Kritik (130 Beiträge, Seite 1/13)

Die prekäre Lebenssituation von Menschen mit Lernschwierigkeiten bedingt durch die systematische Exklusion am ersten Arbeitsmarkt

Eine empirische Untersuchung der gefühlten Prekarität

AutorIn: Julia Feller

Copyright: © Julia Feller 2013

Aufspieldatum: 08.04.2014

Inklusion und Wohlfahrtsoligopol

AutorIn: Rainer Kreuzer

Copyright: © Rainer Kreuzer 2012

Aufspieldatum: 28.01.2014

Unbequem sichtbar machen

Mahnwache "Österreich behindert Menschen"

AutorIn: Sebastian Ruppe

Copyright: © stimme 2011

Aufspieldatum: 08.01.2014

Zusammenfassung: Im Juni 2011 standen vier bis zehn behinderte Menschen an sieben Tagen in der Grazer Innenstadt und machten öffentlich auf die mit jedem Sparpaket prekärer werdenden Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung in Österreich aufmerksam. Dass behinderte Menschen selbst für ihre Rechte auf die Straße gehen, hat in der Steiermark für Aufsehen gesorgt. Die STIMME hat den Initiator der Mahnwache Sebastian Ruppe gebeten, die Motive für den gemeinsamen Protest zu erklären.

Das fragile Gebäude der Selbstbestimmung

Ein Plädoyer für weniger Lösungen und mehr Ambivalenzen zur Stärkung des Leitziels der Selbstbestimmung in der Begleitung von Menschen mit Behinderung

AutorIn: Livia Heinl

Copyright: © Livia Heinl 2012

Aufspieldatum: 29.05.2013

Zusammenfassung: Begleitung von Menschen mit sogenannter schwerer geistiger Behinderung in Einrichtungen scheint derzeit durchgängig unter dem Leitgedanken der Selbstbestimmung zu stehen. Dabei findet sie sich jedoch in dem Dilemma wieder, dass Fremdbestimmung nicht als schlichtes Gegenteil von Selbstbestimmung, sondern paradoxerweise bis zu einem gewissen Grad auch als unabkömmlicher Teil von Selbstbestimmung betrachtet werden muss. Begleitung kann nur unter dem Anspruch stehen, unangemessene Fremdbestimmung zu verhindern, jedoch ist in unzähligen Alltagssituationen in keinster Weise eindeutig bestimmbar, ob sie tatsächlich unangemessen ist oder doch eigentlich indirekt zu Selbstbestimmung beiträgt. Dies führt - so eine hier vertretene These - bei einem simplifizierenden Umgang mit praxisnahen Fragen in Bezug auf das Dilemma von Selbst- und Fremdbestimmung zu einer beliebig weit dehnbaren Blase, in der durch die oftmalige Unbestimmbarkeit von unangemessener Fremdbestimmung letztlich wieder beinahe jede Form von Fremdbestimmung möglich und legitimierbar wird. Daher gilt es, sich der Frage von Selbst- und Fremdbestimmung zu nähern ohne dabei zu versuchen, Unbestimmbares zu bestimmen. Zu diesem Zwecke wird versucht, mittels der Ambivalenzen und Dilemmata, in welchen sich Begleitung befindet, zu einer konsequent praxisnahen Darstellung von Selbstbestimmung zu kommen, die diese als unumstößliches Recht stärkt und verfestigt, dabei aber paradoxerweise dennoch die Unmöglichkeit der widerspruchsfreien Umsetzung dieser in sich integriert. Im Zuge dessen wird eine Etablierung von Konzeptionen "defizitbasierter" und "willkürlicher" Fremdbestimmung vorgeschlagen, um trotz der Unmöglichkeit der Bestimmung von Unangemessen-Sein potentiell unangemessene Fremdbestimmung greifbarer zu machen und ihre Zurückdrängung zu forcieren.

Kritische Bestandsaufnahme der Integrativen Berufsausbildungsassistenz (BAAS)

AutorIn: Anke Langner

Copyright: © Anke Langner 2010

Aufspieldatum: 08.08.2012

Zusammenfassung: Die Integrative Berufsausbildungsassistenz ist für Schüler und Schülerinnen mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf ein sehr gutes Modell vor allem für Schüler und Schülerinnen mit stärkeren Lernbeeinträchtigungen. So stellt die Teilqualifizierung für sie eine Chance dar, eine Ausbildung zu absolvieren.

Zehn anstößige Thesen

Zukünftige Erfordernisse für eine Inklusion in Gesellschaft, Arbeit und Bildung

AutorIn: Barbara Vieweg

Copyright: © Barbara Vieweg 2010

Aufspieldatum: 06.06.2012

Zusammenfassung: Im März 2009 ratifizierte die Bundesrepublik das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderung - die Behindertenrechtskonvention. Alle Initiativen und Aktivitäten der Behindertenpolitik stehen im Zeichen der Umsetzung der Konvention. Nunmehr müssen alle Vorhaben, alle Leistungen für Menschen mit Behinderung der Überprüfung an den Standards der Konvention standhalten. Gleichzeitig liefert die Konvention für viele Jahre die Richtschnur unseres Handelns

The Work of Alfred Lorenzer

An Introduction

AutorIn: Tobias Schaffrik

Copyright: © Tobias Vollstedt, geb. Schaffrik 2002

Aufspieldatum: 12.03.2012

Zusammenfassung: The work of Alfred Lorenzer (1922-2002), a German training analyst from Frankfurt, can be called the most important German post-war contribution to psychoanalysis in the 20th century. However, there is neither an introduction nor an English translation of his central works. This essay focuses on Lorenzer's view on the analytic process (scenical comprehension) and on his theory of socialisation (interactionforms, desymbolisation). It is argued, that his meta-theory of psychoanalysis delivers a conceptional framework to overcome the split into different traditions within psychoanalysis. Hidden links to kleinian thoughts are traced, and a translation of an introductory text of Lorenzer himself is added, as well as a bibliography of Lorenzer's publications.

Disability Studies: Individuelles, soziales und/oder kulturelles Modell von Behinderung?

AutorIn: Anne Waldschmidt

Copyright: © Anne Waldschmidt 2005

Aufspieldatum: 06.12.2011

Lernbehinderung als Stigma

AutorIn: Walter Thimm

Copyright: © Walter Thimm 1975

Aufspieldatum: 09.02.2011

Die konsequente Umsetzung des Persönlichen Budgets für die Teilhabe an Arbeit scheitert an zwei heiligen Kühen

AutorIn: Monika Scholdei-Klie

Copyright: © Monika Scholdei-Klie 2008

Aufspieldatum: 07.02.2011

zum Textanfang | zum Seitenanfang | zur Navigation