Aktiv zuhören, was Menschen möchten - Unterstützerkreise und Persönliche Zukunftsplanung

AutorIn: Ines Boban
Themenbereiche: Schule, Psychosoziale Arbeit
Textsorte: Zeitschrift
Releaseinfo: erschienen in: Zur Orientierung, Heft 4, 42-45
Copyright: © Ines Boban 2003

Aktiv zuhören, was Menschen möchten - Unterstützerkreise und Persönliche Zukunftsplanung

"Wer sind Experten für die Situation von Schülern?" - so fragt John O'BRIEN[1] im Laufe eines Workshops in Hamburg. "Schüler! Eltern sind Experten für das Leben als Eltern, Lehrer sind Experten für die Situation von Lehrern. Nur Schüler wissen, was es heißt, in dieser Zeit, an dieser Schule, in diesem Unterricht und mit diesen Klassenkameraden Schüler zu sein." Dieser einfachen Tatsache gilt es Rechnung zu tragen, wenn wichtige Fragen zu klären, notwendige Veränderungen einzuleiten und neue Perspektiven zu entwickeln sind.

Ein Handlungskonzept dazu bietet die 'Persönliche Zukunftskonferenz' (vgl. BOBAN & HINZ 1999), bei der es um kleine und große Zukünfte gehen kann. Seine besondere Kraft entfaltet dieses planerische Vorgehen in einem Kreis von Menschen, der als 'Circle of Support' bezeichnet wird; in der Übersetzung ins Deutsche setzt sich die Bezeichnung 'Unterstützerkreis' durch. Gemeint ist eine neue Qualität von Beziehungen, die das freundliche Aufeinander-Zugehen und freundschaftliche Interesse, respektvolle Anerkennung und gegenseitige Verantwortung lebendig und erlebbar sein lässt.

Ein Beispiel [2]

Kyle, ein Junge mit Down-Syndrom und autistischen Verhaltensweisen, ist mit seinen Klassenkameraden in die Highschool gewechselt. Nach einigen Wochen dort klingelt bei seinen Eltern das Telefon und ein Mitschüler teilt mit, dass in der neuen Schule einiges schief ginge mit und für Kyle; man müsse sich zusammensetzen und ein Mind-Mapping machen. Er bittet sie für Papier und Pizza zu sorgen, da Kyles Unterstützerkreis am folgenden Nachmittag bei ihm tagen wolle. Kyle ist in einer Klassengemeinschaft aufgewachsen, in der das Miteinander- und Füreinanderdenken und -handeln gelernt und geübt wird und in der die SchülerInnen über Techniken, Strukturierungshilfen und Planungsinstrumente verfügen, um effektiv in Prozesse und Entwicklungen eingreifen zu können und als Subjekte handelnd aktiv zu sein: "How is Kyle having a great year in Kindergarten? ... in first grade? ... in second? ...in Junior High School?"[3] So sind sie es gewohnt, gefragt zu werden und sich selbst zu fragen. Darum kann Kyles Mitschüler selbstbewusst sagen: "We'll figure it out!"[4] Und so werden innerhalb dieses Nachmittags drei Handlungsansätze herausgearbeitet:

Einer der Science-Lehrer hat offensichtlich Angst vor Kyle und schätzt ihn völlig falsch ein, wozu nach Meinung der MitschülerInnen auch Kyles etwas skurriles Verhalten im Unterricht beiträgt, wenn er z.B. monoton eine Spirale dicht vor seinem Gesicht hin- und hergleiten lässt.

Zum ersten fordern sie Kyle auf, Spannungen mit weniger irritierenden Aktivitäten abzubauen, und machen ihm dazu Vorschläge.

Zum zweiten verhandeln sie, wer wie mit dem Lehrer spricht, um ihm Sicherheit im Umgang mit Kyle zu geben. So sollte er ihm z.B. schriftlich Aufgaben stellen, bei denen Kyle dann beweisen kann, dass er gerade an naturwissenschaftlichen Fragen sehr interessiert ist.

Und zum dritten bitten sie die Mutter, mit dem Fahrdienst auszuhandeln, dass Kyle später mit dem Taxi abgeholt wird als bisher, da er sonst die AGs der Schule - und damit den besten Teil des Schultages - verpasst.

O'BRIEN hebt hervor, dass diese ExpertInnen für die Situation Kyles und anderer SchülerInnen an dieser Highschool ganz selbstverständlich entwickeln, dass 'beide Seiten' etwas verändern müssen und können: Es geht darum, neue Möglichkeiten für alle zu gewinnen - mit Humor und Optimismus. 'Gewinnen' könnte zu einem zentralen Begriff dieser Geschichte werden.



[1] John O'BRIEN ist Leiter des Center for Person Centered Planning an der Universität Syracuse in den USA und einer der führenden VertreterInnen des Ansatzes von "Supported Living" (vgl. O'BRIEN & O'BRIEN 2000). Dieses und alle weiteren direkten oder indirekten Zitate John O'BRIENs entstammen dem Workshop "Persönliche Zukunftsplanung für Fortgeschrittene" der Bundesarbeitsgemeinschaft Unterstütze Beschäftigung am 25./26. 9. 2000 und sind von mir 'frei' übersetzt (vgl. ausführlich BOBAN 2003). Ich danke John für sein inspirierendes Schaffen.

[2] Berichtet von O'Brien beim Workshop am 25./26. 9. 2000.

[3] "Was braucht es, damit Kyle ein gutes Jahr im Kindergarten? ... in der ersten Klasse? ... in der zweiten Klasse? ... in der Sekundarstufe hat?"

[4] "Wir kriegen es raus!"

Brücken und Archen bauen...

So wie EGGERT (2000) für die Förderplanung fordert, man möge "von den Stärken ausgehen", und aufzeigt, was "Giftsätze" und "Goldsätze" für beeindruckende ((des-) integrierende) Konsequenzen haben können, macht auch O'BRIEN deutlich, dass es für den Ansatz der Persönlichen Zukunftsplanung einen Blick für die Talente und Fähigkeiten von Personen und für die Möglichkeiten und Chancen von Situationen zu entwickeln gilt: "Predicting rain doesn't count. Building oaks and arcs counts!"[5]

Überdies gilt es, 'gute Fragen' zu stellen: "Eine gute Frage ist eine, die nicht leicht zu beantworten ist, so dass sie uns begleitet und uns in tiefere Beziehungen miteinander und in tieferes Denken leitet", zitiert er Judtih SNOW, kanadische Begründerin des ersten Circle of Friends und Initiatorin der ersten Persönlichen Zukunftsplanung. In einer "Sprache der Möglichkeiten" gilt es an solchen Fragen dran zu bleiben.

Fragen wir: "Was ist wenn ...?", begeben wir uns auf eine Abwärts-Spirale in den Problemsumpf hinein, und wir entfernen uns weit von dem eigentlichen Ausgangspunkt. Fragen wir dagegen: "Wie können wir ...?", führt dies zu verschiedenen Ideen und Möglichkeiten und einem Bild, bei dem von einem Zentrum viele Pfeile in verschiedene Richtungen weisen. O'BRIEN stellt die problem- der chancenorientierten Grundhaltung gegenüber.

Um das Durchschlagen der pessimistischen Haltung zu verhindern und die optimistische Haltung einnehmen und durchhalten zu können, empfiehlt DOOSE (1999) eine Moderation, die gekonnt 'refraimt', also es versteht, aus jedem formulierten Vorbehalt eine nachhaltige Möglichkeit zu formen und so einen kraftvollen Schwung für etwas anstelle eines matten gegen etwas zu entwickeln. Einem Menschen und seinem Unterstützerkreis den Blick auf die eigenen Sehnsuchtspunkte am Horizont als maßgebliche Orientierung für alle weiteren Schritte nahe zu legen, das ist die Aufgabe einer solchen Moderation.



[5] "Regen vorhersagen zählt nicht. Brücken und Archen bauen zählt!" (O'Brien)

Den Weg beim gemeinsamen Gehen entstehen lassen...

Ein Unterstützerkreis besteht aus den Menschen, auf die die betreffende Person in ihrem Leben allgemein - oder zu einer bestimmten Fragestellung speziell - vertraut und baut. Sie trifft die Wahl und entscheidet, wen sie dazubittet. Wichtig ist eine Vielfalt der vertretenen Beziehungen und Wahrnehmungen, also die Heterogenität des Unterstützerkreises, denn so können ergänzende inspirierende Blicke auf die Situation der Person im Mittelpunkt zu einer neuen gemeinsamen Sicht und Perspektive führen.

Nicht selten ist aber die Situation von Familien mit einem Kind mit besonderen Bedürfnissen eine eher isolierte. Um einen Personenkreis zu finden, der zu einem Unterstützerkreis werden könnte, braucht es neue Chancen des Kontakts und Kennen Lernens - auch über die Schule hinaus.

Persönliche Zukunftsplanung ist Veränderung von Gemeinschaft

Es geht in der Persönlichen Zukunftsplanung um eine Veränderung der Gemeinschaft - von und für die Gemeinschaft, die eben aus vielen mehr oder weniger abhängigen Individuen besteht.

Angenommen unsere Projektionen von einer Zukunft entscheiden maßgeblich darüber, welche Qualität sich zukünftig in unserer Gegenwart zeigt - und alles spricht dafür -, dann sollten wir mit Lust und Offensivität an diese Projektionen herangehen. Die Erfahrung zeigt: Wenn ein geladener Kreis von zugewandten Menschen sich einbringt und als zentrales gemeinsames und gegenseitiges Geschenk Zeit beiträgt (bewährt hat sich samstags ca. von 10 bis 16 Uhr), können sich Kraft, Empathie, Sensibilität, Wahrnehmungsfähigkeit, Kreativität, Phantasie gegenseitig bestärken und Beziehungen sich entfalten, wachsen und zu einem tragfähigen Netz verknüpfen - nur mit dem Risiko, immer auch scheitern zu können. Ermutigung und Inspiration, Humor und gegenseitiges Ernstnehmen, Freiheit des Wünschens und die Grundlage der Bürgerrechte, Verbindlichkeit und radikaler Respekt (vgl. HARTKEMEYER, HARTKEMEYER & DHORITY 1999) sind die tragenden Elemente einer solchen Denk- und Planungsrunde. Zu Strukturierungsmöglichkeiten, Visualisierungstechniken und Dokumentationsformen gibt es bei DOOSE (1999) und BOBAN & HINZ (1998, 1999) zahlreiche Hinweise.

Wie oben beschrieben empfiehlt sich eine externe Moderation zum Auftakt, also zur ersten Zukunftsplanung, bei der es möglicherweise zur Vereinbarung weiterer 'Konferenzen' und zur Konstituierung eines Unterstützerkreises kommt. Schlusspunkt der ersten Planungssitzung ist die Wahl einer Agentin oder eines Agenten, die die Absprachen und Mikroziele auf dem Weg zum Makroziel im Blick behält.

Einordnung in die Entwicklung der sogenannten Behindertenhilfe

Wenn SNOW und O'BRIEN auffordern, die 'great questions', die großen Fragen zu stellen was heißt das dann allgemein für die "Behindertenhilfe" und speziell im Einzelfall? Wir müssen lernen, andere Schlüsselfragen als bisher zu stellen, zum Beispiel: "Under what conditions can this person discover and express who s/he is as a known and valued contributor to our community?"[6] Insbesondere wenn wir diese qualitativ revolutionäre Frage für Menschen mit schwerer Mehrfachbehinderung und ohne Lautsprache oder anderen Möglichkeiten der Verständigung stellen, werden die daraus resultierenden radikal neuen Konsequenzen überdeutlich. Je größer das daraus erwachsende Fragezeichen, um so tief greifender werden die Veränderung der Beziehungen, der Gemeinschaftsstrukturen und der Rolle unterstützender Dienste:

Cynthia lebt von Geburt an in einer Einrichtung, die trotz der auch dort knappen Ressourcen und teilweise dramatischen Arbeitsbedingungen als relativ gut gilt. Dennoch hat Cynthia in letzter Zeit beängstigend an Gewicht verloren, da das Essenreichen bei ihrer starken Tetraspastik sehr zeitaufwendig ist. Mittlerweile muss Cynthia per Sonde ernährt werden, so dass ihr auch die Aufmerksamkeit während der Mahlzeiten verloren geht. Immer im Bett liegend und eher schlecht als recht versorgt, erscheint ihre Konstitution physisch wie psychisch bedrohlich zart und zerbrechlich.

Die große Frage für Cynthia ist nicht, so O'BRIEN, wie die Institution 'repariert' werden kann, in der sie lebt. Die Frage lautet: "Wie kann eine lebenswerte Welt für Cynthia gestaltet werden und was braucht sie primär dafür?" Die einfache große Antwort heißt selbstverständlich: Eltern und eine Familie! Und so hat der Unterstützerkreis Cynthias, der zunächst aus einigen wenigen Professionellen besteht, eine eindeutige Vision, ein Ziel, für das die Ausarbeitung eines Aktionsplans folgt, in dem alle Beteiligten einen Aspekt übernehmen - bis eine Pflegefamilie für Cynthia gefunden und ihr Auszug aus der Institution in ein Zuhause vollzogen ist.

Selbstverständlich sollten wir also auch - und vielleicht gerade - mit und für Menschen, die über kein eindeutiges Verständigungssystem verfügen, Persönliche Zukunftskonferenzen im Rahmen von Unterstützerkreisen nutzen (vgl. hierzu auch BOBAN & HINZ 1999). Denn wenn wir dies nicht täten, so O'BRIEN, enthielte dies die Botschaft, dass sie keine Zukunft haben, ja keine Personen sind; dass ihnen keine Vorfreude (er)möglich(t) ist, sie wie ein Möbelstück nur eine Gegenwart kennen und haben, das von Tag zu Tag existiert. Dies hieße die Fortschreibung des institutionellen Mottos: "Hauptsache sicher, satt und sauber!"

Tab. 1: Phasen im Versorgungs-/Hilfe-/Unterstützungssystem für Menschen mit Behinderung (HINZ 2002 nach BRADLEY 1994, KRÜGER 2000, LINDMEIER/LINDMEIER 2001)

Fokus

Institutionsreform

De-Institutionalisierung

Leben mit Unterstützung

Person

PatientIn

KlientIn

BürgerIn

Rahmen von Dienstleistungen

in der Institution

in Wohngruppen, Werkstätten für Behinderte, Sonderschulen und -unterricht

in üblichen Wohnungen, Betrieben, Schulen und Klassen

Alltagstheoretische Basis der Arbeit

Pflegerisches / medizinisches Modell

Entwicklungspsycholo-gisches / verhaltens-therapeutisches Modell

Modell individueller Unterstützung

Dienstleistung

Pflege / Betreuung

Förderung

Assistenz

Planungsmodelle

Betreuungs- und Versorgungspläne

Indiv. Erziehungs-/Förder-/Qualifizierungspläne

Gemeinsame persönliche Zukunftsplanungen

Kontrolle durch

(medizin./pflegerische) Fachkraft

Interdisziplinäres Team

Betroffene selbst

Kontext von Entscheidungen

Stand von fachlicher Theorie und Praxis

Teamübereinkunft

Persönlicher Unterstützerkreis

Priorität bei

Grundbedürfnissen

Tüchtigkeit

Selbstbestimmung in sozialer Kohäsion

Problemdefinition

Behinderung, Schädigung, Defizit

Abhängigkeit, Unselbstständigkeit

Umwelthindernisse für Teilhabe

Problemlösung

Behandlung, Therapie

Förderung in der am wenigsten einschränkenden Umwelt

Neugestaltung der Umwelt als inklusive Gesellschaft

Wie Tab. 1 zeigt, lassen sich verschiedene Entwicklungsphasen im System der sog. Behindertenhilfe unterscheiden. So lange eine institutionelle Orientierung vertreten wird, stellt sich die Herausforderung von Persönlicher Zukunftsplanung und Unterstützerkreisen nicht - es ist ohnehin klar, wo(rin) die Zukunft liegen wird. In der modernisierten Form der Dezentralisierung von Institutionen stellt sie sich auch noch nicht ernsthaft; wiederum wird von ExpertInnen entschieden, wie die Zukunft der KlientInnen auszusehen hat, ob beim Wohnen, bei der Arbeit, in der Freizeit oder auch schon in näheren Zukünften in Kindergarten und Schule. Erst in der Entwicklungsphase des Lebens in und der Anteilnahme an der Gemeinschaft bilden Individuelle Zukunftsplanung und Unterstützerkreise eine zentrale Schlüsselstelle.



[6] "Unter welchen Bedingungen kann diese Person sich entdecken und ausdrücken, wer sie als ein bekannter und geschätzter Beitragender zu unserer Gemeinschaft ist?"

Nicht für andere - mit anderen

Neben der Notwendigkeit, dass Menschen - eher außerhalb institutioneller Zusammenhänge - für die Moderation für Persönliche Zukunftsplanungen und für die Initiierung von Unterstützerkreisen gewonnen werden müssen, besteht Bedarf an Aus- und Fortbildung, die momentan vornehmlich im Schneeballsystem über das Mitmachen geschieht. Dies ist auch insofern logisch, als es kein obligatorisches Vorgehen sein kann, Zukunftskonferenzen und Unterstützerkreise innerhalb von Institutionen durchzuführen, denn die Freiwilligkeit der Beteiligten ist ein bedeutender Faktor im Prozess. Menschen müssen also von der Kraft innerhalb eines solchen Vorgehens erfahren können, und hierbei spielen informelle Netzwerke und Selbsthilfegruppen wie Eltern für Integration, Autonom Leben und People First eine zentrale Rolle. Dabei sollten übrigens zukünftige ModeratorInnen eine Persönliche Zukunftsplanung für sich selbst initiiert haben, bevor sie sie für andere moderieren. O'Brien rät: "Verändere deine Situation mit Hilfe anderer, bevor du für andere Veränderungen mit anstrebst."

Literatur

BOBAN, I. & HINZ, A. (1998): Diagnostik für integrative Erziehung. In: EBERWEIN, H. & KNAUER, S. (Hrsg.): Handbuch Lernprozesse verstehen. Wege einer neuen (sonder-) pädagogischen Diagnostik. Weinheim: Beltz, 151-164

BOBAN, I. & HINZ, A. (1999): Persönliche Zukunftskonferenzen. Unterstützung für individuelle Lebenswege. Behinderte in Familie, Schule und Gesellschaft 22, H.4/5, 13-23

BOBAN, I. & HINZ, A. (2000): Förderpläne - für integrative Erziehung überflüssig!? Aber was dann?? In: MUTZECK, W. (Hrsg.): Förderplanung. Grundlagen - Methoden - Alternativen. Weinheim: Deutscher Studien Verlag, 131-144

BOBAN, I. (2003): Circles of Support and Person Centered Planning. Unterstützerkreise und Persönliche Zukunftsplanung. In: FEUSER, G. (Hrsg.): Integration heute - Perspektiven ihrer Weiterentwicklung in Theorie und Praxis. Frankfurt am Main: Peter Lang, 287-297

BRADLEY, V. J. (1994): The New Service Paradigm. In: Inclusion, Nachrichten von Inclusion International, Mai 1998, Nr. 20

BROS-SPÄHN, B. (2002): Und was ist nach der Schule? LAG-Info der Landesarbeitsgemeinschaft Gemeinsam Leben - gemeinsam Lernen Rheinland-Pfalz, März 2002

DOOSE, S. (1999): Persönliche Zukunftsplanung. In: KAN, P. v. & DOOSE, S.: Zukunftsweisend. Peer Counceling & Persönliche Zukunftsplanung. Kassel: bifos, 71-134

EGGERT, D. (2000): Von den Stärken ausgehen ... Individuelle Entwicklungspläne (IEP) in der Lernförderungsdiagnostik. Dortmund: Borgmann

HARTKEMEYER, J. F., HARTKEMEYER, M. & DHORITY, L. F. (1999): Miteinander denken. Das Geheimnis des Dialogs. Stuttgart: Klett-Cotta

HINZ, A. (2002): Von der Integration zur Inklusion - terminologisches Spiel oder konzeptionelle Weiterentwicklung? Zeitschrift für Heilpädagogik 53, 354-361

HINZ, A. & BOBAN, I. (2001): Integrative Berufsvorbereitung. Unterstütztes Arbeitstraining für Menschen mit Behinderung. Neuwied/Berlin: Luchterhand

KRÜGER, C. (2000): Supported Living: "Ich bin über 40 Jahre alt. Dies ist mein eigener Schlüssel. Zum allerersten Mal habe ich einen eigenen Schlüssel." Geistige Behinderung 39, 112-124

LINDMEIER, B. & LINDMEIER, C. (2001): Supported Living. Ein neues Konzept des Wohnens und Lebens in der Gemeinde für Menschen mit (geistiger) Behinderung. Behinderte in Familie, Schule und Gesellschaft 24, H.3/4, 39-50

O'BRIEN, John & O'BRIEN, Connie Lyle (Eds.) (2000): A little book about Person Centered Planning. Toronto: Inclusion Press

PEARPOINT, J., FOREST, M. & SNOW, J. (Eds.): The Inclusion Papers. Strategies to Make Inclusion Work. Toronto: Inclusion Press

Hilfreiche Internetadressen zum Thema:

Inclusion Press: http://www.inclusion.com

The Center on Human Policy der Universität Syracuse: http://sueweb.syr.edu/thechp

Quelle:

Ines Boban: Aktiv zuhören, was Menschen möchten - Unterstützerkreise und Persönliche Zukunftsplanung

Erschienen in: Zur Orientierung, Heft 4, 42-45

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Stand: 24.07.2006

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