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Entwicklungen von Persönlicher Zukunftsplanung im deutschsprachigen Raum

AutorIn: Stefan Doose
Themenbereiche: Arbeitswelt
Schlagwörter: Geschichte, Zukunftsplanung
Textsorte: Zeitschriftenartikel
Releaseinfo: Erschienen in: impulse Nr. 66, 03/2013, Seite 6-11. impulse (66/2013)
Copyright: © Stefan Doose 2013

Abbildungsverzeichnis

    Persönliche Zukunftsplanung gelangt in den deutschsprachigen Raum (1994-2008)

    Der Ansatz der Persönlichen Zukunftsplanung wurde seit Mitte der 1990er Jahre aus den englischspachigen Ländern von Studien-und Arbeitsaufenthalten in den USA oder von Seminaren nach Deutschland mitgebracht. Susanne Göbel hatte Persönliche Zukunftsplanungen bereits vor mir während ihrer Studien- und Arbeitszeit in Oregon in den USA Anfang der 1990er Jahre erlebt. Ich habe den Ansatz der Persönlichen Zukunftsplanung während meines Master-Studiums 1994/95 an der University of Oregon in den USA kennengelernt. Roz Slovic von der University of Oregon erzählte mir von Susanne Göbel und empfahl mir, sie nach der Rückkehr in Deutschland unbedingt zu treffen. Vielleicht könnten wir ja die Ideen von Persönlicher Zukunftsplanung nach Deutschland bringen. Ines Boban und Andreas Hinz lernten den Ansatz durch ein Seminar über MAP und PATH in Großbritannien kennen, außerdem standen wir während meines USA-Aufenthaltes in persönlichem Kontakt.

    Nach meiner Wiederkehr nach Deutschland im Herbst 1995 baute ich die Bundesarbeitsgemeinschaft für Unterstütze Beschäftigung (BAG UB) als Geschäftsführer auf und brachte mein Lehramtsstudium an der Universität Bremen zu Ende. Ich nahm bald Kontakt zu Susanne Göbel auf und wir trafen uns in Kassel-Wilhelmshöhe auf dem Bahnhof, um uns auszutauschen und Begrifflichkeiten für unsere Übersetzungen abzustimmen. Angeregt von dem Ansatz „personal futures planning“ von Beth Mount, einigten wir uns darauf, „Persönliche Zukunftsplanung“ zum deutschen Begriff für „peron centred planning“ zu machen, da uns „personenzentrierte Planung“ zu technisch erschien. Im Rahmen eines meiner ersten Seminare an der Universität Bremen begeisterte sich Carolin Emrich so für das Thema Persönliche Zukunftsplanung, dass sie später ihre Diplomarbeit darüber schrieb und begann Seminare zum Thema mit zu gestalten.

    In diese Zeit fallen auch die ersten Veröffentlichungen zum Thema Persönliche Zukunftsplanung. Klaus von Lüpke war der erste, der in seinem Buch „Nichts besonderes“ 1994[1] von dem Ansatz der individuellen Zukunftsplanung und Zukunftsplanungs- Konferenzen berichtete, von denen er aus den Niederlanden erfahren hatte. Am 11.September 1996 hielt ich einen Vortrag auf der Fachtagung „‘Perestroika’ in der Behindertenhilfe?! Von der zentralen Versorgungswirtschaft zur Subjektorientierung“ an der Ev. Fachhochschule für Sozialpädagogik in Hamburg, die ich mit einem inklusiven Vorbereitungskreis und einigen Arbeitsgruppen zum Thema Persönliche Zukunftsplanung mitgestaltet hatte. In Folge erschien 1996 die erste Auflage der Broschüre „I want my dream“, die damals 37 Seiten hatte. Bald war der Text bei bidok Online-Bibliothek im Internet erhältlich. Zu dieser Zeit erschienen auch weitere erste Artikel zum Thema Persönliche Zukunftsplanung[2]. Im Jahre 1999 wurde der überarbeitete Text mit einem anderen Beitrag zum Thema Peer Counseling als Buch mit dem Titel „Zukunftsweisend. Peer Counseling und Persönliche Zukunftsplanung“ veröffentlicht.[3]

    Außerdem gab es erste Zukunftsplanungen und Zukunftsfeste, Vorträge und zumeist ein- bis zweitägige Seminare. So fanden Seminare mit PädagogInnen, Eltern und Menschen mit Beeinträchtigungen aus Wohngruppen und Betreutem Wohnen, Integrationsfachdiensten und Werkstätten, Integrationsklassen und Sonderschulen, Sozialen Diensten und Peer- Counseling Beratungsstellen statt und wurden von persönliche Unterstützungskreise begleitet.

    Mensch zuerst – Netzwerk People First Deutschland e.V. war im Jahre 2003 Träger des kleinen bundesweiten Austauschprojektes „Zeit für Veränderungen“ zum Thema Persönliche Zukunftsplanung, in dem u.a. Susanne Göbel, Carolin Emrich und ich zusammen gearbeitet haben. In dem Projekt wurden Zukunftsplanungen durchgeführt, es entstand die Internetseite www.persoenliche-zukunftsplanung.de , und 2004 erschien das Arbeitsbuch „Käpt’n Life und seine Crew“[4] zum Thema Persönliche Zukunftsplanung in leichter Sprache erstmals. „I want my dream“ wurde grundlegend überarbeitet und hatte jetzt 50 Seiten plus 68 Seiten Materialteil.

    Im Lebenshilfe-Verlag erschien 2006 der Ordner „Gut leben“[5], der für eine weitere Verbreitung des Themas sorgte. Die Hamburger Arbeitsassistenz entwickelt die Materialien für den Bereich der beruflichen Orientierung in „BeO“ und „Talente“ weiter.[6]

    Susanne Göbel und Carolin Emrich führten in dieser Zeit die erste umfassendere inklusive Weiterbildung in Persönlicher Zukunftsplanung in Kassel durch und in bestimmten Arbeitsfeldern wurden die Methoden zu dieser Zeit vermehrt genutzt, es gabt aber keine breite Praxis. Der Ansatz der Persönlichen Zukunftsplanung hatte aber zumindest Einfluss auf die Entwicklung von einigen Ansätzen der individuellen Hilfeplanung[7].

    Foto: Media123 WikimediaCommons CC-BY-SA-3.0



    [1] Von Lüpke 2004

    [2] Doose 1996, 1998 ; Boban/Hinz 1999

    [3] Van Kan/ Doose 1999

    [4] Doose, Emrich, Göbel 2004/ 2013

    [5] Emrich, Gromann, Niehoff 2006/ 2012

    [6] Hamburger Arbeitsassistenz 2007, 2008

    [7] Ev. Stiftung Alsterdorf 1999, Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz 2005.,

    Neue Wege zur Inklusion (seit 2009)

    Oliver Koenig von der Universität Wien und Tobias Buchner, damals bei der Lebenshilfe Österreich, fragten mich 2008, ob ich an einem europäischen Leonardo-Projekt zur Entwicklung einer inklusiven Weiterbildung in Persönlicher Zukunftsplanung mitwirken würde. Dies sollte der Startschuss für eine weitere Entwicklungsrunde für Persönliche Zukunftsplanung im deutschsprachigen Raum sein. Leider wurde das Projekt zunächst nicht bewilligt, dafür aber Anfang 2009 ein entsprechendes Inklusionsprojekt „Neue Wege zur Inklusion – Zukunftsplanung in Ostholstein“ des Landes Schleswig-Holstein. Dieses Projekt ermöglichte, dass mit Oliver Koenig, Susanne Göbel, Carolin Emrich, Ines Boban und Andreas Hinz wesentliche Akteure der Persönlichen Zukunftsplanung im deutschsprachigen Raum gemeinsam mit der Entwicklung einer inklusiven Weiterbildung in Persönlicher Zukunftsplanung in Eutin beginnen konnten. Im zweiten Anlauf wurde dann das europäische Projekt „New Paths to Inclusion“ doch noch bewilligt und konnte im Herbst 2009 starten.

    In den Projekten „Neue Wege zur Inklusion – Zukunftsplanung in Ostholstein“ und „New Paths to Inclusion“ wurden so in den Jahren 2009-2011 u.a. eine inklusive Weiterbildung in Persönlicher Zukunftsplanung mit zunächst 4 dann 6 Modulen a 2 Tagen und eine Aufbauschulung für MultiplikatorInnen mit 4 weiteren Modulen entwickelt.

    Projektträger des Schleswig-Holsteiner Projekts war die Horizonte Ostholstein gGmbH (damaliger Name: Ostholsteiner Behindertenhilfe) als veränderungsbereite Organisation, Kooperationspartner waren u.a. die Fachschule für Sozialpädagogik in Lensahn als Bildungsträger und die Universität Halle, die die wissenschaftliche Begleitung übernahm. Am 30.9.2010 fand in Lensahn der landesweite Fachtag „Neue Wege zur Inklusion“ statt, indem u.a. neben den ReferentInnen, die TeilnehmerInnen der Weiterbildung ihre Erfahrungen zu verschiedenen Aspekten der Zukunftsplanung präsentierten[8].

    Die Weiterbildung in Persönlicher Zukunftsplanung soll zur aktiven Unterstützung und Moderation eines Persönlichen Zukunftsplanungsprozesses befähigen. Im Rahmen dieser Weiterbildung werden auf der individuellen Ebene konkret Persönliche Zukunftsplanungen durchgeführt und persönliche Veränderungsprozesse begleitet. Der Aufbaukurs für Multiplikatoren soll zur Weiterverbreitung der Idee und Methode von Persönlicher Zukunftsplanung qualifizieren. Das Projekt reagierte auf die Tatsache, dass es bisher keine strukturierte umfassende Weiterbildung im Bereich Persönlicher Zukunftsplanung gab. Wir haben uns dafür entschieden, diese Weiterbildung regional zusammen mit veränderungsbereiten Organisationen und verschiedenen Kooperationspartnern zu entwickeln, da wir meinen, dass Zukunftsplanung dann wirksam werden kann, wenn Organisationen vor Ort bereit sind Zukunftsplanungen umzusetzen und ihr Dienstleistungsangebot weiter zu entwickeln. Neue Möglichkeiten für die Umsetzung von Zukunftsplänen ergeben sich außerdem, wenn man gezielt die Ressourcen in der Region in den Blick nimmt, verschiedene Menschen vernetzt und sich politisch für die Teilhabemöglichkeiten aller Menschen vor Ort und die Weiterentwicklung personenbezogener Dienstleistungen einsetzt[9].

    Im Rahmen des europäischen Leonardo- Projektes „New Path to Inclusion“ mit PartnerInnen in Österreich, der Tschechischen Republik, England, Luxemburg, der Slowakei und Südtirol wurde ein europäisches Curriculum für eine Weiterbildung in Persönlicher Zukunftsplanung mit 6 Modulen à zwei Tagen entwickelt und in Eutin, Wien und Prag erprobt. Durch die Projektpartnerschaft mit Helen Sanderson Associates (HSA) in Großbritannien haben wir die vielfältigen, ganz hervorragenden Materialien mit Methoden zum Personenzentrierten Denken und Planen kennengelernt und erste Materialien ins Deutsche übersetzt. Zum Ende der Projekte „Neue Wege zur Inklusion – Zukunftsplanung in Ostholstein“ und „New Paths to Inclusion“ fand in Trägerschaft des Bundesverbandes für Körper- und Mehrfachbehinderte und des Vereins Mensch zuerst – Netzwerk People First Deutschland vom 7.- 8. Oktober 2011 mit John O’Brien die erste große deutschsprachige Fachtagung „Weiter denken: Zukunftsplanung“ mit 450 Personen in Berlin statt.[10] Am Ende einer lebendigen Tagung steht der Entwurf einer Grundsatzerklärung und der Plan ein deutschsprachiges Netzwerk Persönliche Zukunftsplanung zu gründen.

    Seit 2009 wurden umfangreiche inklusive Weiterbildungen in Persönlicher Zukunftsplanung angeboten. Neben der im Projekt „New Paths to Inclusion“ entwickelten Weiterbildung mit 6 Modulen und einer Weiterbildung mit dem Schwerpunkt MAPS und PATH in Halle, werden inzwischen auch Weiterbildungen in Persönlicher Zukunftsplanung in Kooperation mit der Ev. Hochschule Ludwigsburg in Baden- Württemberg und der Universität Hannover in Niedersachsen durchgeführt. Die im europäischen Projekt entwickelte inklusive Weiterbildung in Persönlicher Zukunftsplanung entfaltete eine eigene Dynamik. Nach den Pilotdurchgängen in Eutin, Wien und Prag starteten Weiterbildungen 2012 in Flensburg, Bad Oldesloe, Hamburg, 2013 in Innsbruck, Wien, Bremen, Gießen, Lüneburg, St. Gallen, Südtirol, Luxemburg, 2014 sind u.a. Graz, Salzburg, Innsbruck, Wien, Wilhelmshaven, Hamburg, Dresden und Zürich geplant. Ein neuer Aufbaukurs für MultiplikatorInnen läuft 2013 bereits in Norddeutschland, ein weiterer für Österreich ist in Planung. So entsteht jetzt eine neue Generation von ZukunftsplanerInnen, ModeratorInnen für Unterstützungskreise und MultiplikatorInnen.

    Eine zunehmende Bedeutung haben auch an der Weiterbildung beteiligte Organisationen, die ihre Arbeit in Folge dessen personenzentrierter und sozialräumlicher ausrichten wollen. So planten eine Reihe von Diensten und Einrichtungen ihre eigene Zukunft auf Organisations-Ebene und machen sich mit internen Projekten an die Umsetzung. Die Arbeit von balance in Wien ist ebenso ein Beispiel dafür wie das Projekt „Wunschwege“ von Leben mit Behinderung in Hamburg. In Wien und Graz wurden 2013 auch erstmals eine Weiterbildung mit 4 Modulen zum Thema „Personenzentriertes und sozialräumliches Denken und Handeln in Organisationen“ angeboten, 2014 sind neue Durchgänge in Innsbruck und Wien geplant.

    Nach einem Netzwerktreff en in Freising im Frühjahr 2012 fand vom 9.-10.Oktober 2012 die zweite deutschsprachige Fachtagung „Persönliche Zukunftsplanung – Lust auf Veränderung“ mit 250 Personen in Linz statt, die vom Zentrum für Kompetenzen und der Lebenshilfe Österreich veranstaltet wurde. Dort wurde das deutschsprachige Netzwerk Persönliche Zukunftsplanung gegründet. Vom 14.-16. November 2013 fand die dritte deutschsprachige Fachtagung mit dem Titel „Zukunftsplanung bewegt … Menschen, Organisationen, Regionen“ in Hamburg mit Beth Mount statt, die von Leben mit Behinderung Hamburg in Kooperation mit dem Netzwerk Persönliche Zukunftsplanung und vielen regionalen Kooperationspartnern veranstaltet wurde.

    Anfang 2013 startete unter der Koordination von Oliver Koenig als Nachfolge des New Path to Inclusion-Projektes das europäische New Path to InclUsion Network, mit 20 Partnerorganisationen aus 14 europäischen Ländern und Kanada unter der Begleitung von John O‘Brien. Ziel ist es, die inklusive Weiterbildung in Persönlicher Zukunftsplanung weiterzuentwickeln und in weitere Länder zu verbreiten. So werden neue Weiterbildungen in Dänemark, Kroatien, Portugal, Spanien, Rumänien, der Slowakei, Luxemburg und der Schweiz stattfinden. Neue Module sollen zu den Themen personenzentrierte Organisationsentwicklung und Sozialraumorientierung entwickelt werden, außerdem soll die inklusive Gestaltung des Kurses verbessert werden. Das Projekt orientiert sich an dem „U-Prozess“ von Otto Scharmer[11], einem Zukunftsplanungsprozess, der sowohl für Organisationen als auch für Personen benutzt werden kann und sehr gut zur Persönlichen Zukunftsplanung passt. Die „Theorie U“ bietet für diesen Prozess vielfältige hilfreiche Methoden an. Die „Theorie U“ geht davon aus, dass die Lösung der Probleme der Zukunft nicht mit den Mitteln der Vergangenheit gelingen kann. Das Kunstwort „presencing“ bezeichnet dabei das Erspüren einer Zukunft, die noch nicht da ist, sich aber abzeichnet und geboren werden will.

    Foto: DirkIngoFranke WikimediaCommons CC-BY-SA-2.0



    [8] vgl. Doose 2010,Hinz, Friess, Töpfer 2012

    [9] vgl. Doose 2010, Hinz, Friess, Töpfer 2012, www.personcentredplanning.eu

    [10] Dokumentation siehe http://www.bvkm.de/arbeitsbereiche-und-themen/weiter-denkenzukunftsplanung.html , Schwerpunktheft Persönliche Zukunftsplanung der impulse, BAG UB 2011

    [11] Scharmer 2009, www.presencing.com

    Herausforderungen für die zukünftige Entwicklung

    Dieser Abriss der Entwicklung von Persönlicher Zukunftsplanung im deutschsprachigen Raum zeigt die Fülle der Erfahrungen, die mittlerweile diese Idee tragen. Dennoch ist Persönliche Zukunftsplanung in der Praxis immer noch nicht breit verfügbar.

    In den kommenden Jahren wird es darauf ankommen, Persönliche Zukunftsplanung für alle, die es wollen, zu ermöglichen. Es geht darum den Ansatz und die Methoden in die Breite zu bringen, neue Materialien und vor allem eine gute Praxis zu entwickeln. Dazu braucht es ein breites Angebot an inklusiven Weiterbildungen und viele ModeratorInnen und BotschafterInnen dieser Idee. Das Netzwerk Persönliche Zukunftsplanung kann dafür die Drehscheibe der Aktiven sein. Es wird darum gehen Qualität zu definieren und zu sichern, damit Persönliche Zukunftsplanung nicht zu einem Begriff wird, der für Fragwürdiges herhalten muss. Es geht aber auch darum, Finanzierungsmöglichkeiten zu erschließen und eine gute Verzahnung von Persönlicher Zukunftsplanung und individueller Hilfeplanung zu erreichen. Neue Möglichkeiten lassen sich nur dann erschließen, wenn sich auch die Unterstützungsangebote und die Teilhabechancen im Sozialraum weiterentwickeln. Deshalb kommt der Zukunftsplanung für personenzentrierte und sozialräumlich orientierte Organisationen und inklusive Regionen eine besondere Bedeutung zu.

    Persönliche Zukunftsplanung ist ein Ansatz, um Inklusion vor Ort zu ermöglichen. Persönliche Zukunftsplanung hat daher immer auch eine sozialpolitische Dimension und ist ein werteorientierter Ansatz, bei dem die Grundhaltung, aus der gehandelt wird, entscheidend ist.

    Abbildung 1. Dr. Stefan Doose

    Portrait des Autors

    Dr. Stefan Doose ist Lehrer an der Fachschule für Sozialpädagogik in Lensahn und Pionier der Persönlichen Zukunftsplanung im deutschsprachigen Raum

    Kontakt und nähere Informationen

    stefan.doose@t-online.de

    Dieser Artikel ist ein Auszug aus der gerade erschienenen zehnten und aktualisierten Aufl age des Buches von Stefan Doose: „I want my dream!“ Persönliche Zukunftsplanung. Neue Perspektiven einer personenzentrierten Planung mit Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen. Buch mit Materialienteil. Neu-Ulm: AG SPAK Bücher 2013.

    Literatur

    Boban, Ines/ Hinz, Andreas: Persönliche Zukunftskonferenzen. Unterstützung für individuelle Lebenswege. In: Behinderte in Familie, Schule und Gesellschaft, 4/5/99, 13-23. Im Internet: http://bidok.uibk.ac.at/library/beh4-99-konferenz.html

    Bundesarbeitsgemeinschaft Unterstützte Beschäftigung (BAG UB) (Hrsg.) (2011): Impulsethema Persönliche Zukunftsplanung. Anwendungsbeispiele –Anregungen – Analysen. Im Internet: http://trainingpack.personcentredplanning.eu/attachments/article/159/impulse_SonderheftZukunftsplanung_Downloadversion.pdf

    Doose, Stefan: „I want my dream!“ Persönliche Zukunftsplanung. Neue Perspektiven einer personenzentrierten Planung mit Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen. Buch mit Materialienteil. Hamburg 1996; 10. aktualisierte Auflage Neu-Ulm 2013.

    Doose, Stefan: Vieles beginnt mit einem Traum. Erfahrungen aus zwei Modellprojekten zur Entwicklung einer inklusiven Weiterbildung in Persönlicher Zukunftsplanung. In: impulse (2010), 18-25.

    Doose, Stefan; Emrich, Carolin; Göbel, Susanne: Käpt’n Life und seine Crew. Ein Planungsbuch zur Persönlichen Zukunftsplanung. Zeichnungen von Tanay Oral. Netzwerk People First Deutschland (Hrsg.) 2004, 5. aktualisierte Auflage Neu-Ulm: AG SPAK, 2013.

    Emrich, Carolin; Gromann, Petra; Niehoff, Ulrich: Gut Leben. Persönliche Zukunftsplanung realisieren – ein Instrument. Erstauflage 2006, 3. Auflage, Marburg: Lebenshilfe-Verlag, 2012.

    Evangelische Stiftung Alsterdorf. Geschäftsbereich HamburgStadt: Handbuch zur Assistenzplanung. 3. Auflage Hamburg 1999.

    Hamburger Arbeitsassistenz: talente. Ein Angebot zur Förderung von Frauen mit Lernschwierigkeiten im Prozess beruflicher Orientierung und Qualifizierung. Theoretische Grundlagen, Projektbeschreibung, Methoden, Materialien, Filme, Begleit-DVD. Hamburg: Hamburger Arbeitsassistenz 2008.

    Hamburger Arbeitsassistenz: bEO – berufliche Erfahrung und Orientierung. Theoretische Grundlagen, Projektbeschreibung, Methoden, Materialien, Begleit-CD. Hamburg: Hamburger Arbeitsassistenz 2007.

    Hinz, Andreas/ Kruschel, Robert: Bürgerzentrierte Planungsprozesse in Unterstützerkreisen. Praxishandbuch Zukunftsfeste. Düsseldorf: verlag selbstbestimmtes leben 2013.

    Hinz, Andreas, Friess, Sabrina, Töpfer, Juliane: Neue Wege zur Inklusion – Zukunftsplanung in Ostholstein. Inhalte – Erfahrungen – Ergebnisse. Marburg: Lebenshilfe Verlag 2012.

    Lunt, Julie & Hinz, Andreas (Eds.): Training and Practise in Person Centred Planning – A European Perspective. Dalrymple and Verdun, 2011.

    Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Hand buch zur Individuellen Hilfeplanung in Rheinland- Pfalz. Mainz 2005. Im Internet Im Internet: http://msagd.rlp.de/fi leadmin /masgff/soziales/Menschen_mit_Beeinträchtigungen/Handbuch_12_05.pdf

    Niedermair, Claudia: »Ich möchte arbeiten« Eingliederung von Jugendlichen mit schwerer Behinderung in den regionalen Arbeitsmarkt in Österreich. In: Geistige Behinderung 43 (2004), H.1, 66-80.

    Niedermair, Claudia: “Ich möchte arbeiten” Zur Gestaltung integrativer Übergänge zwischen Schule und Berufswelt für Jugendliche mit schweren Beeinträchtigungen. In: Behinderte in Familie, Schule und Gesellschaft (1998), H. 4/5, 21-32. Im Internet: http://bidok.uibk.ac.at/library/beh4-99-arbeiten.html

    Niedermair, Claudia/ Tschann, Elisabeth: „Ich möchte arbeiten“ Porträts von sechs Jugendlichen. In: Behinderte in Familie, Schule und Gesellschaft (1999), H. 4/5, 24-36. Im Internet: http://bidok.uibk.ac.at/library/beh4-99-portraits.html

    Niedermair, Claudia/ Tschann, Elisabeth: „Ich möchte arbeiten“ Der Unterstützungskreis In: Behinderte in Familie, Schule und Gesellschaft (1999), H. 4/5, 37-42

    Sanderson, Helen & Goodwin, Gill (Hrsg.): Minibuch Personenzentriertes Denken. Deutsche Übersetzung Stefan Doose, Susanne Göbel, Oliver Koenig. HSA The Learning Community: Stockport 2010. Im Internet: http://trainingpack.personcentredplanning.eu/attachments/article/206/HSAminibookGerman.pdf

    Scharmer, Otto: Theorie U: Von der Zukunft her führen. Heidelberg: Carl-Auer-Verlag 2009

    Van Kan, Peter; Doose, Stefan: Zukunftsweisend. Peer Counceling und Persönliche Zukunftsplanung. Kassel: bifos, 1999.

    von Lüpke, Klaus: Nichts Besonderes. Zusammen- Leben und Arbeiten von Menschen mit und ohne Behinderung. Essen: Klartext-Verlag, 1994. Im Internet: http://bidok.uibk.ac.at/library/luepkenichtsbesonderes.html

    Quelle

    Stefan Doose: Netze knüpfen. Entwicklungen von Persönlicher Zukunftsplanung im deutschsprachigen Raum. Erschienen in: impulse Nr. 66, 03/2013, Seite 6-11.

    bidok - Volltextbibliothek: Wiederveröffentlichung im Internet

    Stand: 12.06.2015

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