Schulische Integration (220 Beiträge, Seite 19/22)

Länderbericht Sachsen-Anhalt 2003

Anlässlich der Tagung der IntegrationsforscherInnen in deutschsprachigen Ländern in Saarbrücken

AutorInnen: Ines Boban, Andreas Hinz

Copyright: © Ines Boban, Andreas Hinz 2003

Aufspieldatum: 03.11.2005

11. Österreichisches Symposium für die Integration behinderter Menschen

AutorIn: TAFIE

Copyright: © TAFIE 1996

Aufspieldatum: 03.11.2005

Gemeinsamer Unterricht von hörgeschädigten Kindern in Regelschulen

Zusammenfassung der in der Arbeitsgruppe diskutierten Aspekte

AutorIn: René J. Müller

Copyright: © René J. Müller 1996

Aufspieldatum: 11.10.2005

Einfluß der Frühförderung auf die Ergebnisse der schulischen Integration

AutorIn: René J. Müller

Copyright: © René J. Müller 1998

Aufspieldatum: 11.10.2005

Zusammenfassung: In der erfolgreichen Entwicklung eines hörgeschädigten Kindes ist die Frühförderung vermutlich der wichtigste Faktor, jedoch keineswegs der einzige. Müller zeigt wichtige Abschnitte auf dem Entwicklungsweg eines hörgeschädigten Menschen auf. Er spricht von einem Perspektivenwechsel und fordert eine radikale Umstrukturierung von tradtionellen Sonderschulen und ihren Aufgabenfeldern. Am konkreten Beispiel der Gehörlosen- und Sprachheilschule Riehen (GSR) beschreibt er ein Konzept, das sich an den Bedürfnissen der Kunden (Kinder, Jugendlichen, Erwachsenen) orientiert.

Dialogische Validierung identitätsrelevanter Erfahrungen

- ein Konzept zur Entstigmatisierung von Schülerinnen und Schülern mit Behinderungen als Gegenstand und Ziel einer integrativen Pädagogik.

AutorIn: Reinhard Markowetz

Copyright: © Reinhard Markowetz 1998

Aufspieldatum: 11.10.2005

Zusammenfassung: Ausgehend von der Stigma-Identitästhese der "beschädigten Identität" entwickelt R. Markowetz eine zweite These "Entstigmatisierung durch Integration!". "Ziel der dialogischen Validierung ist es, neue Ideen, neue Differenzierungen und neue Diskursregeln zu erzeugen. Das Ergebnis dialogisch validierter identitätsrelevanter Erfahrungen führt zu ‚aktuellen Zonen' der Identiät, die fortlaufend zu ‚neuen Zonen' der Identität erweitert werden." Markowetz beschreibt ein überaus komplexes Geschehen. Nach seiner Vorstellung können sieben Phasen ausgemacht werden, die er anhand einiger Merkmale charakterisiert.

Integration von blinden und hochgradig sehbehinderten Kindern in allgemeinen Schulen

AutorIn: Karl-Josef Lenz

Copyright: © Karl-Josef Lenz

Aufspieldatum: 10.10.2005

Schulische Integration und Reproduktion sozialer Ungleichheit

AutorIn: Gabriele Lener

Copyright: © schulheft 1999

Aufspieldatum: 10.10.2005

Zusammenfassung: Der Kampf um die (schulische) Integration

Kinder mit schwersten Behinderungen in Integrationsklassen

Theoretische Überlegungen und erste praktische Erfahrungen in Hamburg

AutorIn: Andreas Hinz

Copyright: © Andreas Hinz 1991

Aufspieldatum: 05.10.2005

Zusammenfassung: Normalerweise hat Schule den Auftrag, Kinder für die Bewältigung zukünftiger Lebenssituationen zu qualifizieren. Diesem Auftrag kann Schule jedoch bei Schülern mit schwersten Behinderungen nie und nimmer gerecht werden. Denn wie Leben nach der Schule für Menschen mit schwersten Behinderungen aussehen kann, ist heute (noch) weitgehend unbekannt. Für sie muß Schule mehr sein als ein Lernort, Schule muß sich selbst als Lebensraum begreifen. Der Beitrag befaßt sich u. a. mit den praktischen Erfahrungen, die mit Emily in einer Hamburger Integrationsklasse in den ersten zwei Jahren gemacht wurden.

"Integrationsfähigkeit" - Grenzen der Integration?

AutorIn: Andreas Hinz

Copyright: © Andreas Hinz 1990

Aufspieldatum: 05.10.2005

Zusammenfassung: Das Umfeld schafft durch (bildungs-)politische Entscheidungen die finanziellen und konzeptionellen Rahmenbedingungen für schulische Integration. Diese Basis trifft sich mit den direkt Beteiligten (Kindern, Eltern, Pädagogen, Schulen) und deren Erwartungen. HINZ zeigt auf, daß die Grenzen der Integration stehts mit der Frage nach der Analyse verbunden ist. Die beschriebenen Hamburger Grenzphänomene sind daher keine unabänderlichen Gegebenheiten, die mit integrativer Erziehung notwendigerweise einhergehen. Sie zeigen auf, daß manches Scheitern integrativer Prozesse durch Probleme der Konzeptbildung und der Ausstattung - also notwendiger oder wünschenswerter Rahmenbedingungen - begünstigt worden ist.

Recht statt Politik? - Oder: "Die ich rief, die Geister, wird ich nun nicht los"

AutorIn: Georg Feuser

Copyright: © Luchterhand 1998

Aufspieldatum: 04.10.2005

Zusammenfassung: Integration ist politisch nicht gewollt. Die Existenz des Urteils bedeutet a) sich mehr als bisher darüber klar zu werden, daß die mit dem gemeinsamen Unterricht von behinderten und nichtbehinderten Schülern eingeleitete Unterrichtsreform die Dimension einer Bildungsreform hat und als solche primär gesellschaftspolitisch durch Aufklärung in den Köpfen der Menschen geschehen muß b) sich mehr als bisher bewußt zu machen, daß die Entwicklung der schulischen Integration im Sinne des gemeinsamen Unterrichts behinderter und nichtbehinderter SchülerInnen heute mehr denn je in die Hände der LehrerInnen gegeben ist. c) sich mehr als bisher mit allen Kräften zu solidarisieren, die in unserer Gesellschaft das Prinzip der Ausgrenzung von Minderheiten der verschiedensten Art überwinden möchten. (Zusammenfassung von BIDOK, RB, 20. Jänner 99)

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