer 2000

Aufspieldatum: 28.02.2012

Zusammenfassung: Die Förderung und die sonderpädagogische Unterstützung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in allgemeinen Schulen und die konzeptionellen und bildungspolitischen Voraussetzungen sind die Schwerpunktthemen einer vierteiligen Veranstaltungsreihe, welche die Ev. Akademie Bad Boll mit hochkarätigen Expert(inn)en, Schulpraktikern und interessierten Eltern durchführt. Der zweite Veranstaltungsblock setzte sich mit Anschlussperspektiven in der Sekundarstufe I und mit der Thematik "Außenklassen im Vergleich zu anderen integrativen Organisationskonzepten" auseinander. Wir dokumentieren das Referat des österreichischen Sonder- und Integrationspädagogen Prof. Dr. Ewald Feyerer (Linz) in überarbeiteter Form.

Vorurteile, Ausgrenzung und Diskriminierung - ein präventives Aufgabenfeld in einer inklusiven Schule

Welche Handlungsoptionen bietet der Anti-Bias-Ansatz im gemeinsamen Unterricht?

AutorIn: Lisa Reimann

Copyright: © Lisa Reimann 2011

Aufspieldatum: 07.12.2011

Zusammenfassung: Ausgehend von einer sich wandelnden Gesellschaft, deren Pluralität zugenommen hat, werden Fragen nach dem Umgang mit Vielfalt zunehmend gestellt. Die mehrdimensionalen Veränderungen wie die stärkere soziale und nationale Durchmischung an Schulen, führen zu einem erhöhten Bedarf an pädagogischen Konzepten, die Kompetenzen in Bezug auf heterogene Gruppen vermitteln. Auch das Paradigma der inklusiven Pädagogik verlangt eine vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung, bei der Ausgrenzungsmechanismen präventiv angegangen werden. Will die inklusive Schule Ausgrenzung und Diskriminierung verhindern, brauchen Pädagoginnen/Pädagogen ein Handwerkszeug, mit dem sie aktiv dagegen eintreten können. Der Anti-Bias-Ansatz bietet Handlungsoptionen und Methoden zur vielfaltsbewussten Gestaltung. Die vorliegende Arbeit behandelt zweierlei: Zum einen wird nach der Notwendigkeit präventiver Handlungsoptionen in heterogenen Grundschulklassen in Bezug auf Vorurteilsbildung, Ausgrenzung und Diskriminierung gefragt. Zum anderen wird ein konkreter Ansatz, der Anti-Bias-Ansatz, und seine Methoden vorgestellt.

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