Alles voller Hoffnung

Schlagwörter: Erfahrungsbericht, Arbeit
Textsorte: Buch
Releaseinfo: Herausgegeben vom Spaß am Lesen Verlag
Copyright: Spaß am Lesen Verlag 2014

Informationen von bidok

Alles voller Hoffnung ist ein Buch.

Nun gibt es das Buch in einfacher Sprache.

In unserer Bibliothek können Sie in das Buch hinein-lesen.

Sie finden hier die ersten Seiten vom Buch.

Das ganze Buch können Sie für 10 Euro bestellen.

Hier können Sie das Buch bestellen:

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Das Buch ist vom Spaß am Lesen Verlag.

Teil 1

Hemd und Krawatte

Oma hat den Briefkasten geleert.

Es ist ein Brief der Werkstatt dabei.

Rasch öffnet sie den Umschlag.

Ihre Augen fliegen über die Zeilen.

Sie kann es nicht glauben.

Aber da steht es, schwarz auf weiß:

Die Werkstatt hat Igor zu einem Gespräch eingeladen.

Oma greift zum Telefon und vereinbart sofort einen Termin.

Sie können gleich kommen.

„Los, Igor“, sagt sie, „wir gehen!“

Kurz darauf sitzen sie bereits in der S-Bahn.

Bei der Werkstatt steigen sie aus.

„Wir sind auf dem Weg in deine Zukunft“, freut sich Oma.

Igor sagt nichts.

Erst mal sehen, ob es mir dort gefällt, denkt er.

Sonst muss ich alles kurz und klein schlagen.

Vor dem Eingang spürt er eine Spannung im Bauch.

Drinnen herrscht Lärm.

Aus jeder Ecke kommen andere Geräusche.

Von Hämmern, Sägen und Feilen.

Es riecht nach Leim, Metall und Holz.

Igor atmet tief ein.

Hier fühlt er sich wohl.

Auf dem Rückweg redet Oma an einem Stück.

Sie ist froh, dass Igor am Montag anfangen kann.

„Du hast jetzt Arbeit, das muss gefeiert werden“, sagt sie.

„Heute Abend gibt es etwas besonders Gutes.“

Igor denkt nicht an Essen.

Er denkt schon an nächsten Montag.

In der Werkstatt stellen sie viele Dinge her:

Stühle, Wäscheklammern, Puppen, Föhne und so weiter.

Womit wird er wohl am Montag anfangen?

Aufkleber auf Kartons kleben? Staubsauger montieren?

Geschirrtücher einpacken? Puppen basteln?

„Ich will ein neues Hemd“, sagt Igor.

„Mit einer Krawatte. Wie Jack.“

Jack leitet die Werkstatt.

Er nannte Igor „Kollege“.

Und Jack trinkt Milch direkt aus der Packung.

Oma sieht ihn an.

„Muss das wirklich sein?“, fragt sie.

„Ich brauche eigentlich neue Schuhe.“

Igor lässt nicht locker.

Er will unbedingt ein Hemd mit Krawatte.

Sonst wirft er den Tisch um. Und die Stühle.

Oma gibt nach. „Also gut“, meint sie.

„Aber die Schuhe können noch eine Weile warten.“

Im Laden wählt Igor ein weißes Hemd mit blauen Streifen.

Und eine blaue Krawatte mit weißen Streifen.

Danach gehen sie zur Bäckerei.

Man kann dort auch Kaffee trinken.

Sie setzen sich an einen der Tische.

Oma kennt den Mann, der hier arbeitet.

Er heißt Stefan.

„Igor darf in der Werkstatt anfangen“, erzählt sie ihm.

„Ich kann gar nicht sagen, wie froh ich darüber bin.“

Es sieht aus, als ob sie gleich zu weinen anfängt.

Stefan klopft Igor freundschaftlich auf die Schulter.

„Das sind ja gute Nachrichten! Ich bin stolz auf dich.“

Oma nimmt die neue Krawatte aus der Tasche.

„Kannst du Igor zeigen, wie man eine Krawatte bindet?“

Stefan legt sich die Krawatte um den Hals.

Gekonnt knüpft er einen Knoten.

Igor macht es ihm nach.

Doch er schafft es nicht.

Nach dem dritten Versuch nimmt ihm Stefan die Krawatte ab.

Stefan legt sie sich um den eigenen Hals und macht einen Knoten.

Dann lockert er den Knoten ein bisschen.

Er zieht die Krawatte über den Kopf und gibt sie Igor.

„Lass sie einfach so, mit Knoten“, sagt Stefan.

„Und wenn du sie umhast, ziehst du am kurzen Ende.“

Igor streift sich die Krawatte über den Kopf.

Er zieht am richtigen Ende. Die Krawatte sitzt.

Milch

Am Montagmorgen ist Igor schon früh wach.

Er zieht sein neues Hemd an.

Der Stoff fühlt sich noch etwas steif an.

Danach streift er die Krawatte über und zieht am kurzen Ende.

Erst jetzt kommt die Unterhose.

Nun noch Socken und Hose. Fertig.

Und natürlich die Schuhe ...

Da erinnert er sich, dass Oma neue Schuhe braucht.

Von dem Geld, das er verdienen wird, kann sie Schuhe kaufen.

Was würde Oma nur ohne ihn anfangen?

Igor geht ins Wohnzimmer.

Hier ist sie nicht.

Darum versucht er es in Omas Schlafzimmer.

Vorsichtig öffnet er die Tür. „Oma?“

Er bekommt keine Antwort.

Langsam gewöhnen sich Igors Augen an die Dunkelheit.

Oma ist unter der Bettdecke kaum zu sehen.

Sie heißt Irene. Und sie ist sehr dünn.

Ihre enge Jeans hängt über einem Stuhl.

Auf diesem Stuhl sitzt sie jeden Morgen.

Sie schaut in den Spiegel

und bindet die schwarzen Haare zum Pferdeschwanz.

Es gibt nicht viele, die so eine Oma haben, denkt Igor.

Jack hatte angenommen, dass sie seine Mutter ist.

Viele Leute glauben das.

Oma sagt dann immer: „Ja, ich war eine junge Mutter.

Und meine Tochter auch.“

Auf einmal geht das Licht an.

Oma setzt sich auf. Ihr Haar ist durcheinander.

„Raus aus dem Schlafzimmer, Igor!“, ruft sie wütend.

„Es ist mitten in der Nacht!“

Igor verlässt das Schlafzimmer.

Tagsüber wagt sie es nicht, ihn anzuschreien.

Tagsüber lässt sie es lieber sein.

Nach dem Frühstück verlassen sie das Haus.

Igor hat gute Laune.

An der Straßenecke muss Igor auf den Bus warten.

Der Bus wird ihn zur Werkstatt bringen.

„Du musst hier warten, bis der Bus kommt“, sagt Oma.

Dann lässt sie ihn allein und geht zu ihrer Arbeit.

Igor schaut sich um.

An einer Hauswand sieht er ein Plakat.

Darauf ist ein Mädchen in einem kurzen Kleid abgebildet.

Ihr blondes Haar weht im Wind.

Das ist schön, denkt Igor.

Jetzt kann ich mir jeden Tag dieses Mädchen anschauen.

Manchmal fahren Autos vorbei.

Aber der Bus kommt nicht.

Igor wird es heiß.

Die Sonne scheint ihm ins Gesicht.

Auch der Wind ist warm.

Auf der anderen Straßenseite ist es schattig.

Aber da kann er nicht hin.

Er muss hier warten.

Nach einer Weile schaut Igor in seine Tasche.

Da sind seine Brotdose und eine Milchtüte.

Er öffnet die Milchtüte und trinkt sie in einem Zug leer.

Wie Jack, ohne Glas.

Die leere Packung steckt er wieder in die Tasche.

Mit dem Ärmel wischt er sich den Schweiß von der Stirn.

Was für eine Hitze heute!

Er denkt an seine Oma.

Sie arbeitet in einer öffentlichen Toilettenanlage.

Es ist dort schön kühl.

Denn die Toiletten befinden sich in einem Keller.

Igor bekommt langsam Hunger.

Er holt seine Brotdose aus der Tasche.

Die belegten Brote fühlen sich warm an.

Er isst alles auf.

Danach muss er gähnen.

Jetzt wartet er hier schon eine Ewigkeit.

Eigentlich muss er pinkeln.

Aber Oma hat ihm verboten, das auf der Straße zu tun.

Sie hat es einfach.

Auf ihrer Arbeit gibt es immer eine Toilette.

Doch er steht mitten auf der Straße.

Igor schaut nach links und nach rechts.

Er sieht niemanden.

Igor stellt die Tasche auf den Boden.

Er nimmt die leere Milchtüte heraus und faltet sie oben auseinander.

Nun öffnet er den Hosenschlitz.

Er versucht, seinen Pimmel[1] in die Packung zu hängen.

Aber sofort rutscht dieser wieder heraus.

Warmer Urin strömt über seinen Oberschenkel.

Blödes Ding.

Erneut steckt er seinen Pimmel in die Milchtüte und pinkelt.

Puh, das tut gut.

Als er fertig ist, faltet er die Milchtüte oben zusammen.

Er stellt sie so in die Tasche, dass sie nicht umfällt.

Dann macht er seine Hose wieder zu.

Ein Hosenbein ist ganz nass.

Zum Glück ist das Wetter schön.

Igor hält das Bein in die Sonne.

So kann die Hose trocknen.

Er beobachtet den Dampf, der von seiner Hose aufsteigt.

Gut. Da muss man die Hose nicht mehr waschen.

Nach einer Weile ist alles trocken.

Igor schaut hoch zum Himmel.

Der sieht vor lauter Hitze weiß aus.

Apfelkuchen von Stefan

Am nächsten Tag ist Oma immer noch verärgert.

Sie erzählt ihrer Kollegin, was gestern passiert ist.

Der Fahrer wusste nicht, dass er Igor abholen muss.

Jack hatte vergessen, ihn zu informieren.

Und Igor stand den ganzen Tag an der Haltestelle.

In der vollen Sonne.

„Sein Gesicht ist völlig verbrannt“, sagt Irene.

„Das würde ich mir nicht gefallen lassen“, meint ihre Kollegin.

„Irene, du musst was unternehmen.

Sonst passiert das vielleicht noch einmal.“

„Ja“, antwortet Irene. „Wahrscheinlich hast du recht.“

Sie nimmt die Geldmünzen von dem kleinen Teller.

Es ist das Trinkgeld der Toilettenbesucher.

„Gut, dann bis morgen.“

Auf dem Heimweg sieht sich Irene in einem Schaufenster.

Sie erschrickt vor ihrem eigenen Spiegelbild.

Bin ich das?

Ihre Schultern sind hochgezogen.

Der Mund ist ein dünner Strich.

Igor wohnt bei ihr, seit er fünf ist.

Schon damals war er anders als andere Kinder.

Ein kleiner Junge, dem das Lernen schwer fiel.

Aber es ging.

Inzwischen ist Igor 16 Jahre alt.

Er ist einen Kopf größer als sie und viel stärker.

Sie will auf dem Weg nach Hause etwas Kuchen kaufen.

Das hat sie Igor versprochen.

Weil gestern so ein schlimmer Tag war.

Stefan lächelt, als sie die Bäckerei betritt.

„Hallo, Irene“, begrüßt er sie. „Kaffee?“

„Nein danke“, sagt sie.

Sie setzt sich und erzählt Stefan, was passiert ist.

„Ach, Irene“, meint Stefan.

„Mach dir keinen Stress.

So was kann passieren.“

Genervt presst sie die Hände zusammen.

Solche Antworten helfen ihr nicht weiter.

Sie will, dass er so denkt wie sie.

Dass er es genauso schrecklich findet.

Stefan schaut sie an. „Was ist los, Irene?

Letzte Woche warst du froh, dass er dort arbeiten kann.

Heute ist es sicher gut gegangen in der Werkstatt.“

Irene zuckt mit den Schultern:

„Er ist heute gar nicht hingegangen.

Sein Gesicht ist knallrot.

Er sitzt zu Hause vor dem Fernseher.“

Stefan schüttelt den Kopf.

„Irene, du darfst ihn nicht so viel einsperren.“

„Ja“, antwortet sie.

„Aber zu Hause tut ihm niemand was.

Und er fällt keinem zur Last.“

Stefan schneidet Brot mit der Maschine.

„Du willst doch auch, dass er zu dieser Werkstatt geht, oder?“

Irene nickt. „Ja, schon.

Aber erst muss er wieder normal aussehen.

Wie er jetzt aussieht ... Das geht doch nicht."

Sie seufzt kurz:

„Wenn es dort klappt, kann ich mal an mich denken.“

Stefan schaut sie mit einem schiefen Lächeln an.

„Und was möchtest du gern tun?“

Diese Frage bringt Irene etwas aus der Fassung.

„Ach, ist doch egal“, antwortet sie.

„Es wird eh nichts draus.“

Stefan grinst: „Jeder hat einen Traum.

Vielleicht weißt du nur noch nicht, wie er aussieht.“

Irene betrachtet ihre Hände:

„Packst du mir zwei Stückchen Apfelkuchen ein?“

Stefan beugt sich über die Auslage.

Er nimmt den Apfelkuchen heraus und schneidet zwei Stücke ab.

Stefan legt ein Scheibe Marmorkuchen dazu.

„Hier, noch etwas Marmorkuchen.

Kommt frisch aus dem Ofen.“

Er gibt Irene den eingepackten Kuchen.

„Danke, Stefan“, sagt sie zum Abschied.

In der S-Bahn ist es voll.

Sie muss daran denken, was Stefan gesagt hat.

Welchen Traum soll sie denn haben?

Wann soll sie überhaupt zum Träumen kommen.

Neben Igor und ihrer Arbeit bleibt ihr keine Zeit.

Als sie 16 war, träumte sie von weiten Reisen.

Ihre Eltern verstanden sie nicht.

Deshalb war sie weggelaufen.

Aber warum ist Nora 16 Jahre später weggelaufen?

Halt! Sie will nicht an ihre Tochter denken.

Fünf Jahre alt war Igor, als er zu ihr kam.

Weil Nora nicht für ihn sorgen konnte.

Seitdem verdrängt sie alle Gedanken an Nora.

Irene will nicht an sie denken.

Und das soll auch so bleiben.

Die Giraffe

Igor macht sich gut in der Werkstatt.

Jack ist sehr zufrieden mit dem Jungen.

Er klebt Aufkleber auf Kartons.

Vier Tage pro Woche ist Igor damit beschäftigt.

Freitags arbeitet er immer in einer anderen Abteilung.

Jack will sehen, was er sonst noch alles kann.

An einem Freitag hat er Kabel an Bügeleisen montiert.

Ein anderes Mal hat er Geschirrtücher eingepackt.

Und Stuhlbeine an Stühle geschraubt.

Am vierten Freitag darf Igor zu den Puppen.

Auf der Werkbank liegen alle Einzelteile.

Beine, Arme und Köpfe.

Der Anblick ist nicht schön.

Als hätte man Babys in Stücke gesägt.

Es graust ihm ein wenig bei dem Gedanken.

Vorsichtig dreht er das erste Bein in einen Körperrumpf.

Da kommt Jack herein.

Zusammen mit einem Mädchen.

Die ist sicher neu, denkt Igor.

Er hat sie noch nie gesehen.

Das Mädchen ist klein.

Ihr Gesicht ist rund wie die Sonne.

Sie trägt ein knallrotes T-Shirt und eine weiße Hose.

Jack stellt sie vor: „Das ist Bärbel.

Sie will sich bei uns umschauen.“

„Oh, Puppen!“, ruft Bärbel froh.

Igor dreht das zweite Bein in den Rumpf.

„Ich schau mir mal unseren Vorrat an“, sagt Jack.

„Vermutlich muss ich einiges bestellen.“

Er geht aus dem Raum und lässt die beiden allein.

Bärbel nimmt einen Rumpf und einen Kopf vom Tisch.

„Wie heißt du?“, fragt sie.

Dabei versucht sie, den Kopf auf den Rumpf zu drehen.

Es gelingt ihr nicht, weil sie viel zu fest drückt.

„Mein Bruder heiratet“, fährt sie fort.

„Er bekommt zwei Babys.

Die sind beide schon im Bauch von Greta.

So heißt die Frau, die er heiratet.

Danach wollen sie noch zwei Babys.

Und ich werde dann Tante.

Mit Babys muss man vorsichtig sein, weißt du das?“

Bärbel reißt Igor seine Puppe aus der Hand.

„Nicht so! Du musst den Kopf immer gut festhalten.

Schau, so macht man das.“

Sie wiegt die Puppe hin und her.

Igor nimmt einen anderen Rumpf und steckt einen Arm hinein.

Bärbel soll ihm genau zuschauen.

So kann sie lernen, wie man Puppen macht.

Aber Bärbel beachtet ihn nicht.

Sie hat nur Augen für die Puppe in ihren Armen.

Und sie lächelt in das rosa Puppengesicht.

Igor holt tief Luft.

Er will etwas Besonderes erzählen.

„Meine Oma kauft sich neue Schuhe.

Und ich weiß, welche Größe sie hat.“

„Toll“, sagt Bärbel.

„Dass du so was weißt.“

Jack kommt zurück.

„Bärbel, wir gehen weiter“, ruft er.

Die beiden sind schon bei der Tür.

Da hört Igor die Stimme von Bärbel:

„Ein komischer Junge.

Er sagt fast nichts.

Und die Musik ist ziemlich laut hier.“

Am nächsten Montag kommt Bärbel wieder in die Werkstatt.

Sie trägt ein rotes Kleid mit weißen Streifen.

Ihr Gesicht ist immer noch rund wie die Sonne.

In der Pause will Igor mit ihr reden.

Er weiß, was er sagen wird.

Und er weiß, was sie sagen wird.

Bärbel wird sagen: „He, komischer Junge, schau mich an.

Was siehst du, wenn du mich anschaust?“

Und dann wird er sagen: „Ich sehe einen Sonnenstrahl.“

Endlich klingelt es. Pause.

Bärbel sitzt draußen im Hof.

Aber sie fragt gar nichts.

Sie beklagt sich nur über die laute Musik.

Auf einmal richtet sie sich auf.

„Rat mal, welche Farben ich mag.“

Sie zeigt auf ihr Kleid.

„Ich mag Rot und Weiß. Und welche Farben gefallen dir?“

Igor zeigt auf sein Hemd.

Bärbel fängt an zu lachen.

„Weiß und Blau. Wie der Himmel und die Wolken.“

Igor rückt näher an Bärbel heran.

„Weißt du, was eine Giraffe ist?“, fragt er leise.

Bärbel denkt nach.

„Ja“, antwortet sie.

„Als alle Tiere fertig waren, blieb noch was übrig.

Daraus wurde dann die Giraffe.“

Quelle

Renate Dorrestein: Alles voller Hoffnung. Spaß am Lesen Verlag. Münster 2014.

bidok - Volltextbibliothek: Wiederveröffentlichung im Internet

Stand: 07.11.2016



[1] Pimmel: Penis, männliches Geschlechts-Teil.

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