Persönliche Zukunftsplanung

Konzept und kreative Methoden zur individuellen Lebens(stil)planung und / oder Berufswegplanung

AutorIn: Carolin Emrich
Textsorte: Zeitschriftenartikel
Releaseinfo: Erschienen in: impulse Nr. 29, Mai 2004, Seite 22 - 25 Workshop für unterstützte ArbeitnehmerInnen und andere Interessierte während der BAG UB-Jahrestagung am 20.11.2003 impulse (29/2004)
Copyright: © Carolin Emirch 2004

Persönliche Zukunftsplanung - was ist das?

Persönliche Zukunftsplanung ist ein in den 1980er Jahren in den USA und Kanada entwickelter und im deutschsprachigen Raum bislang noch relativ unbekannter Ansatz zur individuellen Lebens(stil)planung[1].

Menschen, so sieht es das Konzept vor, sollen die Möglichkeit haben mit anderen, ihnen wichtigen Personen über ihre individuellen Vorstellungen, Wünsche und Ziele für ihr Leben nachzudenken und diese in gangbare Schritte umzusetzen. Persönliche Zukunftsplanung hält dafür zugleich eine "Trickkiste" voller unterschiedlicher Planungsinstrumente bereit. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, wie eine Person leben möchte und welche Unterstützung sie zur Verwirklichung ihrer Lebensentwürfe benötigt. Es geht nicht darum, das Leben eines Menschen perfekt zu machen, sondern vielmehr ist die Erhöhung individueller Lebensqualität das Ziel. Angelpunkt dabei ist das ‚reguläre' gesellschaftliche Leben vor Ort.

Das dem Konzept zugrundeliegende Menschenbild basiert auf den Grundannahmen, dass die jeweils planende Person - unabhängig von Beeinträchtigungen - prinzipiell selbst über ihr Leben bestimmen kann[2], dass sie, auch in Krisenzeiten, eine Person mit Stärken, Fähigkeiten und Interessen ist[3], und dass alle Menschen ein Recht auf ungehinderte Teilnahme am gesellschaftlichen Leben haben.

Persönliche Zukunftsplanung versteht sich als ein Ansatz, der prinzipiell für alle Menschen hilfreich sein kann, die über Veränderungen in ihrem Leben nachdenken und konkrete Schritte realisieren möchten. Und dennoch kann er - gerade im Wissen darum, dass Selbstbestimmung und Wahlmöglichkeiten noch immer Privilegcharakter tragen - für Menschen mit Beeinträchtigungen in besonderer Weise relevant sein.



[1] Die us-amerikanische und kanadische Originalliteratur bezeichnet den Ansatz als ‚Person Centered Planning' und fasst unter dieser übergeordneten Kategorie verschiedene personenzentrierte Planungskonzepte wie beispielsweise Personal Futures Planning (Mount, Zwernik), Lifestyle Planning (O'Brien), Preference-Based Planning (Curtis, Dezelsky), MAPS und PATH (Falvey, Forest, Pearpoint, Rosenberg; Pearpoint, Forest) zusammen. Den Begriff Persönliche Zukunftsplanung führt Stefan Doose in die deutschsprachige Diskussion ein, um den methodischen Ansatz wie auch die dem Konzept immanente veränderte Sichtweise von Menschen mit Behinderungen und die Forderung nach Neuorientierungen in Unterstützungsangeboten vorzustellen (vgl. Doose 1999).

[2] Selbst zu bestimmen heißt nicht, Dinge alleine tun zu müssen. Vielmehr impliziert das Konzept der Persönlichen Zukunftsplanung den Grundgedanken, dass Menschen in der Realisierung ihrer Ziele und ihres Lebensalltags die für sie jeweils notwendige Unterstützung erhalten.

[3] Entsprechend der Annahme, dass sich Möglichkeiten am ehesten durch die Orientierung an Kompetenzen erschließen lassen, sind Fähigkeiten und Stärken der primäre Anknüpfungspunkt des Planungsprozesses.

Die Fragestellung im persönlichen Zukunftsplanungsprozess

Im persönlichen Zukunftsplanungsprozess können - je nach Bedarf und Ausgangssituation der planenden Person - ganz unterschiedliche Fragestellungen Dreh- und Angelpunkt sein. Möglicherweise geht es sehr gezielt um die Planung eines bestimmten Teilbereichs des Lebens (z.B. Ausbildung, Arbeit, Wohnsituation). Ebenso denkbar ist aber auch, dass die Planung einen sehr viel umfassenderen Charakter trägt und parallel für mehrere Lebensbereiche nach Ideen und Veränderungsmöglichkeiten gesucht wird.

Die Art wie auch die Fragestellung der Planung sind maßgeblich durch den Planungsanlass bestimmt. Gründe, um über Veränderungen im eigenen Leben nachzudenken, können sehr vielfältig sein. Zumeist regt der Übergang von Lebensabschnitten (Übergang Schule - Ausbildung/Beruf; Auszug aus dem Elternhaus ...) dazu an, über die eigene Zukunft nachzudenken. Aber auch die eigene Unzufriedenheit mit der derzeitigen Lebenssituation, ggf. eine Krise, können Anlass zu einer individuellen Zukunftsplanung geben.

In Bezug auf Berufswegeplanung können Konzept und Methoden der Persönlichen Zukunftsplanung hilfreich sein, um verstärkt auch qualitative Aspekte in Unterstütze Beschäftigung einzubringen und danach zu fragen, welche Vorstellungen BewerberInnen von ihrem weiteren Lebens- und Berufsweg haben. Also davon, was sie arbeiten möchten, wo sie arbeiten möchten, wie sie leben, ihre Freizeit verbringen ... wollen.

Die praktische Umsetzung - das Prozessverständnis

Wie ist die praktische Umsetzung eines Zukunftsplanungsprozesses nun aber konkret vorstellbar?

Hierzu zunächst ein wesentlicher Grundgedanke: Ebenso wenig wie das Konzept feste Methoden vorschreibt, die im Rahmen einer individuellen Lebens(stil)planung genutzt werden müssen, diktiert es einen festgelegten Prozessverlauf. Bestimmte Kernaspekte sind jedoch prinzipiell von Bedeutung. Sie sollen nachfolgend - im Sinne eines ersten Überblicks - vorgestellt werden.

Erstellen eines persönlichen Profils

Um mit einer Person planen zu können, ist es notwendig, sie ganzheitlich kennen zu lernen, sich mit ihr über ihr Leben, ihre Träume, Ziele, Fähigkeiten und Bedürfnisse auseinander zu setzen. Der Entwurf eines möglichst vielfältigen Bildes von der planenden Person und ihrer momentanen Lebenssituation steht daher am Anfang eines jeden Zukunftsplanungsprozesses. Es gilt, im Austausch mit der Person selbst sowie ggf. mit Menschen aus dem unmittelbaren Umfeld der Person zu erfassen, was diese Person charakterisiert und was ihr Leben ausmacht. Ähnlich einem Puzzle setzt sich das zu entwickelnde persönliche Profil aus vielen unterschiedlichen Aspekten zusammen, z.B.: persönliche Stärken, Interessen, Wünsche, Bedürfnisse, Motive für die anstehende Veränderung, Erfahrungen der Person, Beziehungen, auf die die Person zurückgreifen kann, Dinge, die ihr wichtig sind sowie Informationen darüber, was ihr hilft und gut tut und was nicht.

Entwurf eines Bildes einer individuell angestrebten Zukunft

Bei dem Entwurf eines Bildes einer individuell angestrebten Zukunft geht es um die Perspektiventwicklung. Der Blick ist also in die Zukunft gerichtet. Zentral ist die Frage ‚Was soll sein?'. Diese Frage berührt den Bereich individueller Träume und Visionen für das eigene Leben und fragt zugleich nach der Rolle, die die Person in ihrem Leben einnehmen möchte.

Es geht im Kontext individueller Lebens(stil)planung um die positive und konstruktive Zukunftsgestaltung, was voraussetzt, dass die Vision, die entwickelt wird, von grundlegend positivem Charakter ist, selbst im Wissen um mögliche Hindernisse[4]. Persönliche Zukunftsplanung regt dazu an, neue Verhaltensweisen und neue Rollen kennen zu lernen und zu erproben.

Um ein Bild einer individuell wünschenswerten Zukunft entstehen lassen zu können, ist Träumen nicht nur erlaubt, sondern im Kontext Persönlicher Zukunftsplanung überdies erwünscht. Träume werden verstanden als Quellen, als treibende Kraft und Wegweiser für eigene Zukunftsvorstellungen.

Ein Traum kann stets noch utopische Elemente in sich tragen. Es ist dann die Aufgabe innerhalb des Planungsprozesses, den Kern des Traumes zu erkunden, ihn zunehmend zu konkretisieren, um aus ihm schließlich erreichbare Ziele zu identifizieren.

Obgleich dem Träumen im Kontext individueller Lebens(stil)planung große Bedeutung zugemessen wird, darf darin doch nicht verharrt werden. In der Annahme, dass Zukunft heute beginnt, müssen Träume und Visionen in mit der Wirklichkeit abgeglichene Ziele umgewandelt werden. Zielfindung ist dabei ein kreativer Entwicklungsgang, der insbesondere durch die Perspektiven unterschiedlicher beteiligter Personen bereichert wird. Wichtig ist, dass die Beteiligten sich bewusst machen, dass es um den Lebensentwurf der planenden Person geht und nicht um eine für die Person entwickelte Vision. Diesem persönlichen Lebensentwurf gilt es mit Respekt und Toleranz zu begegnen, auch wenn er möglicherweise noch so unkonventionell ist.

Planung und Realisierung

Ein erster wichtiger Schritt auf dem Weg der persönlichen Zukunftsplanung ist gemacht, wenn Menschen den Träumen, Visionen, Ideen und Bedürfnissen der planenden Person zuhören und sie ernst nehmen. Doch auch an diesem Punkt darf nicht verharrt werden. Es gilt schließlich, identifizierte Ziele in die Phase der Planung und Realisierung über zu leiten. Hierfür wird ein Zukunftsplan entworfen, der die Brücke bildet zwischen der Ausgangssituation der planenden Person und ihrer Zukunftsvision.

Es ist für die konkrete Planung und Realisierung hilfreich, Ziele zu präzisieren, sie klar zu benennen, positiv zu formulieren und zu überprüfen, ob sie im Lebenskontext der planenden Person tatsächlich realisierbar sind. Sie sollten als Ziele in einem nicht zu entfernt liegenden Zeitraum angesiedelt werden.

Ggf. ist es notwendig, aus einer Vielzahl möglicher Ziele im Vorfeld der konkreten Planungsphase ein Kernziel zu erarbeiten. Die Fragestellung, was der Person zunächst am wichtigsten ist, hilft Prioritäten zu setzen, und die Konzentration auf ein Kernziel trägt wesentlich dazu bei, das Vorhaben überschaubar und realisierbar zu halten.

Ist das Ziel konkretisiert, dient schließlich ein Aktionsplan dazu, Schritte zu seiner Verwirklichung festzulegen. Ein Aktionsplan sollte so detailliert wie möglich das Ziel beschreiben, einzelne aufeinander aufbauende Aktionsschritte festlegen, Zeitpunkte benennen bis wann ein bestimmter Schritt realisiert sein soll, sowie Personen namentlich festhalten, die die Umsetzung einzelner Schritte unterstützen wollen.

Persönliche Zukunftsplanung ist jedoch mehr als das bloße Schmieden guter Pläne. Sie impliziert immer auch deren Realisierung. Planung ohne daraus folgende Aktion würde Persönliche Zukunftsplanung zu einem leeren Ritual verkommen lassen. Dabei ist es nicht entscheidend, sofort Großes zu bewegen - viel wichtiger ist, dass Menschen Schritte gehen, auch wenn es kleine Schritte sind.

Weil persönliche Veränderungsprozesse selten vollkommen planbar sind und ebenso selten geradlinig verlaufen, sondern nur als dynamische Prozesse verstanden werden können, müssen auch die für sie entworfenen Pläne stets als flexibel und veränderbar verstanden werden. Pläne wie auch der gesamte Prozess individueller Zukunftsplanung leben vom Ausprobieren. Dabei dürfen Fehler gemacht und Schritte neu gegangen werden. Ebenso wie Visionen von Zeit zu Zeit überprüft werden sollten (da auch sie sich verändern und/oder weiterentwickeln können), ist es notwendig Pläne ggf. zu modifizieren und an neue Gegebenheiten und Bedürfnisse anzupassen. Schließlich hat jede planende Person das Recht, sich auch um zu entscheiden.



[4] Selbstverständlich müssen Ziele mit der Wirklichkeit abgestimmt und auf sie bezogen werden. Hierfür ist es jedoch in der Planungsphase notwendig nach Strategien zu suchen, um bestehende oder zu erwartende Hindernisse und Hürden zu überwinden.

Unterstützungskreise - ein wesentliches Grundelement Persönlicher Zukunftsplanung

Das Konzept der Persönlichen Zukunftsplanung sieht vor, dass der vorangegangen skizzierte Prozessverlauf niemals nur von der planenden Person alleine bewältigt wird. Vielmehr ist der Grundgedanke von sog. Unterstützungskreisen fest im Konzept verankert. Bereits vorhandene soziale Netzwerke sollen im Kontext der Planungs- und Realisierungsarbeit gefestigt und ausgebaut werden. Da, wo bislang keine sozialen Netzwerke bestanden, muss innerhalb des Prozesses ein solches initiiert werden. Denn, so der Ausgangspunkt der Überlegungen, durch ein Netzwerk im Sinne eines Unterstützungssystems sollen die Macht und die Möglichkeiten des Einzelnen gestärkt werden. Um die planende Person bildet sich also ein Kreis von Menschen, die ein Interesse an dieser Person und ihren Ideen, Träumen und Zukunftswünschen haben. Sie alle verstehen Zukunft als aktiv planbar und gestaltbar, fühlen sich parteilich mit der Person und helfen bei der Entwicklung und Umsetzung ihres individuellen Lebensplans. In der Gruppe werden auf diese Weise unterschiedliche Perspektiven zusammengetragen und eine Vielzahl von Erfahrungen, Kontakten etc. bereichernd in den Prozess eingebracht. Dabei steuert die planende Person selbst den Prozess, hält also ähnlich einem Kapitän das Steuer in der Hand; ihr Unterstützerkreis (FreundInnen, Familienangehörige, ArbeitsassistentInnen, UnterstützerInnen aus der Wohngruppe etc.) begleitet sie. Gemeinsame Treffen der planenden Person mit ihrem Unterstützungskreis können durch eine nicht in die Planung involvierte Person moderiert werden.

Persönliche Zukunftsplanung ist weder Allheilmittel noch pädagogisches Programm

Die wesentlichste Grundvoraussetzung, einen persönlichen Zukunftsplanungsprozess Wirklichkeit werden zu lassen, ist, dass die Person, um die es geht, selbst das Bedürfnis nach Veränderung hat. Persönliche Zukunftsplanung ist nichts, was andere Menschen für eine Person über deren Kopf hinweg initiieren. Ebenso wenig ist sie ein Allheilmittel, das prinzipiell für alle Menschen und alle Anlässe geeignet wäre. Persönliche Zukunftsplanung kann keine umfassenden Antworten auf alle Lebensfragen bieten. Im Kontext individueller Lebens(stil)planung kann es vielmehr immer nur um das Identifizieren individueller Wege und Lösungen gehen. Pädagogik neigt manchmal dazu, gute Konzepte und Methoden zu generalisieren - davor sei jedoch an dieser Stelle ausdrücklich gewarnt. Es würde in keiner Weise dem Anliegen des Konzepts entsprechen, wenn Persönliche Zukunftsplanung zur Verpflichtung würde und plötzlich alle Frauen und Männer mit Behinderungen Ziele herausfinden und Planungsprozesse entwerfen müssten. Persönliche Zukunftsplanung versteht sich als individuell zu gestaltendes Angebot, dessen Legitimation ausschließlich in der konkreten Verbesserung der Lebensqualität einer planenden Person liegt. Die Entwicklung und Umsetzung individueller Zukunftspläne soll Spaß machen und kein lästiges Abarbeiten sein.

Die Nutzbarkeit des Konzepts in Arbeitszusammenhängen von Fachdiensten

Vielfältige praktische Erfahrungen zeugen von der Umsetzbarkeit und Nutzbarkeit des Konzept - auch und gerade im Kontext individueller Berufsplanung. Es erscheint wünschenswert, die Möglichkeiten, die das Konzept und seine vielfältigen Planungsinstrumente bieten, verstärkt auch in die Arbeit von Integrationsfachdiensten oder anderen Diensten zur Eingliederung von Frauen und Männern mit Beeinträchtigungen ins Ausbildungs- und Berufsleben einzubinden. Schon gar, als es einen Beitrag dazu leisten kann, verstärkt auch wieder qualitative Aspekte in Unterstützte Beschäftigung einzubinden.

Als ein Beispiel sei hier auf SPAGAT, ein in Österreich zunächst als Modellprojekt gestartetes, mittlerweile jedoch regulär verankertes Angebot verwiesen, das die berufliche Eingliederung von SchulabgängerInnen mit sogenannten schweren Behinderungen in den allgemeinen Arbeitsmarkt zum Ziel hat. SPAGAT gliedert sich in seinem zeitlichen Ablauf in zwei Phasen (an die Schulphase schließt sich die nachschulische Eingliederungsphase an) und baut methodisch in der ersten Phase auf dem Konzept der Persönlichen Zukunftsplanung auf. Noch während der Schulzeit wird mit den Jugendlichen über die eigene Zukunft und die persönlichen Vorstellungen vom künftigen (Arbeits-)Leben nachgedacht. Um den Prozess zu begleiten, gruppieren sich um die einzelnen SchülerInnen Unterstützungskreise, die sie längerfristig und regelmäßig, ggf. auch über die unmittelbare Phase der Eingliederung ins Arbeitsleben hinaus, begleiten[5].



[5] Für nähere Informationen zu SPAGAT s. Niedermair 1998 sowie Niedermair 2004

Rückblick auf den Workshop

Die vorgestellten Grundgedanken Persönlicher Zukunftsplanung wie auch das Prozessverständnis konnten die TeilnehmerInnen - unter ihnen hauptsächlich Menschen mit Behinderungen (davon vorwiegend unterstützte ArbeitnehmerInnen) sowie zwei "Profis" - im Rahmen des Workshops bei der BAG UB - Jahrestagung zwar aufgrund der dafür sehr kurzen Zeit (drei Stunden) nur in ersten Ansätzen, jedoch sehr praxisorientiert kennen lernen. Durch das Ausprobieren einzelner Materialien hatten die TeilnehmerInnen Gelegenheit sich beispielsweise mit eigenen Stärken und Fähigkeiten, eigenen Träumen und Wünschen etc. auseinander zu setzen, einen eigenen "kleinen" Aktionsplan zu schmieden und zu den einzelnen Aspekten miteinander in Austausch zu kommen.

Literatur:

Doose, Stefan: "I want my dream". Persönliche Zukunftsplanung. Neue Perspektiven

und Methoden einer individuellen Hilfeplanung mit Menschen mit Behinderungen. In: van Kan, Peter; Stefan Doose: Zukunftsweisend. Peer Counseling & Persönliche Zukunftsplanung. Kassel 1999, 69-134

Niedermair, Claudia: "Ich möchte arbeiten". Zur Gestaltung integrativer Übergänge zwischen Schule

und Berufswelt für Jugendliche mit schweren Behinderungen. In: Behinderte in Familie, Schule und Gesellschaft 1998, H.4/5, 21-32

Niedermair, Claudia: "Ich möchte arbeiten". Eingliederung von Jugendlichen mit schwerer

Behinderung in den regionalen Arbeitsmarkt in Österreich. In: Geistige Behinderung 2004, H 1/ 04, 66-79

Kontakt:

Carolin Emrich

Integrationsfachdienst Bremerhaven-Wesermünde

Tel: 0471/969 09 20

ifd.emrich@eww-wfb.de

Quelle:

Carolin Emrich: Persönliche Zukunftsplanung, Konzept und kreative Methoden zur individuellen Lebens(stil)planung und / oder Berufswegplanung

Erschienen in: impulse Nr. 29, Mai 2004, Seite 22 - 25

Workshop für unterstützte ArbeitnehmerInnen und andere Interessierte während der BAG UB-Jahrestagung am 20.11.2003

bidok - Volltextbibliothek: Wiederveröffentlichung im Internet

Stand: 16.08.2006

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